BĂątiment D4, salle 024.
#openscience #ENSLyon #SHS #OAWeek2024 #OAWeek
Le service information scientifique et technique de la délégation régionale Occitanie vous invite à célébrer l'Open Access du 25 au 29 novembre 2024. Au programme : une activité ludique ou une formation par jour pour mieux connaßtre et mettre en oeuvre l'open access.
Bei der #OAWeek2024 haben wir in der @subugoe die Services auf open-access.network vorgestellt â mit Kaffee und spannenden GesprĂ€chen am Touchscreen! âđŹ
Besonders beliebt: der oa.atlas mit Ăberblick ĂŒber Open-Access-Strategien und -Services an deutschen Unis und Hochschulen. âĄïž https://open-access.network/services/oaatlas
Ebenso spannend: der oa.hub â eine Plattform zur Vernetzung rund um #OpenAccess-Projekte. âĄïž https://open-access.network/vernetzen/oahub
Eine Ăbersicht weiterer Services gibt's hier: https://open-access.network/services
#OAWeek2024: Gemeinsam fĂŒr Diamond Open Access â Wie funktionieren Finanzierungskonsortien?
Diamond Open Access durch Finanzierungskonsortien: Worum geht es? Vor dem Hintergrund der steigenden Kosten durch die TransformationsvertrĂ€ge engagiert sich die TUB verstĂ€rkt fĂŒr alternative Finanzierungsmodelle im Bereich des Open-Access-Publizierens. Dazu gehört auch die Beteiligung an nachhaltigen Förderstrukturen fĂŒr fachlich renommierte Diamond-Open-Access-Journals undâŠ
Diamond Open Access durch Finanzierungskonsortien: Worum geht es?
Vor dem Hintergrund der steigenden Kosten durch die TransformationsvertrĂ€ge engagiert sich die TUB verstĂ€rkt fĂŒr alternative Finanzierungsmodelle im Bereich des Open-Access-Publizierens. Dazu gehört auch die Beteiligung an nachhaltigen Förderstrukturen fĂŒr fachlich renommierte Diamond-Open-Access-Journals und -Buchreihen im Rahmen von Konsortien (= Finanzierungsgemeinschaften).
Finanzierungskonsortien fĂŒhren EinzelbeitrĂ€ge von Bibliotheken und Informationseinrichtungen zusammen, um die Betriebskosten der Redaktionen ĂŒber festgelegte ZeitrĂ€ume sicherzustellen. Sie stĂ€rken die freie ZugĂ€nglichkeit von Forschungsergebnissen ohne GebĂŒhren fĂŒr Autor*innen und Leser*innen, und damit auch die UnabhĂ€ngigkeit der Forschung von kommerziellen Interessen.[1] (Siehe auch: âOpen-Access-Glossarâ > âDiamond Open Accessâ.) Teilnehmende Zeitschriften und Buchreihen mĂŒssen neben ihrer fachlichen Bedeutung rechtliche, technische, finanzielle und redaktionelle Mindeststandards erfĂŒllen, die in eigenen Kriterienkatalogen[2] festgehalten sind.
Anbahnung, Vertragsschluss und Handling dieser Finanzierungskonsortien werden von Konsortialstellen an gröĂeren Informationsinfrastruktur-Einrichtungen ĂŒbernommen. Da diese Einrichtungen zentrale Aufgaben fĂŒr bestimmte Fachdisziplinen wahrnehmen, sind auch die an ihnen angesiedelten Konsortien zumeist auf Gebiete spezialisiert, die dem Versorgungsauftrag der TrĂ€gereinrichtung entsprechen. Beispiele sind:
KonsortiumTrĂ€gereinrichtungFachgebieteMedientypKonsortiale Open-Access-Lösungen Aufbauen (KOALA)TIB Leibniz-Informationszentrum Technik und NaturwissenschaftenInformatik, Mathematik, QuantenphysikZeitschriftenOpen Library of Economics (OLEcon)ZBW Leibniz-Informationszentrum WirtschaftWirtschaftswissenschaftenZeitschriftenKonsortiale Open-Access-Lösungen Aufbauen (KOALA)SLUB DresdenGeschichte, Umweltwissenschaften, Sozial- und KulturanthropologieZeitschriftenedu_consort_oaDIPF Leibniz-Institut fĂŒr Bildungsforschung und BildungsinformationBildungsforschungZeitschriften, E-BooksAufgrund der UnterstĂŒtzung seitens der TUHH-Forschung hat sich die TUB in diesem Jahr zur Förderung des Journals âQuantumâ im KOALA-Modell entschlossen.
KOALA-Konsortialdienst an der TIBWie arbeiten Diamond-Open-Access-Konsortialstellen?
Konsortialstellen betreiben den Aufbau und das Handling von Finanzierungskonsortien als eigenstĂ€ndige Services, ob im Kontext von Pilotprojekten oder als Regeldienst. Bei der Ăbernahme der entsprechenden Aufgaben können die jeweiligen Einrichtungen hĂ€ufig an mehrjĂ€hrige Routine im âklassischenâ KonsortialgeschĂ€ft, d. h. als VerhandlungsfĂŒhrerinnen fĂŒr Bibliothekskonsortien im Subskriptionsbereich (=Closed Access)[3] anknĂŒpfen. Konkret umfasst die Organisation von Diamond-Open-Access-Konsortien folgende TĂ€tigkeiten:
Anbahnung:
BĂŒndelung:
Vertragsschluss:
Teilnahmeumfrage:
Finanzierungsjahr(e):
Insbesondere wĂ€hrend der Anbahnung eines neuen Konsortiums stehen Konsortialstellen vor der Herausforderung, ein attraktives Angebotspaket zu schnĂŒren. Einerseits bedeutet das, eine oder mehrere fachlich renommierte (ggf. auch in messbaren Kennzahlen performante) Zeitschriften fĂŒr die Teilnahme an der Finanzierungsumfrage zu gewinnen; andererseits darf das angestrebte Finanzierungsvolumen nicht zu einer Preisstruktur fĂŒhren, die die Teilnahme fĂŒr die umworbenen Bibliotheken und Informationseinrichtungen unattraktiv erscheinen lĂ€sst. In der Regel hĂ€ngen die zu erbringenden BeitrĂ€ge von der GröĂe der Einrichtung und von der Zahl der teilnehmenden Einrichtungen ab.
StÀrken und SchwÀchen von Diamond-Open-Access-Konsortien
Neben ihrer wissenschaftsfreundlichen StoĂrichtung bieten Diamond-Open-Access-Konsortien den groĂen Vorteil voller Kostentransparenz, da das jeweilige Finanzierungsziel allein auf die Betriebs- bzw. Herstellungskosten ausgerichtet ist, nicht auf darĂŒberhinausgehende Profite. Hinzu kommt, dass das fĂŒr die jeweils vereinbarten Fristen gĂŒltige Finanzierungsziel (Beispiel KOALA: 3 Jahre, Beispiel OLEcon: 1 Jahr) relative Planungssicherheit sowohl fĂŒr die ânehmendenâ Publikationsdienstleister als auch fĂŒr die âgebendenâ Bibliotheken bedeutet. Ăberdies sind VerlĂ€ngerungen durch das Aufsetzen neuer Konsortien dezidiert beabsichtigt.
Allerdings können die Betriebskosten bei publikationsstarken Journals hoch ausfallen, gerade in Zeiten inflationsbedingter Kostensteigerungen. Mitunter bleibt besonders in diesen FĂ€llen die Höhe der Finanzierungszusagen hinter dem Finanzierungsziel zurĂŒck, sodass das Konsortium scheitert und die im BĂŒndel enthaltenen Journals auf andere Finanzierungsquellen wie beispielsweise Autor*innengebĂŒhren zurĂŒckgreifen mĂŒssen. Eine weitere SchwĂ€che dieser Form von Finanzierungskonsortien besteht darin, dass sie fĂŒr erfolgreiche gewinnorientierte Gold-Open-Access-Journals oftmals unattraktiv sind, deren Einnahmen durch Autor*innengebĂŒhren weit höher sind als die eigentlichen Betriebskosten.
Auch, wenn derartige Konsortialangebote momentan eher die Ausnahme als die Regel bilden, herrscht in der Bibliothekslandschaft groĂe Zuversicht, dass sich das Modell der Diamond-Open-Access-Finanzierungskonsortien weiter etablieren wird.[4] DafĂŒr spricht auch, dass sich die allgemeinen wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen fĂŒr die Weiter- und Nachnutzung sowie fĂŒr die Weiterentwicklung solcher Modelle verbessert haben.[5]
[1] Konsortial finanziertes Diamond Open Access steht grundsĂ€tzlich dem scholar-led-Gedanken nahe, ist aber nicht ausschlieĂlich auf nichtkommerzielle Publikationsorte beschrĂ€nkt. So zĂ€hlen nicht nur Redaktionen und Herausgeber*innen aus dem Kreis von Fachgesellschaften und universitĂ€ren Instituten, sondern auch kleine und mittelgroĂe Verlage zu den Vertragspartnern dieser Konsortien.
[2] Vgl. das Beispiel der KOALA-Mindeststandards unter: https://www.tib.eu/de/services/koala/mindeststandards
[3] Vgl. Hillenkötter, Christine: An der Schwelle zur Transformation: âAlteâ und âneueâ Lizenzmodelle im Ăberblick. In: Preprints der Zeitschrift BIBLIOTHEK â Forschung und Praxis, 2018, AR 3193, S. 9f. Online: https://edoc.hu-berlin.de/bitstreams/d6317545-bd5e-4b9a-bb3b-3e33e029e9c1/download
[4] Vgl. Schenke, Julian, Stork, Karin, Tullney, Marco (2024): KOALA â ein Diamond-Open-Access-Modell als Angebot und Chance fĂŒr die bibliothekarische Erwerbung. 112. BiblioCon Hamburg, 07.06.2024. DOI: https://doi.org/10.34657/13736
[5] Das belegt u. a. die Aufforderung des EU-RatsprĂ€sidiums an die Mitgliedsstaaten, entschiedene MaĂnahmen zur Durchsetzung von Open Science zu ergreifen â wozu erklĂ€rtermaĂen die Förderung von gebĂŒhrenfreien Open-Access-Publikationsinfrastrukturen zĂ€hlt. Vgl. Magee, Rachel: EU ready to back immediate open access without author fees, 05.05.2023. ResearchProfessional News: https://www.researchprofessionalnews.com/rr-news-europe-infrastructure-2023-5-eu-ready-to-back-immediate-open-access-without-author-fees/
Wir beraten Sie gerne zum Thema Open Access
Frauke Wienert
Team Open Access
[email protected]
+49 40 42878 2472
Florian Hagen
Team Open Access
[email protected]
+ 49 40 42878 3003
Beate Rajski
TUHH Open Access Beauftragte
[email protected]
+49 40 42878 3004
#OAWeek2024
#OAWeek2024: Warum CC BY die beste Wahl fĂŒr Open-Access-Publikationen ist
25. Oktober 2024
24. Oktober 2024
23. Oktober 2024
#OAWeek2024: Wie die Wissenschaft beim Publizieren die FĂ€den wieder in die Hand nimmt
22. Oktober 2024
#OAWeek2024: Willkommen zur Open Access Week an der TU Hamburg
21. Oktober 2024
ORCID's Public Data File is open, transparent, and non-proprietary, and we encourage you to download it from the ORCID repository for your organization's or your own use. We have also created a Public Data File Use Policy recommending community norms for use of the file. #OpenAccessWeek2024 #OAWeek2024
Learn more here: https://info.orcid.org/public-data-file-use-policy/
6/6 đ As #OpenAccessWeek comes to a close, letâs continue working towards a future where science is open and accessible to all!
If you are interested in getting more involved, please check our Contributing Guide: https://contributing.ropensci.org/