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Ärzte ohne Grenzen dringt auf humanitäre Korridore im Ostkongo - Hubu.de - News & FreeMail

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen drängt angesichts der Eskalation der Kämpfe in Ostkongo auf den Schutz von Krankenhäusern und die Errichtung humanitärer Korridore zur Versorgung der Zivilbevölkerung.

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Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen drängt angesichts der Eskalation der Kämpfe in Ostkongo auf den Schutz von Krankenhäusern und die Errichtung humanitärer Korridore zur Versorgung der Zivilbevölkerung.

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#Korridore Staffel 2 übrigens weiterhin sehr gut. Und nochmals interessanter, weil nun noch mehr SprecherInnen dazukommen.
Hoffe das wird noch fortgesetzt. #Hörempfehlung #Audiothek
https://chaos.social/@jan_j/112880399236795193
Jan ⚓️ (@[email protected])

Ich habe am Wochenende die Hörspiel-Serie "Korridore" in der ARD Audiothek gefunden und bin jetzt mit der ersten Staffel durch. Coole Idee, eine Mischung aus deutschem Cyber-Akte X und SCP Geschichten. https://www.ardaudiothek.de/sendung/korridore-mystery-horror-serie/12187357/ #Medienempfehlung #Hörempfehlung

chaos.social

Lars Henriks: Korridore. Mystery Horror-Serie (2. Staffel, 12 Episoden)

SWR, seit 08.03.2024 in der ARD-Audiothek

Vor zwölf Jahren sind sämtliche Mitarbeiter des Instituts für Paramediale Phänomene (IPP) verschwunden. In Lars Henriks komödiantischer Mystery-Serie „Korridore“ macht sich ein Filmstudent auf die Suche und entdeckt dabei allerlei aus der Schreckenskammer des Horror-Genres.

Nachdem der SWR-Intendant und ARD-Vorsitzende Kai Gniffke im Herbst 2022 einen Prüfauftrag für die Formate Gesundheit, Klima, Verbraucher und Hörspiel verkündet hatte, wurde zur Jahreswende die ARD Audiothek plötzlich mit Mystery-Serien-Podcasts überflutet. Als sollte damit nachträglich der Verdacht bestätigt werden, dass die Hörspielabteilungen der ARD eh alle dasselbe machten.

Vom Bayerischen Rundfunk war die in „Drei-???“-Ästhetik produzierte Serie „Mia Insomnia“ (10 Teile) von Gregor Schmalzried in Auftrag gegeben worden. Der NDR schickte den Schlaflabor-Horror „DreamLab“ (8 Teile) von Rhea Schmid und Thomas Kornmaie ins Rennen. Der WDR ließ erst einmal ausführliche Hörerforschung betreiben, bevor er mit dem aufwendigen 20-teiligen Internats-Mystery-Format „Forever Club“ von Jette Volland auf Youtube massiv hinter den Erwartungen zurückblieb.

Und weil auch in der Medienwelt – auch der öffentlich-rechtlichen – jedes tote Pferd solange geritten wird, bis auch der Letzte merkt, dass man damit nicht mehr vorwärtskommt, produziert man gerne noch zweite Staffeln des selbst ausgerufenen Mystery-Hypes. Und so eine zweite Staffel hat nun auch die vom SWR bei Moritz Haases Produktionsfirma „Guter Content“ in Auftrag gegebene 12-teilige Mystery-Serie „Korridore“ vom Lars Henriks, der auch Regie geführt hat, bekommen. Doch diese Serie war schon in der ersten Staffel eine Ausnahme. Denn im Gegensatz zu den anderen Formaten war ihr „production value“ eher gering. Keine Mood-Videos, keine aufwendigen akustischen Inszenierungen oder auch nur ein Ensemble, das über die drei Protagonisten hinausginge.

Paramediale Phänomene

Dafür gabt es hörbaren Spaß am Erzählen von Gruselgeschichten, die in einen komischen Rahmen gespannt waren. In Staffel 1 suchte die Polizistin Zoe Reinhardt (Nisan Arikan) nach dem verschwunden Filmstudenten Patrick Scheuermann (Maximilian Schimmelpfennig), der seinerseits auf der Suche nach seiner Mutter war. Diese verschwand zwölf Jahre zuvor zusammen mit der kompletten Belegschaft eines Instituts für Paramediale Phänomene (IPP). Im inzwischen leerstehenden Gebäude dieses IPP hat sich der Diamond-Shop eingemietet – eine Internetklitsche, die elektronischen Tand aus China vertickt, wie beispielsweise blinkende Grablichter für den trauernden Technikfreuend oder, als letzten Schrei, NFTs, jene schwer gehypten „Non-fungible Tokens“ , Blockchain-basierte digitale Besitzurkunden.

Diamond-Shop Geschäftsführer Thomas Eberle (Ulrich Bähnk) ist ein Dunning-Kruger-Effekt auf zwei Beinen, will heißen, sein Selbstbewusstsein steht im direkten Verhältnis zu seiner Inkompetenz, während die Selbstreflexion konstant bei Null liegt. Patrick verdingt sich als Werkstudent bei Eberle, um im IPP-Gebäude zu recherchieren und findet dabei die Aufzeichnungen seiner Mutter, die für das Institut Interviews mit jenen Leuten geführt hat, die von unheimlich Phänomenen betroffen waren.

Eine im brutalistischen Stil gebaute Hochhaussiedlung, in der blutige Morde stattfinden, kommt dabei ebenso vor, wie tödliches Mobbing oder die Vereinigung von Pilzen mit dem Internet. Dazu gesellt sich noch eine altägyptische Gottheit namens Nyarlathotep, die von der ebenso obskuren Sekte der Pythagoräer bekämpft wird. Diese Akten liest Patrick vor – und Zoe Reinhardt hört seine Sprachmemos im Rahmen eines digitalen Beweissicherungsverfahrens an. Einfacher kann man eine Hörspielserie kaum bauen. Umso mehr kommt es darauf an, dass sich der Spaß am Erzählen von Horrorgeschichten mitteilt.

Spaß und Werbung

Nicht zu unterschätzen war dabei die komische Rahmung der ersten Staffel, die oft mit einer Post-Credit-Szene gekrönt wurde. Werkstudent Patrick musste nämlich für den Diamond Shop Werbespots für die oft dysfunktionalen Produkte drehen – aber bitte nur im Büro. „Etwas anderes kriege ich versicherungstechnisch nicht hin“, sagt der kostenbewusste Chef Eberle. Aber viral gehen sollten die Spots natürlich trotzdem. Leider hat man das Konzept nicht konsequent durchgehalten, sondern sich nicht entblödet in zwei Episoden Crosspromotion für andere Mystery-Podcasts der ARD zu machen.

In der zweiten Staffel ist Schluss mit den Werbespots – wenn auch nicht mit den Szenen im Anschluss an den Abspann. In denen stirbt Thomas Eberle buchstäblich tausend Tode in immer anderen Settings, nachdem er in der letzten Episode der ersten Staffel dem Internet-Pilz zum Opfer gefallen war. Statt der „Wir-lesen-vor“-Ästhetik der ersten Staffel gibt es jetzt richtige Hörspielszenen, ja ganze akustische Schlachtengemälde. Denn Patrick und Zoe treiben sich in den Korridoren und Gängen unter dem IPP-Gebäude herum, das, wie könnte es anders sein, über einer antike Kultstätte errichtet wurde.

Neben dem hörbaren Spaß am Genre – Autor Lars Henriks ist auch am kleinen Hamburger Horror-Theater Antikyno engagiert – gibt es in „Korridore“ auch immer wieder Seitenhiebe auf die sich pilzartig verbreitenden Storytelling-Konventionen. In einer Folge stellt sich sogar eine ziemlich arrogante Figur als „Storyteller“ vor.

In der zweiten Staffel bekommt Nisan Arikans Figur der Kommissarin Zoe etwas mehr Farbe, während die komische Dimension von Ulrich Bähnk als Thomas Eberle etwas heruntergedimmt ist. Außerdem verfügt Maximilian Schimmelpfennig als Filmstudent Patrick über erstaunlich wenig Filmwissen. Das versetzt die Hörer der Serie in eine überlegene Position, schadet aber ein wenig der Glaubwürdigkeit der Figur.

Trotzdem ist „Korridore“ weiterhin ziemlich guter Content und ziemlich gute Unterhaltung. Und das nicht nur für Nerds, die die genrekulturellen Anspielungen zuordnen können. Eine Serie, die man wegen ihrer Struktur in Einzelepisoden nicht „durchbingen“ muss, sondern am besten wohldosiert genießt. Und vor allem ist „Korridore“ eine Serie, bei der man merkt, dass sie nicht auf dem Reißbrett der Hörerforschung entstanden ist, um neue Milieus zu erschließen. Dazu ist die Zielgruppe wahrscheinlich zu spitz. Aber wer einmal in dieses Rabbithole gefallen ist, wird sich daraus nicht so schnell befreien wollen.

Jochen Meißner – KNA Mediendienst, 21.03.2024

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https://hoerspielkritik.de/13463-2/

#Korridore #LarsHenriks #SWR

Mia Insomnia

Was ist das Hörspiel "Insomnia"? Und warum ist Podcasterin Mia die einzige Person, die sich an diese gruselige Hörspiel-Kassette aus ihrer Kindheit erinnert? Als Mia sich auf die Suche macht, beginnt ihre Welt Stück für Stück auseinanderzubrechen. Denn die Wahrheit hinter "Insomnia" stellt Mias Vergangenheit und Gegenwart komplett in Frage. Zwar gelingt es Mia, das Rätsel um die Hörspiel-Kassette zu lösen, doch es ist nur der Anfang einer langen Reise. Steckt hinter "Insomnia" eine Verschwörung, die in einer anderen Realität mit eigenen Regeln und Wahrheiten spielt? Und wie weit ist Mia bereit zu gehen, um das zu retten, was ihr wichtig ist?

ARD Audiothek
Deutsche Bahn wird Korridore für Neubaustrecke Hannover–Bielefeld bald bekanntgeben | Bahnblogstelle

Die Planungen für die umstrittene ICE-Neubaustrecke Hannover–Bielefeld laufen. Die Deutsche Bahn will mögliche Trassen-Korridore frühestens im November vorstellen.

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Deutsche Bahn legt Sanierungskonzept für Streckenkorridore vor | Bahnblogstelle

Für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit will die Deutsche Bahn bis 2030 überlastete Verkehrsknoten nach und nach generalsanieren - nun liegt ein Konzept mit allen identifizierten Korridoren und möglichen Zeiträumen vor.

Bahnblogstelle

Habe mich auf den Hinweis von @Laburrini hin mit recht großer Begeisterung durch den Hörspiel-Mehrteiler #Korridore gehört. #Empfehlung

Bin mir allerdings nicht sicher, ob ich das Ende verstanden habe bzw ob es da was zu verstehen gab. Ist des Rätsels Lösung wirklich als unbeantwortete Frage gebaut oder habe ich etwas übersehen? Wie habt ihr das Ende erlebt und interpretiert?

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