Forscher warnen vor „Heißzeit“

Erreichen bestimmte #Erdsysteme #Kipppunkte, dann wird sich die Erwärmung wahrscheinlich weiter beschleunigen. Eine Übersichtsarbeit legt nun nahe, dass der Mensch die Erde vielleicht schon näher an diese Punkte geführt hat als angenommen. Die Forschenden warnen vor #Heißzeit-Szenarios mit ausgeprägtem #Treibhausklima.

Neben Hans Joachim #Schellnhuber, dem Generaldirektor des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (#IIASA) in Laxenburg bei Wien, war an der soeben im Fachblatt „#OneEarth“ erschienenen Arbeit unter anderem auch der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (#PIK) in Deutschland, Johan #Rockström, beteiligt. Die Krux an den viel diskutierten klimatischen Kipppunkten ist, dass nachdem sie überschritten sind, stufenweise #Rückkoppelungsprozesse abzulaufen drohen. Deren Auswirkungen wären auch mit großen Anstrengungen zur #Treibhausgasreduktion kaum noch beizukommen.

Dazu zählen etwa das Abschmelzen der großen #Eisschilde über #Grönland und der Antarktis, das viele Meter an #Meeresspiegelanstieg bringen würde. Ebenso immer wieder genannt wird das Auftauen von großen Flächen #Permafrostböden, was dort gespeicherte #Treibhausgase austreten lassen würde. Auch das weitere massive Schrumpfen der #Regenwälder würde das #Weltklima sehr stark destabilisieren. Und nicht zuletzt würde das Abreißen der atlantischen Umwälzströmung (Atlantic Meridional Overturning Circulation, #AMOC) und damit des #Golfstromes, der etwa für das relativ milde #Klima in #Europa sorgt, sehr rasch starke negative Effekte auf Land, Leute und #Umwelt haben.

https://science.orf.at/stories/3234161

#Klimadatastrophe

Nahe Kipppunkte: Forscher warnen vor „Heißzeit“

Erreichen bestimmte Erdsysteme „Kipppunkte“, dann wird sich die Erwärmung wahrscheinlich weiter beschleunigen. Eine Übersichtsarbeit legt nun nahe, dass der Mensch die Erde vielleicht schon näher an diese Punkte geführt hat als angenommen. Die Forschenden warnen vor „Heißzeit“-Szenarios mit ausgeprägtem Treibhausklima.

ORF.at

Iranische Behörden schlagen wegen Wassermangels Alarm

Angesichts zunehmender #Trockenheit haben iranische Behörden vor erheblichem #Wassermangel in der Hauptstadt gewarnt. Ein wichtiger Stausee nahe #Teheran sei aufgrund geringer Niederschläge nur noch zu 7% gefüllt, sagte Mohammed Dschawanbacht, Geschäftsführer der Wasserressourcen-Managementgesellschaft, laut der Staatsagentur #IRNA. Das habe es seit Beginn der Nutzung des Staudamms noch nie gegeben.

Bereits jetzt, am Ende des Winters, rief Dschawanbacht die Hauptstadtbewohner zum #Wassersparen auf. Eine weitere Talsperre ist inzwischen so stark ausgetrocknet, dass Fahrer mit Geländemotorrädern durch den Matsch rasen, wie Videos in den sozialen Netzwerken zeigen.

Wie das restliche Land ist auch Teheran zunehmend von Trockenheit betroffen. Die Behörden registrierten dort einen Rückgang der Niederschläge um fast 50 % im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt.

Der Wassermangel dürfte vor allem im Sommer spürbar werden, wenn die Temperaturen in der Millionenmetropole oft auf mehr als 40 Grad steigen. Die fortschreitende #Wüstenbildung in den trockenen Provinzen hat bereits in den vergangenen Jahren verstärkt Migration in die Metropolen ausgelöst.

https://orf.at/stories/3387057/

#Klimadatastrophe

Iranische Behörden schlagen wegen Wassermangels Alarm

ORF.at