Historischer Beschluss: Die Ost-West-Achse wird oberirdisch ausgebaut und bekommt eine U-Bahn!
3. April 2025
Mit dem Beschluss für einen Kerntunnel zwischen Heumarkt und Moltkestraße sichern wir, dass
die Stadt noch bis Juli für die laufende Förderperiode Fördergelder von Bund und Land
beantragen kann. Ein nächster wichtiger Schritt zur Erhöhung der Kapazität erfolgt dann durch
den umgehenden oberirdischen Ausbau für die 90-Meter-Bahnen auf der Ost-West-Achse.
Gleichzeitig geben wir den Startschuss für die Planungen zur Erweiterung des Tunnels unter dem
Rhein bis Deutz und nach Lindenthal.
Unser Fraktionsvorsitzender Christian Joisten betont:
„Dieser Beschluss ist ein Meilenstein für den Kölner Nahverkehr. Die SPD hat sich immer für
eine nachhaltige und leistungsfähige Lösung eingesetzt – und jetzt ist es endlich soweit: Die Ost-
West-Achse wird mit einer zusätzlichen Tunnellösung modernisiert und von 2 auf 4 Gleise
erweitert. Dies folgt unserer Formel: Mehr Gleise = mehr Stadtbahn! Mit diesem Beschluss legen
wir den Grundstein für ein Metronetz, das Köln mit der Region verbindet und die
Mobilitätswende aktiv gestaltet.“
Die beschlossene Lösung umfasst drei wesentliche Säulen:
1. Tunnellösung mit gezielten Optimierungen: Der erste Schritt ist der Bau des Kernstücks des
Tunnels zwischen Heumarkt und Moltkestraße. Dabei werden Verbesserungen gegenüber der
ursprünglichen Planung vorgenommen, um eine effizientere Umsetzung sicherzustellen. Der
unterirdische Abzweig unter dem Mauritiusviertel entfällt, die oberirdische Führung der Linie
nach Sülz bleibt erhalten und am Neumarkt wird eine kompakte, zweigleisige unterirdische
Haltestelle realisiert.
2. Langfristige Weiterentwicklung der Ost-West-Achse: Parallel zur Umsetzung des ersten
Bauabschnitts wird der nächste Schritt bereits geplant: Die unterirdische Verlängerung des
Tunnels bis Deutz und hinter die Universitätsstraße sowie einen Abzweig Richtung Universität
und Dürener Straße. Dies bedeutet den Einstieg in eine langfristige Tunnellösung, die den Kölner
Nahverkehr grundlegend modernisieren wird.
3. Grundstein für ein modernes Metronetz: Mit dem Beschluss wird nicht nur der Tunnelbau
gesichert, sondern auch die Einführung neuer Metrolinien vorangetrieben. Diese Linien werden
als Rückgrat des künftigen Hochleistungs-ÖPNV-Netzes fungieren und eine schnelle,
zuverlässige Verbindung zwischen Köln und dem Umland gewährleisten.
Unser verkehrspolitischer Sprecher Lukas Lorenz stellt klar:
„Die SPD hat von Anfang an für eine leistungsfähige, zukunftssichere Lösung gekämpft – und das
Ergebnis gibt uns recht. Mit der ersten, schnellen Kapazitätserhöhung durch 90-Meter-Bahnen,
dem Bau des Tunnels und der Planung für die Verlängerung unter den Rhein bis Deutz schaffen
wir Platz für mehr Fahrgäste.“
Mit diesem Beschluss nutzt Köln die einmalige Chance, die bereits seit 2006 im ÖPNV-
Bedarfsplan des Landes verankerte Tunnellösung zu realisieren und zukunftsweisende
Infrastrukturprojekte umzusetzen. Die SPD-Ratsfraktion wird diesen Prozess weiter aktiv
begleiten und sich dafür einsetzen, dass die Mobilitätswende in Köln konsequent vorangetrieben
wird.
Trotz Grünen-Propaganda – AfD-Stimmen waren nicht relevant
Enttäuschend bei der historischen Stadtratssitzung war das überzogene Verhalten der Grünen-
Ratsfraktion, die trotzig den Ratssaal verließen. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die
Grünen im Angesicht ihrer Abstimmungsniederlage so überreagiert haben. Es waren in der
Ratssitzung 87 Ratsmitglieder stimmberechtigt (3 Mitglieder der Grünen und 1 Ratsmitglied von
Volt fehlten bei der Ratssitzung). Damit gab es eine deutliche demokratische Mehrheit von 45
Stimmen der Fraktionen CDU, SPD, FDP und der Oberbürgermeisterin für die Tunnellösung
(51,7%). Nachdem die grüne Fraktion (27 Stimmen) den Ratssaal verließ, wuchs die Tunnel-
Mehrheit auf 45 von 63 Stimmen (71,4%). Gegen die Tunnellösung stimmten schlussendlich 14
Ratsmitglieder. Die vier Stimmen der AfD waren zu keinem Zeitpunkt und in keiner möglichen
Abstimmungskonstellation relevant.
KölnSPD
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Köln | Noch einen Monat, dann könnte eine Entscheidung im Stadtrat zur Ost-West-Achse fallen. Tunnel oder oberirdisch. Entsprechend nimmt die öffentliche Debatte Fahrt auf. Zum einen lud das Bündnis Verkehrswende ins Hotel Maritim und die Grünen in der BV Innenstadt legen sich fest.
Grüne in der BV Innenstadt eindeutig: Oberirdisch soll gefahren werden
Die Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt sind eindeutig und klar. Einen Tunnel für die Kölner Verkehrsbetriebe zwischen Heumarkt und Aachener Straße, beziehungsweise Zülpicher Platz lehnen sie ab. Einen entsprechenden Antrag bringen sie in die Sitzung der BV ein. Diese findet am kommenden Donnerstag statt. „Nachdem die Verwaltung am vergangenen Montag den umfangreichen Fragenkatalog aus der Politik beantwortet hat, ist aus unserer Sicht jetzt die Zeit für eine Entscheidung. Wir laden alle Parteien dazu ein, sich uns mit kühlem Kopf und Weitblick anzuschließen“, so die Grünen Fraktionsvorsitzende in der BV Innenstadt Julie Cazier.
Die Grünen in der BV Innenstadt erhoffen sich dadurch einen zeitnahen Ausbau des ÖPNV und die Option in naher Zukunft den innerstädtischen Raum gestalten zu können. Die Grünen in der Innenstadt sind sich zudem klar darüber, dass der Tunnelbau nicht vereinbar ist mit den Klimazielen der Stadt. „Die Innenstadt ist jetzt schon 6 Grad Wärmer als mancher Außenbezirk“, so Bezirksbürgermeister Andreas Hupke. „Ein Tunnel würde auf gesundheitliche Kosten der Innenstädter gebaut werden. Umgekehrt wollen wir mit dem oberirdischen Ausbau schneller neue Räume für die Menschen schaffen und so eine lebenswerte Innenstadt sicherstellen“, so Hupke weiter.
Veranstaltung im Maritim Hotel
Das Netzwerk „Köln bleibt oben“ lud ins Hotel Maritim und spricht von 250 Menschen die sich über den Ausbau der Ost-West-Achse informierten und die Position der Tunnelgegner anhörten. Die Forderungen sind klar und wurden vorgetragen: Kein Tunnel und 60 Meter Bahnen.
Es sprächen 31 von 51 Kriterien für die oberirdische Variante und gegen einen Tunnel erläuterte etwa Michael Neumann, der kritisierte, dass die Planung und die Erörterung sehr auf eine Tunnellösung fokussiert seien. In Bezug auf den Stadtraum spricht Neumann gar von „Aufbauschen“. Durch den Tunnel würden Radfahrer:innen 24 bis 42 Sekunden Fahrzeit einsparen. Das diese berechnete Ersparnis als 100 Prozent pro Tunnel gewertet würde, stellt Neumann in Frage, aber auch Kriterien wie Blickbeziehungen.
Ulrike Mazalla von der BIG Weiden sprach sich gegen die 90-Meter Langzüge aus. Diese würden im Westen der Stadt auf der Linie 1 zu Barrieren führen. Die Mittel sollten besser eingesetzt werden, etwa in einer Verlängerung der Linie 4 bis nach Widdersdorf. Damit würden 13.000 Bürger:innen an die Stadtbahn angebunden. Weitere Themen waren der Raumgewinn durch die Wegnahme von zwei Stadtbahngleisen, die Taktverdichtung und die Frage nach Fördergeldern oder die Tiefe der Stadtbahnhaltestellen bei der Tunnellösung.
Das Netzwerk kritisierte, dass von der SPD und Volt keine Vertreter:innen aus dem Rat der Stadt Köln anwesend waren. Auch das die Kölner Verkehrsbetriebe und die Stadtverwaltung durch Abwesenheit glänzten, wurde kritisch beleuchtet, da deren Vertreter:innen am Folgetag auf der IHK-Veranstaltung pro Tunnel gesichtet worden seien.
„Die schnelle, preiswerte, ökologische und barrierefreie Lösung besteht im Ausbau der beiden Nadelöhr-Haltestellen Heumarkt und Neumarkt, damit eine Taktverdichtung auf allen drei Linie möglich wird mit der gleichen Kapazitätserhöhung wie bei den städtischen Varianten.“, so Barbara Kleine für das Bündnis Verkehrswende Köln.
https://www.bachhausen.de/ost-west-achse-innenstadt-gruene-fuer-oberirdisch/
Die oberirdische Straßenbahn kehrt zurück in die Essener Innenstadt. Ab Montag beginnen die Bauarbeiten für die Citybahn - eine neue Linie, für die auch eine komplett neue Trasse gebaut wird.
Die oberirdische Straßenbahn kehrt zurück in die Essener Innenstadt. Ab Montag beginnen die Bauarbeiten für die City bahn - eine neue Linie, für die auch eine komplett neue Trasse gebaut wird.#Regio-Beitrag #81Essen #Straßenbahn #Citybahn #oberirdisch #Baubeginn
Bauarbeiten für neue oberirdische Straßenbahn in Essen starten
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