Schaurig, was sich der #Legende nach ereignet haben soll & auf diesem #Gemälde von 1620 dargestellt ist: Die 7-jährige Regiswindis aus Lauffen wurde von ihrer Amme ermordet & in den Neckar geworfen. Die Amme wollte Rache am Vater des Mädchens nehmen, welcher ihren Bruder verprügelt hat. Sie wurde festgenommen & Regiswindis aus dem Fluss gezogen & bestattet. Sie wurde #heilig gesprochen, was durch die gefalteten Hände & den Heiligenschein symbolisiert wird.
https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details?dk_object_id=813

#LMWAugenblick

Legende der heiligen Regiswindis, Bild IV: Die tote Regiswindis im Neckar

Auf fünf Tafelbildern ist die Legende der heiligen Regiswindis aus Lauffen am Neckar dargestellt, die eines gewaltsamen Todes starb und schließlich heiliggesprochen wurde. Die Legende erzählt, dass ihr Vater seinen Pferdeknecht verprügeln ließ, da dieser nachlässig gewesen war. Diese Bestrafung erzürnte die Schwester des Knechtes - die Amme der kleinen Regiswindis. Sie rächte sich, indem sie das siebenjährige Mädchen ermordete und in die Fluten des Neckars stieß. Die vierte Szene zeigt, wie die tote, aber unversehrte Regiswindis im Neckar aufgefunden wird. Heiligenschein und gefaltete Hände machen sie schon als Heilige kenntlich. Links wird die Amme festgenommen, während hinten rechts bereits die gotische Regiswindiskirche von Lauffen zu sehen ist. Damit wird auf die Wunder verwiesen, die sich später am Grab der Regiswindis ereigneten. Kopie um 1620 nach einem Original von 1477.