#LMWAugenblick
Dieser über 4 Meter breite #Altar aus dem 16. Jahrhundert ist sehr detailliert gestaltet. Abgebildet wird u.a. #Maria, Mutter Gottes, & die Geburt #Jesu mit vielen Einzelheiten. Im Schrein stehen Cyriakus (rechts) & Pankratius (links) zu Seiten der thronenden Gottesmutter vor goldenem Hintergrund. Der Altar stammt aus der Pfarrkirche St. Cyriacus und Pankratius in Talheim.

Mehr Infos: https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details?dk_object_id=313

#Christentum #Religion #Sakralkunst #Mittelalter #Landesmuseum

Flügelretabel aus der Pfarrkirche St. Cyriacus und Pankratius in Talheim

Der Talheimer Altar aus der Pfarrkirche St. Cyriacus und Pankratius beeindruckt durch seine Farbigkeit. In den Flügelmalereien, die in geöffnetem Zustand Christi Geburt (links) und die Anbetung der Könige (rechts) zeigen, dominieren die Farben Blau, Rot, Weiß und Gold, die sich auch im Schrein finden: Vor goldenem Hintergrund stehen Cyriakus (rechts) und Pankratius (links) zu Seiten der thronenden Gottesmutter. Ihre Gewänder sind auf den Außenseiten vergoldet; nur Innenfutter und Unterkleider setzen sich farblich und durch den Kontrast der matten zu den glänzenden Flächen ab. Kleine Wappen an diesem überaus reich geschmückten Altar verweisen auf die Stifter: die Familien von Stetten und Adelsheim. Die Figuren stammen aus der Werkstatt von Niklaus Weckmann, die Skulpturenfassung und Tafelmalerei sind in einer anderen Werkstatt entstanden. Der Flügelretabel befindet sich seit 1902 im Landemuseum Württemberg. Er ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.

#LMWAugenblick
#Zeit ist Geld! Zumindest trifft das auf diese kostbare #Kunstuhr zu. Um 1640 von mehreren
Kunsthandwerkern aus #Bronze, #Gold und #Silber geschaffen, besticht sie durch reiche
Verzierungen – ein #Mondgesicht ist auch dabei. Und die #Uhrzeit sowie verschiedene kalendarische Informationen kann man auch ablesen!

Foto:
Landesmuseum Württemberg, P. Frankenstein / H. Zwietasch (CC BY-SA 4.0)
#Uhr #gesicht #face #barock #Landesmuseum #Stuttgart #baroque #clock
@histodons

#LMWAugenblick
Dieser antike Naturbursche war ein beliebtes Motiv auf Porzellan-Sets des #Klassizismus. Der #Faun war ein Begleiter des Walgottes #Pan. Die Beeren und Pflanzen weisen auf die Verbindung hin.
Das edle Porzellanservice von 1806 könnt ihr in unserem Keramikmuseum in #Ludwigsburg bestaunen.

* #Porzellan mit Faun-Darstellung, #Ludwigsburg, um 1806, Foto: Landesmuseum Württemberg, P. Frankenstein / H. Zwietasch⁠ CC BY-SA 4.0
#LMWStuttgart #Service #Faun #Satyr #Antike

#LMWAugenblick
#Diamantriss-Dekore zählen sicher zu den elegantesten Verzierungen, die je auf #Glas verwendet wurden. Ihren #Zauber 🪄 entfalten sie erst aus der Nähe, wie bei diesem durch winzige gestippte Punkte entstandenen #Portrait des jungen Erbstatthalters der Niederlande, Wilhelm V. von Oranien (1748–1806).
🔍 Mehr dazu in unserer Story auf #GoogleArtsAndCulture "Punktgenaue Kunst"
https://artsandculture.google.com/story/KQVhNLsPnz-sSQ

#portrait #OnlineExhibition #art #LMWdigital #glass
@histodons @museum

Diamond-Point Engraved Glass from Renaissance to Rococo

Diamond-Point Engraved Glass from Renaissance to Rococo

Google Arts & Culture

Schaurig, was sich der #Legende nach ereignet haben soll & auf diesem #Gemälde von 1620 dargestellt ist: Die 7-jährige Regiswindis aus Lauffen wurde von ihrer Amme ermordet & in den Neckar geworfen. Die Amme wollte Rache am Vater des Mädchens nehmen, welcher ihren Bruder verprügelt hat. Sie wurde festgenommen & Regiswindis aus dem Fluss gezogen & bestattet. Sie wurde #heilig gesprochen, was durch die gefalteten Hände & den Heiligenschein symbolisiert wird.
https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details?dk_object_id=813

#LMWAugenblick

Legende der heiligen Regiswindis, Bild IV: Die tote Regiswindis im Neckar

Auf fünf Tafelbildern ist die Legende der heiligen Regiswindis aus Lauffen am Neckar dargestellt, die eines gewaltsamen Todes starb und schließlich heiliggesprochen wurde. Die Legende erzählt, dass ihr Vater seinen Pferdeknecht verprügeln ließ, da dieser nachlässig gewesen war. Diese Bestrafung erzürnte die Schwester des Knechtes - die Amme der kleinen Regiswindis. Sie rächte sich, indem sie das siebenjährige Mädchen ermordete und in die Fluten des Neckars stieß. Die vierte Szene zeigt, wie die tote, aber unversehrte Regiswindis im Neckar aufgefunden wird. Heiligenschein und gefaltete Hände machen sie schon als Heilige kenntlich. Links wird die Amme festgenommen, während hinten rechts bereits die gotische Regiswindiskirche von Lauffen zu sehen ist. Damit wird auf die Wunder verwiesen, die sich später am Grab der Regiswindis ereigneten. Kopie um 1620 nach einem Original von 1477.

#LMWAugenblick
Dieses #Mumienporträt besticht durch lebendige Farben, ausdrucksstarke Mimik & einen natürlichen Look. Es ist knapp 2.000 Jahre alt. Bei bestimmten Menschen im Alten #Ägypten, die sich eine aufwendige Bestattung leisten konnten, waren solche Porträts nicht unüblich.
In unserer Schausammlung "Wahre Schätze" könnt ihr mit diesem #Mann intensive Blicke austauschen.
Zum Online-Katalog:
https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details?dk_object_id=1322

#LMWStuttgart #AltesSchloss #Mummy #Egypt #collection

Mumienporträt eines Mannes

Das Mumienporträt zeigt einen Mann mit zurückgehendem Haar. Er trägt ein weißes, mit einem schwarzen clavus (Streifen) verziertes Untergewand und darüber einen Mantel in gleicher Farbe. Am Rand der Holztafel sind Abdrücke der Leinen zu erkennen mit deren Hilfe das Porträt in den Kopfteil der Mumien eingebunden war. Das Mumienporträt stammt wie alle im Landesmuseum befindlichen Exemplare dieser Gattung aus der Sammlung des Fabrikanten und Mäzens Ernst von Sieglin. [Nina Willburger]

#LMWAugenblick
Wer lächelt da so lustvoll? Dieser antike Naturbursche war ein beliebtes Motiv auf #Porzellan-Sets des #Klassizismus. Der #Faun war ein Begleiter des Waldgottes Pan. Die Beeren und Pflanzen weisen auf die Verbindung hin.
Das edle Porzellanservice könnt ihr in unserem #Keramikmuseum in #Ludwigsburg bestaunen.
Zum #Museum: https://www.schloss-ludwigsburg.de/.../auss.../keramikmuseum
#Gesicht #Face #Satyr #Antike #Gold

#LMWAugenblick
#Minerva war eine römische #Göttin der Kunst, des Handwerks, der Weisheit sowie des taktischen Verteidigungskriegs. Sie wird oft in Rüstung und #Helm dargestellt. So wie hier, mit einem korinthischen Gesichtshelm, der nach oben geklappt ist. Dieser Kopf der Minerva wurde in Öhringen gefunden und ist über 1.700 Jahre alt: https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details?dk_object_id=634

*Minerva 2.-3. Jh. n. Chr., Bronze, Höhe: 13 cm, Foto: Landesmuseum Württemberg / P. Frankenstein / H. Zwietasch CC BY-SA 4.0

Minerva

Minervas Wirkbereich umfasste die Künste, das Handwerk, die Weisheit sowie den Krieg. Dargestellt wird sie gerüstet mit Brustpanzer, Schild und Helm. Der Kopf der Minerva aus Öhringen ist auf der Rückseite wie eine Maske abgeschnitten und als Hohlform gearbeitet. Die ursprüngliche Funktion muss offen bleiben; eventuell handelte es sich um den Aufsatz eines Altars. Das Bildnis der Minerva in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.

#LMWAugenblick
Christoph von Württemberg war der 4. regierende #Herzog v. #Württemberg. Eine Statue von ihm steht auf dem Schlossplatz in #Stuttgart. Er war maßgeblich für den Umbau der mittelalterlichen Wasserburg (von 950) zum Renaissanceschloss zwischen 1553 & 1563 verantwortlich.
#Medaille auf Herzog Christoph von Württemberg, 1559, #Silber, gegossen, Durchmesser: 42 mm
⁠--> https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details?dk_object_id=1337

#LMWStuttgart #Numismatik #Architektur #Renaissance #AltesSchloss

Medaille auf Herzog Christoph von Württemberg, 1559

Auf der Vorderseite dieser Medaille ist der württembergische Herzog in einer Rüstung sowie mit einem hohen hohem Hut und einer Kette dargestellt. Die Inschrift nennt seinen Titel als Herzog von Württemberg und sein Alter (im 45. Lebensjahr): DVX WIRT(embergiae) A(nno)° ÆTA(tis) SVÆ XLV. Auf der Rückseite findet sich das württembergische Wappen, die Inschrift nennt, nun ausführlicher, die Titel, die Christoph inne hatte: D(ei) G(ratia) CHR(istoph) DVX WIRT(embergiae) et TECK(iae) C(omes) MONTP(eligardiae) E(t)C(e)T(era). Von Gottes Gnaden Christoph Herzog von Württemberg und Teck, Graf von Mömpelgard usw. [Matthias Ohm]