@CelloMomOnCars
Thank you for sharing!
I'm wondering how the involved mechanisms then work to cool Western and Northern Europe. That it is via changes in the atmospheric currents is clear because else, the African #monsoon #weather wouldn't be affected as well.
Additionally, it is the winter which cools so significantly in a partial #AMOC collapse. While summers still - yet maybe more pronounced in collapse? – get heat from Africa via the #jetstream .
And if it is the winters that cool so significantly: how does it come to pass? In other words: is this current winter a harbinger? (Altho this winter is meddled-with by #HungaTonga 's impact on the jetstream particularly over Western Europe, see #MartinJucker preprint 2023 "Long-term climate impact of large stratospheric water vapor perturbations": the figure on jetstream in 300hPa in this first winter after eruption)
The atmospheric changes might be like this: when the subpolar gyre still worked, it created a barrier that prevented winter jetstream from lapping up cold polar air and spit it out over Western Europe.
With a changed (ie, cooler?) #SubpolarGyre in a partial AMOC collapse, the jetstream is able to meander more over that region, or maybe, not meander more but meander at a changed location, so the lapping tongue no more occurs over West Russia but then over West and Northern Europe.
If this were already happening, how would we see it in data from weather stations? The #GHCN has long-running weather stations from Scandinavia and Russia. I'm going to look for changes in winter low temperatures there. https://www.theguardian.com/environment/2024/jan/17/greenland-losing-30m-tonnes-of-ice-an-hour-study-reveals
Greenland losing 30m tonnes of ice an hour, study reveals

Total is 20% higher than thought and may have implications for collapse of globally important north Atlantic ocean currents

The Guardian

@NichtVielZuSagen
Danke fürs Taggen.
Und für die EMIT-Seite für die dunklen versus hellen Wüsten-Stäube. Wusste nicht, dass es auch dunklen Wüstenstaub gibt, der sich in der Luft dann erhitzend statt kühlend auswirkt – falls ich es richtig verstanden habe.
Von Rußablagerungen auf Eis hatte ich schon gelesen, die Eis schneller schmelzen lassen.
Ach ja, und Ruß hatten wir ja auch ganz viel in 2023, aus Kanadas Waldbränden: BC (Black Carbon) war übers Jahr zusammen dann 2211e-9 gram. Und 2021 waren's 1922 aus Sibiriens Feuern. Schnitt seit Daten-Beginn in 1997 ist aber nur 1819e-9 gram. https://www.geo.vu.nl/~gwerf/GFED/GFED4/tables/

Zu #HungaTonga wollte ich auch schon hinweisend kommentieren, in Ergänzung zur Liste von Simon. Die Atmospheric Rivers seit November über Deutschland sind mMn darauf zurückzuführen gewesen, denn der Preprint von #MartinJucker et al von Dezember 2023, siehe https://mst.mineown.de/@anlomedad/111673223980468048 hat für diesen Winter einen besonders starken Jetstream in 300hPa modelliert – und es war ja der tatsächlich beobachtete starke Jetstream, der ein nasses Atlantiktief nach dem anderen über Deutschland auskippte, ohne trockenen Hochs eine Change zum Verweilen zu lassen.
Dieser Winterregen hat das Jahr 2023 nicht so heiß werden lassen, klar. Aber HungaTonga HAT eben auch einen Einfluss gehabt und bleibt noch für weitere 6 Jahre ein Faktor. Wo? Wieviel? Tja, keine Ahnung. Irgendwas macht das ganze Wasser in der Stratosphäre über Umwege mit dem Wind in tieferen Luftschichten.
Im weiteren Verlauf wird die Arktis durch HungaTonga ganzjährig um 0.5°C wärmer sein als sie es ohne den Ausbruch, nur mit Klimawandel, geworden wäre. Dann sterben noch wieder mehr Algenurwälder dort unter dem Meereis und die Kohlenstoffsenke kriegt dadurch eine Delle. Grmpf.
Alles Kacke, Deine Ellie.
@jakob @rahmstorf @simon @Chaotica

Index of /~gwerf/GFED/GFED4/tables

Oh, Tagesschau goes #climate ^^ ? Ein Hintergrund-Artikel hier zu den 3 #AtmopshericRiver seit November. Befragt wird der #DWD , woher die ungewöhnlichen Regenmengen kamen und die sagen, dass es am besonders starken Jetstream derzeit liegt, der ein Atlantisches Tief nach dem anderen über Europa weht, ohne trockenen Hochdruckgebieten eine Chance zu geben, länger zu verweilen. https://www.tagesschau.de/wissen/klima/wetter-regen-120.html

Der starke Winter-Jetstream über Kontinentaleuropa erinnert mich an #HungaTonga , dessen Wasserdampf-Injektion in die Stratosphäre (SWV) im Januar 2022 nämlich laut #MartinJucker et al 2023 (Dezember preprint: https://essopenarchive.org/doi/full/10.22541/essoar.169111653.36341315/v2) genau diese vervielfachte Stärke beim Jetstream für das Jahr 1 nach der Eruption berechnete. Im Bild 1 sind die Modell-Erden von Dez-Jan-Feb mit ihren Windstärken-Anomalien in 300hPa Höhe zu sehen. Wir befinden uns noch im Jahr 1 nach der Eruption. Und das dunkelrote Band über Europa ist gut zu erkennen.
Bild 2 zeigt Saison-Veränderungen in Temperatur und Niederschlag, die im Modell für Jahr 3 bis Jahr7 rauskamen, zusätzlich zur "normalen" Klimaveränderung. Auch #ElNino wird von HungaTonga beeinflusst. Die Autoren schreiben, die durch die SWV-Injektion veränderten atmosphärischen Strömungen führen eben auch zu einer mehrjährigen starken Veränderung speziell im Pazifikbereich "ENSO3+4", und das ist just dort, wo wir die Meeresoberflächentemperatur (SST) als Messlatte für die Stärke von ElNino oder LaNina hernehmen. "This heating is produced by the zonally asymmetric distribution of SWV in the tropics, and consistent with the increased surface downward longwave flux over the tropical Pacific in WACCM. Thus, it is possible that the SWV forcing from the eruption would favor a positive phase of #ENSO on a multi-year timescale,"

Bemerkenswert ist hier, dass die SWV-Injektion offenbar nicht die anderen Faktoren beeinflusst, Luftdruck und Winde, die über die SST hinaus zur erweiterten Definition von ElNino dienen können. So kommt es wohl, dass eine rein SST_basierte Nino-Einschätzung nun bei starken 1.8 liegt https://origin.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/ensostuff/ONI_v5.php , aber eine, die auch andere Faktoren berücksichtigt, nur bei 0.8: https://psl.noaa.gov/enso/mei/ Auf der Webseite gibt es auch ein Linien-Chart zu sehen, das den heutigen Nino im Zeitverlauf mit mehreren vergangenen Episoden vergleicht. Erst mal war es schon total ungewöhnlich, wie ElNino sich aus dem negativen Wert von La Nina übergangslos in El Nino hoch katapultierte. Und genau das, liebe Freunde, ist eben sicher auch schon dem lieben HungaTonga geschuldet.
Lasst Euch nicht einlullen von Durchschnitts-Liebhabern, die meinen, da HungaTonga (temporär) nur 0.03C zur globalen Erhitzung beiträgt, wäre das Ereignis völlig zu ignorieren.
Die starken Winde über Europa, die große Wasserschäden verursachen, oder die starken ElNino-Folgen – die sind nicht zu ignorieren. An solchen Ereignissen wird der Stoff unserer Zivilisation gefährlich fadenscheinig. Durchschnitts-Lover vergessen oder ignorieren Auswirkungen auf Gesellschaften aber.

Hochwasser in Deutschland: Warum es zurzeit viel regnet

Das Ende des Jahres in Deutschland ist ungewöhnlich nass. Der viele Regen hat dabei vor allem mit dem derzeit stark ausgeprägten Jetstream zu tun. Er sorgt dafür, dass sich Hochdruckgebiete nicht lang halten können.

tagesschau.de
@RARohde
I didn't forget and am still waiting for the #ClimateScience community to acknowledge a big contribution to 2023 weirdness. Recall a preprint in August with projections for up to year 7 after the #HungaTonga eruption. It has the #Arctic warm by a whopping 0.5C...! And jetstream over mainland Europe increases dramatically during winter months in year1 and 2 (observed: unusual storms this summer and more common but strong storms this winter!) . And precipitation increase over ML Europe in the winters of year3-7 (observed: 3 huge atmospheric rivers this winter!). And wrt #ElNino "This heating is produced by the zonally asymmetric distribution of SWV in the tropics, and consistent with the increased surface downward longwave flux over the tropical Pacific in WACCM. Thus, it is possible that the SWV forcing from the eruption would favor a positive phase of #ENSO on a multi-year timescale,".
#MartinJucker et al 2023, "Long-term surface impact of Hunga Tonga-Hunga Ha’apai-like stratospheric water vapor injection" https://www.researchgate.net/publication/372889143_Long-term_surface_impact_of_Hunga_Tonga-Hunga_Ha'apai-like_stratospheric_water_vapor_injection