📱 Rappel : une permanence #HAL et #ScienceOuverte a lieu au RDC du bĂątiment D4 aujourd'hui de 13h Ă  15h. Venez avec vos questions, vos projets de dĂ©pĂŽt, etc. l'Ă©quipe des Services aux chercheurs de la bibliothĂšque École normale supĂ©rieure de Lyon vous offrira du thĂ© ☕ !
#openscience #enslyon #lyon #oaweek2024 #oaweek
Aujourd'hui jusqu'Ă  15h sur le site Descartes de l'École normale supĂ©rieure de Lyon , atelier #HAL et #openaccess. Venez avec vos questions, mĂȘme pour quelques minutes, on essayera d'y rĂ©pondre !
BĂątiment D4, salle 024.
#openscience #ENSLyon #SHS #OAWeek2024 #OAWeek
Premier stand #openscience 🔓 tenu Ă  l'#ENSLyon @ENSdeLyon cĂŽtĂ© SHS ce jour đŸ€©.
Demain, atelier #HAL @hal_fr en D4.024 !
Retrouvez l'équipe des services à la recherche également lundi et mardi prochain !
âžĄïž https://www.bibliotheque-diderot.fr/acces-rapides/actualites/open-access-week-2024
#Lyon #openaccess #Researchdata #OAWeek2024 #OAWeek
Open Access Week 2024 | BibliothĂšque Diderot de Lyon

Open Access Week Ă  l'IRD Ă  Montpellier #oaweek2024
Demander le programme ! Des animations tous les jours la semaine du 25 au 29 novembre. !
https://www.ird.fr/lopen-access-week-2024-lird #openscience
L'Open Access Week 2024 Ă  l'IRD | Site Web IRD

Le service information scientifique et technique de la dĂ©lĂ©gation rĂ©gionale Occitanie vous invite Ă  cĂ©lĂ©brer l'Open Access du 25 au 29 novembre 2024. Au programme : une activitĂ© ludique ou une formation par jour pour mieux connaĂźtre et mettre en oeuvre l'open access. 

đŸŸ„ À l’occasion de la semaine internationale du libre accĂšs 2024, la bibliothĂšque de l' École normale supĂ©rieure de Lyon tiendra des stands autour de la #scienceouverte et vous invite Ă  des ateliers autour de #HAL
- stands Science ouverte de 11h30-14h : 14 nov. site Descartes & 19 nov. site Monod
- ateliers HAL de 13h-15h : 15 nov & 18 nov
Détails => https://www.bibliotheque-diderot.fr/acces-rapides/actualites/open-access-week-2024
#openscience #OAWeek2024 #openaccess #HAL #researchdata #APC #libreaccĂšs #ENSLyon
Open Access Week 2024 | BibliothĂšque Diderot de Lyon

Bei der #OAWeek2024 haben wir in der @subugoe die Services auf open-access.network vorgestellt – mit Kaffee und spannenden GesprĂ€chen am Touchscreen! ☕💬

Besonders beliebt: der oa.atlas mit Überblick ĂŒber Open-Access-Strategien und -Services an deutschen Unis und Hochschulen. âžĄïž https://open-access.network/services/oaatlas

Ebenso spannend: der oa.hub – eine Plattform zur Vernetzung rund um #OpenAccess-Projekte. âžĄïž https://open-access.network/vernetzen/oahub

Eine Übersicht weiterer Services gibt's hier: https://open-access.network/services

open-access.network: oa.atlas

#OAWeek2024: Gemeinsam fĂŒr Diamond Open Access – Wie funktionieren Finanzierungskonsortien?

Diamond Open Access durch Finanzierungskonsortien: Worum geht es? Vor dem Hintergrund der steigenden Kosten durch die TransformationsvertrĂ€ge engagiert sich die TUB verstĂ€rkt fĂŒr alternative Finanzierungsmodelle im Bereich des Open-Access-Publizierens. Dazu gehört auch die Beteiligung an nachhaltigen Förderstrukturen fĂŒr fachlich renommierte Diamond-Open-Access-Journals und


https://www.tub.tuhh.de/blog/2024/10/26/oaweek2024-gemeinsam-fuer-diamond-open-access-wie-funktionieren-finanzierungskonsortien/

#OAWeek2024: Gemeinsam fĂŒr Diamond Open Access – Wie funktionieren Finanzierungskonsortien? - UniversitĂ€tsbibliothek TU Hamburg

Gemeinsam fĂŒr Diamond Open Access – Wie funktionieren Finanzierungskonsortien?

UniversitÀtsbibliothek TU Hamburg

Diamond Open Access durch Finanzierungskonsortien: Worum geht es?

Vor dem Hintergrund der steigenden Kosten durch die TransformationsvertrĂ€ge engagiert sich die TUB verstĂ€rkt fĂŒr alternative Finanzierungsmodelle im Bereich des Open-Access-Publizierens. Dazu gehört auch die Beteiligung an nachhaltigen Förderstrukturen fĂŒr fachlich renommierte Diamond-Open-Access-Journals und -Buchreihen im Rahmen von Konsortien (= Finanzierungsgemeinschaften).

Finanzierungskonsortien fĂŒhren EinzelbeitrĂ€ge von Bibliotheken und Informationseinrichtungen zusammen, um die Betriebskosten der Redaktionen ĂŒber festgelegte ZeitrĂ€ume sicherzustellen. Sie stĂ€rken die freie ZugĂ€nglichkeit von Forschungsergebnissen ohne GebĂŒhren fĂŒr Autor*innen und Leser*innen, und damit auch die UnabhĂ€ngigkeit der Forschung von kommerziellen Interessen.[1] (Siehe auch: “Open-Access-Glossar” > “Diamond Open Access”.) Teilnehmende Zeitschriften und Buchreihen mĂŒssen neben ihrer fachlichen Bedeutung rechtliche, technische, finanzielle und redaktionelle Mindeststandards erfĂŒllen, die in eigenen Kriterienkatalogen[2] festgehalten sind.

Anbahnung, Vertragsschluss und Handling dieser Finanzierungskonsortien werden von Konsortialstellen an grĂ¶ĂŸeren Informationsinfrastruktur-Einrichtungen ĂŒbernommen. Da diese Einrichtungen zentrale Aufgaben fĂŒr bestimmte Fachdisziplinen wahrnehmen, sind auch die an ihnen angesiedelten Konsortien zumeist auf Gebiete spezialisiert, die dem Versorgungsauftrag der TrĂ€gereinrichtung entsprechen. Beispiele sind:

KonsortiumTrĂ€gereinrichtungFachgebieteMedientypKonsortiale Open-Access-Lösungen Aufbauen (KOALA)TIB Leibniz-Informationszentrum Technik und NaturwissenschaftenInformatik, Mathematik, QuantenphysikZeitschriftenOpen Library of Economics (OLEcon)ZBW Leibniz-Informationszentrum WirtschaftWirtschaftswissenschaftenZeitschriftenKonsortiale Open-Access-Lösungen Aufbauen (KOALA)SLUB DresdenGeschichte, Umweltwissenschaften, Sozial- und KulturanthropologieZeitschriftenedu_consort_oaDIPF Leibniz-Institut fĂŒr Bildungsforschung und BildungsinformationBildungsforschungZeitschriften, E-Books

Aufgrund der UnterstĂŒtzung seitens der TUHH-Forschung hat sich die TUB in diesem Jahr zur Förderung des Journals „Quantum“ im KOALA-Modell entschlossen

KOALA-Konsortialdienst an der TIB

Wie arbeiten Diamond-Open-Access-Konsortialstellen?

Konsortialstellen betreiben den Aufbau und das Handling von Finanzierungskonsortien als eigenstĂ€ndige Services, ob im Kontext von Pilotprojekten oder als Regeldienst. Bei der Übernahme der entsprechenden Aufgaben können die jeweiligen Einrichtungen hĂ€ufig an mehrjĂ€hrige Routine im „klassischen“ KonsortialgeschĂ€ft, d. h. als VerhandlungsfĂŒhrerinnen fĂŒr Bibliothekskonsortien im Subskriptionsbereich (=Closed Access)[3] anknĂŒpfen. Konkret umfasst die Organisation von Diamond-Open-Access-Konsortien folgende TĂ€tigkeiten:

Anbahnung:

  • Ermittlung von fachlich renommierten Zeitschriften und/oder Buchreihen, ggf. auf Grundlage einer Evaluation durch den hauseigenen wissenschaftlichen Dienst
  • DurchfĂŒhrung von SondierungsgesprĂ€chen mit infrage kommenden Herausgeber*innen, Redaktionen oder Verlagen
    • infolge eines Akquiseversuchs oder
    • infolge einer Finanzierungsanfrage seitens des Publikationsdienstleisters
  • PrĂŒfung der Mindeststandards
  • Ermittlung der Finanzierungsbedarfe und Projektion der Betriebskosten
  • Übermittlung eines Teilnahmeangebots

BĂŒndelung:

  • Zusammenstellung der Zeitschriften und/oder Buchreihen zu fachlichen BĂŒndeln
  • Anfertigung von ProduktinformationsblĂ€ttern mit Preisstaffelung

Vertragsschluss:

  • Beiderseitige Unterzeichnung KooperationsvertrĂ€ge zwischen den Publikationsdienstleistern und der Konsortialstelle

Teilnahmeumfrage:

  • DurchfĂŒhrung einer Teilnahmeumfrage fĂŒr Finanzierungsbeteiligungen („Pledging“) an alle wissenschaftlichen Bibliotheken und Informationsinfrastruktureinrichtungen fĂŒr eine feste Laufzeit, unterstĂŒtzt durch Werbemaßnahmen
  • Bei Ende der Laufzeit Feststellung, ob die Finanzierungsziele erreicht sind und entsprechende Konsortien zustande kommen

Finanzierungsjahr(e):

  • Sicherstellung, dass die TeilnahmevertrĂ€ge durch die teilnehmenden Bibliotheken unterzeichnet sind
  • Einholung und PrĂŒfung von Rechnungen seitens der Publikationsdienstleister zu Anfang eines Finanzierungsjahres
  • Einholung und PrĂŒfung von detaillierten Verwendungsnachweisen seitens der Publikationsdienstleister zu Anfang des jeweiligen Folgejahres

Insbesondere wĂ€hrend der Anbahnung eines neuen Konsortiums stehen Konsortialstellen vor der Herausforderung, ein attraktives Angebotspaket zu schnĂŒren. Einerseits bedeutet das, eine oder mehrere fachlich renommierte (ggf. auch in messbaren Kennzahlen performante) Zeitschriften fĂŒr die Teilnahme an der Finanzierungsumfrage zu gewinnen; andererseits darf das angestrebte Finanzierungsvolumen nicht zu einer Preisstruktur fĂŒhren, die die Teilnahme fĂŒr die umworbenen Bibliotheken und Informationseinrichtungen unattraktiv erscheinen lĂ€sst. In der Regel hĂ€ngen die zu erbringenden BeitrĂ€ge von der GrĂ¶ĂŸe der Einrichtung und von der Zahl der teilnehmenden Einrichtungen ab.

StÀrken und SchwÀchen von Diamond-Open-Access-Konsortien

Neben ihrer wissenschaftsfreundlichen Stoßrichtung bieten Diamond-Open-Access-Konsortien den großen Vorteil voller Kostentransparenz, da das jeweilige Finanzierungsziel allein auf die Betriebs- bzw. Herstellungskosten ausgerichtet ist, nicht auf darĂŒberhinausgehende Profite. Hinzu kommt, dass das fĂŒr die jeweils vereinbarten Fristen gĂŒltige Finanzierungsziel (Beispiel KOALA: 3 Jahre, Beispiel OLEcon: 1 Jahr) relative Planungssicherheit sowohl fĂŒr die „nehmenden“ Publikationsdienstleister als auch fĂŒr die „gebenden“ Bibliotheken bedeutet. Überdies sind VerlĂ€ngerungen durch das Aufsetzen neuer Konsortien dezidiert beabsichtigt.

Allerdings können die Betriebskosten bei publikationsstarken Journals hoch ausfallen, gerade in Zeiten inflationsbedingter Kostensteigerungen. Mitunter bleibt besonders in diesen FĂ€llen die Höhe der Finanzierungszusagen hinter dem Finanzierungsziel zurĂŒck, sodass das Konsortium scheitert und die im BĂŒndel enthaltenen Journals auf andere Finanzierungsquellen wie beispielsweise Autor*innengebĂŒhren zurĂŒckgreifen mĂŒssen. Eine weitere SchwĂ€che dieser Form von Finanzierungskonsortien besteht darin, dass sie fĂŒr erfolgreiche gewinnorientierte Gold-Open-Access-Journals oftmals unattraktiv sind, deren Einnahmen durch Autor*innengebĂŒhren weit höher sind als die eigentlichen Betriebskosten.

Auch, wenn derartige Konsortialangebote momentan eher die Ausnahme als die Regel bilden, herrscht in der Bibliothekslandschaft große Zuversicht, dass sich das Modell der Diamond-Open-Access-Finanzierungskonsortien weiter etablieren wird.[4] DafĂŒr spricht auch, dass sich die allgemeinen wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen fĂŒr die Weiter- und Nachnutzung sowie fĂŒr die Weiterentwicklung solcher Modelle verbessert haben.[5]

[1] Konsortial finanziertes Diamond Open Access steht grundsĂ€tzlich dem scholar-led-Gedanken nahe, ist aber nicht ausschließlich auf nichtkommerzielle Publikationsorte beschrĂ€nkt. So zĂ€hlen nicht nur Redaktionen und Herausgeber*innen aus dem Kreis von Fachgesellschaften und universitĂ€ren Instituten, sondern auch kleine und mittelgroße Verlage zu den Vertragspartnern dieser Konsortien.

[2] Vgl. das Beispiel der KOALA-Mindeststandards unter: https://www.tib.eu/de/services/koala/mindeststandards

[3] Vgl. Hillenkötter, Christine: An der Schwelle zur Transformation: „Alte“ und „neue“ Lizenzmodelle im Überblick. In: Preprints der Zeitschrift BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis, 2018, AR 3193, S. 9f. Online: https://edoc.hu-berlin.de/bitstreams/d6317545-bd5e-4b9a-bb3b-3e33e029e9c1/download

[4] Vgl. Schenke, Julian, Stork, Karin, Tullney, Marco (2024): KOALA – ein Diamond-Open-Access-Modell als Angebot und Chance fĂŒr die bibliothekarische Erwerbung. 112. BiblioCon Hamburg, 07.06.2024. DOI: https://doi.org/10.34657/13736

[5] Das belegt u. a. die Aufforderung des EU-RatsprĂ€sidiums an die Mitgliedsstaaten, entschiedene Maßnahmen zur Durchsetzung von Open Science zu ergreifen – wozu erklĂ€rtermaßen die Förderung von gebĂŒhrenfreien Open-Access-Publikationsinfrastrukturen zĂ€hlt. Vgl. Magee, Rachel: EU ready to back immediate open access without author fees, 05.05.2023. ResearchProfessional News: https://www.researchprofessionalnews.com/rr-news-europe-infrastructure-2023-5-eu-ready-to-back-immediate-open-access-without-author-fees/

Wir beraten Sie gerne zum Thema Open Access

Frauke Wienert
Team Open Access

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Florian Hagen
Team Open Access

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Beate Rajski
TUHH Open Access Beauftragte

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Open Access Basics - UniversitÀtsbibliothek TU Hamburg

Grundlagen zu Open Access

UniversitÀtsbibliothek TU Hamburg

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