„Nach einer kurzen Vorstellungsrunde führte Herr Roth in die Präsentation des Verlags ein, der durchaus polarisiere und für viele ein Kuriosum sei. Vor fast 30 Jahren als Außenseiter außerhalb des klassischen Subskriptionssystems tradierter Verlage angetreten, werde MDPI mit zunehmendem Erfolg trotz hoher Nachfrage von einem Teil der Forschenden auch misstrauisch begegnet. Ein Beispiel sei der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag zu #MDPI, dessen Diskussionsverlauf tatsächlich den Eindruck erwecken kann, dass er stark auf Kritik fokussiert und weniger auf Aspekte, die eine neutralere Beurteilung erlauben. Auch sei MDPI auf einer anonym betriebenen Webseite, die sich als seriöses Informationsportal ausgab, jedoch kriminelle Machenschaften verfolgte, als #Raubverlag gelistet gewesen.“

Mit MDPI im Dialog: Ein Bericht vom Transparenzworkshop an der UB Kassel - UB-Blog
Der schweizerische Verlag MDPI mit seinen knapp 500 Open-Access-Zeitschriften ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. Hinsichtlich seiner Praktiken zur Qualitätssicherung wird er von Forschenden sehr unterschiedlich bewertet. Ein Blick auf verschiedene Qualitätsaspekte zeigt dagegen, dass MDPI sich oftmals gar nicht so sehr von anderen Verlagen unterscheidet. Um direkt mit MDPI in den Dialog zu gehen und kritische […]











