@deutschlandfunk

Wäre ja schon lange angebracht, aber wie bei allen solchen gar nicht mal so neuen Announcements zur Tilgung Deutscher Schuld und Vertuschung wird jetzt vermutlich erst mal beraten, ob man darüber nachdenkt, wer überhaupt eine Entschädigung für was bekommt, also, ob tatsächlich der Schwerpunkt auf "polnisch" liegt oder nur eine Teilgruppe was bekommt, die den populistischen Zwecken des Wadephul dienlich ist...

Na ja, und dann sind weitere Jahre/Jahrzehnte rum und jeder bekommt mit großem TamTam einen Blumenstrauß vom ALDI aufs Grab, aber nicht zu groß, weil wir müssen ja sparen. Und jedes der Massengräber bekommt zwei [Sorry! Aber man wird zwangsläufig zum Zyniker in diesem Land]

#Kriegsverbrechen #Entschädigung #Opfer #Naziopfer #TrauSchauWem

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erna_Wazinski
1925 wurde die #BedeutendeFrau Erna Wazinski geboren. Sie wurde mit 19 Jahren zum #Naziopfer: Sie suchte in den Trümmern ihres ausgebombten Hauses nach ihrer Mutter und nahm dabei einige Gegenstände mit. Nachdem sie denunziert wurde, wurde sie nach einem durch Prügel erzwungenen Geständnis als "Volksschädling" zum Tode verurteilt und geköpft. Erst 1990 wurde sie in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen. Ihr Richter machte nach dem Krieg Karriere in der ev. Kirche.
Erna Wazinski – Wikipedia

Wenn Heuchelei einen Namen hätte:

Bundestag zu Wiedereinbürgerung

Nachfahren von Nazi-Opfern bleiben Bittsteller

"Ausgerechnet in der Auschwitz-Gedenkwoche: Union und SPD blockieren ein Gesetz, das Nachfahren der in der NS-Zeit ausgebürgerten Juden die deutsche Staatsangehörigkeit zurückgeben würde."

"Erst nachdem die Regierungsfraktionen eilig weitere Abgeordnete zusammentrommeln..."

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-zu-wiedereinbuergerung-nachfahren-von-ns-opfern-bleiben-bittsteller-a-1625341a-a4b2-4701-a9e5-641f162c85e8

#Wiedereinbürgerung #NaziOpfer #Auschwitz #CDU #SPD #Regierungsfraktionen

Bundestag zu Wiedereinbürgerung: Nachfahren von Nazi-Opfern bleiben Bittsteller

Ausgerechnet in der Auschwitz-Gedenkwoche: Union und SPD blockieren ein Gesetz, das Nachfahren der in der NS-Zeit ausgebürgerten Juden die deutsche Staatsangehörigkeit zurückgeben würde.

DER SPIEGEL

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Ruth Loeb

» Ruth Loeb wurde am 1. März 1936 als Tochter von Otto und Hertha Loeb in Vallendar geboren.

Sie wohnte mit ihren Eltern in Neuwied, Augustastraße 39 (heute: Augustastraße 54), Seibersbach und Vallendar.

Ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt.

"Am 22.3.1942 wurde die sechsjährige Ruth aus der Mühlenstraße 16 in Vallendar über Koblenz-Lützel ins Durchgangslager Izbica deportiert. Den mit 333 Menschen aus Koblenz und Umgebung besetzten Zug DA 17 mussten auch ihre Eltern Otto Löb (24.5.1905 aus Neuwied) und Herta Seligmann (2.3.1910 Kastellaun) besteigen. Nach dem Weitertransport in ein Vernichtungslager – vermutlich Sobibor – verliert sich die Spur der Familie."

Quelle: Stadtarchiv Koblenz: "Deportierte Kinder und Jugendliche (ab Jahrgang 1925) aus Koblenz" (Verfasser: Peter Kleber, Bendorf) «

»[...] Schuld die auch wir hätten begehen können [...]«

Quelle & weitere Informationen => stolpersteine-neuwied.de/index… [abgerufen am 28.02.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine" im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit" der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied". In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
www.nr-kurier.de/artikel/66565…

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
www.zeit.de/2017/05/stolperste…

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
www.zdf.de/nachrichten/heute-p…

#RuthLoeb #Erinnerung #Vergessen #Wiederholen #Stolpersteine #Neuwied #NaziOpfer #RSOPStolpersteine

#NoNazis