Staatsoper Berlin: Konzert zum Jahreswechsel unter Christian Thielemann
Kirsten Liese

„Wer die ‚Lustige Witwe‘ dirigieren kann, kann alles“, zitiert Christian Thielemann gerne Herbert von Karajan: Denn jemand, der Operette verstanden hat, dirigiert auch Beethoven oder Wagner anders. Worin aber liegen die großen Herausforderungen? Warum ist Operette diffizil? Schwierig seien die vielfachen Tempo-Rückungen, wenn es langsamer oder (wieder) schneller geht, sagt der Kapellmeister, der sich zum Ende seines Konzerts zum Jahreswechsel in einer kurzen Ansprache an das Publikum wendet. Zumal wenn ein Orchester darauf noch nicht so versiert ist wie die Berliner Staatskapelle, die dieses Repertoire bislang weniger bediente. Denn zu Barenboims Zeiten gab es an Silvester meist klassische Beethovens Neunte. Aber diese Rallentandi und Übergänge sind gewiss nicht das Einzige. (RezensiondesKonhzertesv.31.12.2025) […]

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Staatsoper Berlin: Konzert zum Jahreswechsel unter Christian Thielemann

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Letzte Vorstellung in diesem Jahr!
#wozzeck #bühnenmusik #staatsoperberlin

Der Dichter, der Teufel, sein Engel und dem Teufel seine Oma – „Les contes d’Hoffmann“ an der Staatsoper Berlin
Lynn Sophie Guldin

Üblicherweise steht jede Inszenierung von Jacques Offenbachs Les contes d’Hoffmann vor denselben Herausforderungen: der erste Akt ist der spektakulärste, der zweite muss aus emotionalen Gründen mithalten, im dritten gehen die Ideen aus und der Spitzenton des Tenors in dem absoluten Ohrwurm, welcher der „Chanson de Klein-Zach“ ist, möge gleich zu Beginn bitte auch sitzen. Im neuen Berliner Staatsopern-Hoffmann umschifft die Regie nur eins dieser Probleme, schafft es aber gleichzeitig, die Stückseite zu einer Art FSK-16 Altersfreigabe zu nötigen und zündet Ideen am laufenden Band. Ausnahmsweise gilt für Regie und Musik dasselbe: gar nicht blöd, könnte aber besser. (Rezension der Premiere v. 16. 11. 2025) […]

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Der Dichter, der Teufel, sein Engel und dem Teufel seine Oma – "Les contes d’Hoffmann" an der Staatsoper Berlin

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Spiel mit dem Feuer – „CosÌ fan tutte“ in der Berliner Staatsoper
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Beethoven konnte nichts mit dieser Oper anfangen, sie war ihm zu frivol. Was Mozart und da Ponte aus den Figuren und Versatzstücken der Commedia dell´ Arte – zwei Paare, Verkleidungen, der alte Philosoph, die durchtriebene Zofe – gemacht haben, ist allergrößte Kunst. Sie ist in ihrer Aussage zeitlos, und im Setting eines Badeorts 1969 erkennt man die Aktualität. Marc Minkowski entfaltete mit der Staatkapelle Berlin, dem Staatsopernchor und einem hervorragenden Ensemble mit flotten Tempi die frivole Komödie vom Partnertausch der Paare Guglielmo und Fiordiligi sowie Dorabella und Ferrando in der Berliner Staatsoper. Es ist ein Mirakel, wie Mozart und da Ponte ein so zeitloses Werk schaffen konnten, das erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und ins Kernrepertoire aufgenommen wurde. Uraufführung war am 26. Januar 1790 in Wien, Berliner Erstaufführung am 3. August 1792, Premiere dieser Neuinszenierung war im Oktober 2022 und Wiederaufnahme in neuer Besetzung am 11. Oktober 2025. (Besuchte Vorstellung v. 23. Oktober 2025) […]

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Spiel mit dem Feuer – „CosÌ fan tutte“ in der Berliner Staatsoper

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Had a great Sitzprobe today at the Staatsoper Unter den Linden for Roméo et Juliette. Under the direction of Francesco Ivan Ciampa, the Staatskapelle Berlin is sounding incredible as usual.

Charlie (CHARLES CASTRONOVO) and I are so happy to be able to perform this gorgeous work by Gounod here in Berlin! Premiere is Sunday, October 26th!

#gounod #berlin #staatsoperberlin #romeoetjuliette #oper

Hilfe, ich habe einen Vulkan geheiratet! – „Die Schweigsame Frau“ an der Staatsoper Unter den Linden
Lynn Sophie Guldin
[caption id="attachment_30847" align="alignleft" width="300"] Staatsoper Berlin/DIE SCHWEIGSAME FRAU/Brenda Rae, Peter Rose/Fotocredit: Bernd Uhlig[/caption]

Meine Damen und Herren! Werte Doctores! Folgende Rechenaufgabe: der Barbier Pankratius Schneidebart beklagt, er könne für sechshundert Jahre pro Tag sechzig Kunden balbieren und käme auf keine sechzigtausend Pfund Vermögen. Da diese Aussage im Jahr 1935 geschrieben wurde, verraten der Inflationsrechner der Bank of England und der Google-Währungskonvertierer, dass es sich um einen heutigen Wert von 3,697 Millionen Euro handeln würde und der Barbier Schneidebart bei keinerlei Ferien in sechshundert Jahren demnach rein rechnerisch für seine Ersparnisse weniger als 33 Cent pro Kunde verdient. Klar, dass der Barbier sich unter diesen Umständen für das Erschleichen einer Erbschaft inklusive geräumiger Wohnung ausspricht. Und damit willkommen in der „Schweigsamen Frau“ von Richard Strauss (mit Libretto von Stefan Zweig) an der Staatsoper Unter den Linden. (Rezension der Vorstellung v. 22.07.2025) […]

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Hilfe, ich habe einen Vulkan geheiratet! - „Die Schweigsame Frau“ an der Staatsoper Unter den Linden – DAS OPERNMAGAZIN

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Konzert Staatskapelle Berlin – Christian Thielemann/Erin Morley
Kirsten Liese
[caption id="attachment_30797" align="alignleft" width="300"] Staatskapelle Berlin/Konzert 5.7.2025/C. Thielemann, E. Morley /Fotocredits: Andreas Labes[/caption]

Es ist eine dankbare Aufgabe, Musik an ein Publikum zu bringen, die es selten oder vielleicht noch nie gehört hat. In Berlin ist das generell en vogue – nicht immer zur großen Freude, zeugt doch nur wenig von dem, was landläufig an Raritäten und Uraufführungen aufgeboten wird von großer Meisterschaft. Vieles verschwindet schon bald wieder in der Versenkung. (Rezension des Konzerts v. 5. Juli 2025) […]

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Konzert Staatskapelle Berlin - Christian Thielemann/Erin Morley – DAS OPERNMAGAZIN

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#Berlin
#StaatsoperBerlin -nah, ruhig in der Seitenstraße, keine Touris laufen dauernd rum #BonjourVietnam
#Pho essen.

Noch vor der Pandemie war (fast) hier ein schwäbisches Restaurant. Ich vermisse es.

Vor der OpernVst. #StaatsoperBerlin besuche ich eine alte Bekannte von meinen Eltern und mir. Über 30J lang habe ich jährl. 2mal sie u. ihren Mann - damals noch zu Hause, früher vor der Vst der #StaatsoperHannover - besucht.
Bei jeder tel. Besuchsankündigung am Vortag bin ich froh darüber, dass sie mich noch erkennt und über den Grund für den Anruf freut. Sie ist nämlich dement.

Und, ich erfahre erst jetzt...die BGV in #Berlin streiken 🤦‍♀️💩

'Fin de partie' opera premier this weekend by György Kurtág at #staatsoperberlin - Sunday 12 Jan 18:00 | György Kurtág Wikipedia page https://en.wikipedia.org/wiki/Gy%C3%B6rgy_Kurt%C3%A1g - example on youtube https://www.youtube.com/watch?v=Bel9Sjfe2MA
György Kurtág - Wikipedia