Thielemanns elektrifizierender Traum in Blau: „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen
Elena Deinhammer
[caption id="attachment_30872" align="alignleft" width="200"] Bayreuther Festspiele 2025/LOHENGRIN/Piotr Beczała/Foto © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath[/caption]

Bereits in den ersten Momenten, wenn aus der Dunkelheit des Saales die sphärischen Flageolett-Töne des Vorspiels erstehen und sich höchst gefühlvoll zu immer intensiveren Klängen entwickeln, die Melodien sich zärtlich um sich selbst schmiegen, dazu wie in einem Traum nächtliche Wolken, von fahlem Mondlicht durchschienen, über eine Uferlandschaft Brabants ziehen, leuchtet einem unmittelbar ein, was Nietzsche damit meinte, die Musik des „Lohengrin“ sei blau. Diese Empfindung wird tatsächlich nicht zuerst von der durchwegs in Blautönen gehaltenen Inszenierung erweckt, sondern gründet in der Art und Weise, wie Christian Thielemann die Partitur zum Leben und Strahlen bringt. Nach der Aufführung im Jahr 2022, die sowohl die letzte Wiederaufnahme der Produktion unter Regie von Yuval Sharon als auch ein vorläufiger Abschied des Kapellmeisters von Bayreuth sein sollte, erfüllt es mit besonderer Freude, nun doch beider Rückkehr erleben zu dürfen. Überzeugt dieser „blaue Lohengrin“ auch mit ästhetisch reizvollem Konzept und gelegentlich durchblitzenden interessanten, jedoch nicht immer schlüssig zusammengeführten Ideen, so ist des wahren Zaubers Wesen an diesem Abend dennoch ohne Zweifel nicht auf der Bühne, sondern im Graben zu verorten. (Rezension der Vorstellung v. 4. August 2025)

 

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In diesem „Rheingold“ ist nicht alles Gold, was glänzt: Enttäuschender Ring-Auftakt an der Opéra national de Paris
Phillip Richter
[caption id="attachment_29912" align="alignleft" width="300"] Opéra national de Paris/DAS RHEINGOLD/Foto: Herwig Prammer[/caption]

Der neue Zyklus von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen unter der Regie von Calixto Bieito an der Opéra national de Paris wurde als eines der aufsehenerregendsten Opernprojekte weltweit antizipiert. Bedauerlicherweise drohte dieser, wie so viele Projekte der Kulturbranche, der Corona-Pandemie zum Opfer zu fallen. Während der szenischen Proben im Frühjahr 2020 wurde die Produktion zunächst verschoben, dann auch aus Budgetgründen vorerst abgebrochen und durch eine konzertante Aufführungsserie ersetzt. Endlich feierte nun Das Rheingold als Ring-Auftakt nach fünf Jahren des Bangens, mit stark veränderter Besetzung und neuem Dirigenten – Pablo Heras-Casado anstelle Philippe Jordan – Premiere. (Besuchte Vorstellung: 2. Februar 2025)  […]

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Worte oder Musik? Zauberhafter „Capriccio“ bei den Salzburger Festspielen
Phillip Richter

Es ist 13 Jahre her, dass Christian Thielemann mit seiner monumentalen Aufführung von Richard Strauss Die Frau ohne Schatten bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern Aufsehen erregte. In der Zwischenzeit lag die musikalische Leitung der Opernwerke von Richard Strauss in den versierten Händen von Franz Welser-Möst. Für diesen Sommer hat […]

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Worte oder Musik? Zauberhafter "Capriccio" bei den Salzburger Festspielen – DAS OPERNMAGAZIN

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Schreck geh weg: „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen
Lynn Sophie Guldin

Diesen Sommer geht bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth in „nur“ zwei Durchgängen die Welt unter. Die Inszenierung des Ring des Nibelungen von Valentin Schwarz macht, wie in den Vorjahren, Krach. Nicht alles ist schlecht, aber das wenige Gute ertrinkt hoffnungslos im überladenen Rest. Von der Unfähigkeit, das Publikum teilhaben zu lassen – wenn da […]

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Schreck geh weg: "Götterdämmerung" bei den Bayreuther Festspielen – DAS OPERNMAGAZIN

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(CP aus Bluesky)

#StaatsoperBerlin
#Chowanschtschina
Musikalisch grandios in höchster Q'tät,ich bin überwältigt. Vorm Jahresende 2024 zähle ich diese Vst zweifelsohne zu "Top 10".
#MikaKares u. #MarinaPrudenskaya waren jede Sekunde ein Genuß.
Unsere Ex-GMD #SimoneYoung hat keine Highheels mit Pfennigabsätzen mehr an 😅