NEUE REZENSION: Was vom Leben übrig bleibt (Moga Mobo)
Christian Muschweck ist schwer beeindruckt von Titus Ackermanns vierteiliger Graphic Novel über die Erinnerung an dessen Großvater, einen überzeugten Nazi.
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Was vom Leben übrigbleibt
Schon erstaunlich, diese Graphic Novels. Immer wieder. Titus Ackermanns Erinnerungscomic Was vom Leben übrig bleibt hat 151 Comicseiten, was nicht viel ist, gemessen an dem großen Thema, das er behandelt. Aber es reicht. Und man fühlt sich nach der Lektüre bereichert. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet Titus Ackerman gemeinsam mit Jonas Greulich und Thomas Gronle (Legron) an seinem Langzeit-Projekt „Moga Mobo – Comics für alle“. Das sind kleine Pamphlete, die gratis in Comicläden und auf Comicfestivals ausliegen, stets durch Werbung querfinanziert, stets mit einem Comic-Mix, der eine breite Charge an Independent-Künstlern präsentiert. Für manche dieser Heftchen hat man internationale Kontakte mit Künstlern aus aller Welt hergestellt und ist gereist, so entstanden interessante Kooperationen mit Künstlern aus Japan, Kuba oder der Ukraine, oft blieb man thematisch aber auch vor der eigenen Haustür, dann entstanden Themenhefte wie „Das ewige Fleisch“, „100 Meisterwerke der Literatur“ oder „The Martial Art of Heftchen“. Schon immer hat Titus Ackermann auch selbst kleine Stories mit privaten Beobachtungen beigesteuert, an eine lange Graphic Novel hat er sich aber erst jetzt gewagt. Es …




