NOW PLAYING == The Jacobin Show 5/14/26: Zohran's commonsense socialism & debunking the cultural Marxism conspiracy

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#leftist #revolution #left #Jacobin #socialist #anticapitalist #vsn #radio #DiverseSpectrumOfTheLeft #socialism #SupportIndependentMedia

Zohran's commonsense socialism & debunking the cultural Marxism conspiracy

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Peter Thiel is a gift from Jeffrey Epstein

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Epstein und Thiel

Neues aus den Epstein-Files

Sie sind quantitativ für Laien wie uns unbewältigbar. Wie das Leben, das der Kerl geführt hat, und nicht nur er. Darum müssen wir als Publikum dankbar sein, wenn es Leute gibt, die in dieser Materialmasse nach Fäden suchen, die sich hindurchziehen und tief blicken lassen. Branko Marcetic/Jacobin hat da einen gefunden, an dem besonders viel Scheisse klebt, und der zumindest mir in dieser Intensität nicht bekannt war. Mich aber auch nicht wundert.

Wie Jeffrey Epstein Peter Thiel in Trumps Welt einführte – Peter Thiel ist heute einer der mächtigsten Strippenzieher der amerikanischen Rechten. Hunderte E-Mails zeigen: Sein Weg dorthin führte über Jeffrey Epstein, der ihn mit Trump-Vertrauten, Geheimdienstlern und ausländischen Machthabern vernetzte.”

Hier geht es mal nicht um “Sex”, sondern nur um “Crime”. Denn die sexuellen Präferenzen der beiden Arschlöcher waren wohl zu divers? Ich schätze, Thiel ist in dieser Hinsicht auch vorsichtiger, weil er weiss, dass er als Schwuler nicht so unverwundbar ist, wie Epstein von sich selbst zu lange glaubte, dass er es sei.

Kriegen wir sie alle? Hoffentlich.

Epstein und Thiel – Beueler-Extradienst

#potter ohne #beweise Artikel in #jacobin
Autoritär ist, wer nicht auf Staatsräson-Linie liegt | JACOBIN Magazin
https://jacobin.de/artikel/nicholas-potter-gaza-israel-autoritaere-linke
Autoritär ist, wer nicht auf Staatsräson-Linie liegt

Nicholas Potter warnt in seinem Buch »Die neue autoritäre Linke« vor einer radikalen Linken, die angeblich die Demokratie bedroht. Um diese These zu untermauern, bedient er sich selbst autoritärer Methoden – stichhaltige Beweise liefert er aber keine.

JACOBIN Magazin

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#jacobin #leftist #socialism #communism

In previous eras, there was a general consensus among the American ruling class that the stability of the US government and economy was a necessary precondition for their own wealth and power. The US empire expanded its reach through its military so that American capital interests could grow their operations. At the same time, with the Soviet Union’s system as a viable alternative, US elites were more vulnerable to domestic pressure to expand domestic rights and raise the standard of living at home. The good of the US ruling class was to some degree tied to the condition of the United States as a whole.

Times have changed. As mutating versions of capitalism have conquered the world, markets have financialized, and technological development has accelerated, billionaires’ self-interest has become untethered from the US or any other polity. In fact, many of the world’s richest seem to have convinced themselves that the apocalypse is coming one way or another and have resolved to profit from it to the end, using their obscene wealth to insulate themselves from the collapse.

To accurately analyze Trump’s war moves, then, it is important to recognize the radically selfish motivations at the heart of his political project. Its insiders don’t all have the same personal interests — some pursue profit, some power, some ideology — but their various interests align in a “might makes right” philosophy that has nothing to do with the good of the country’s people. For all their “America first” rhetoric and “Make America Great Again” merchandise, at the core of the Trump administration is the will to personal power and profit in a dying world.

– Ben Case, “How to Explain the Inexplicable War in Iran?”

Case thinks that the war is accomplishing 4 key things for Trump and his allies:

  • Deadly Force Projection
  • War Profiteering
  • Distraction and Dissonance
  • Democracy Demolition
  • I think he makes a good case for each of those key points, and this relatively short essay is worth a read, but that quote at the top does a nice job of delivering the big idea if you don’t have the time or the spoons for further reading. The second paragraph of the quote is particularly salient, IMO.

    #Jacobin #USpol #USIranWar

    How to Explain the Inexplicable War in Iran?

    The Iran war seems irrational to the point of inexplicable madness. But stepping back and assessing who benefits from that madness can bring some clarity.

    Geschäft mit Empörung

    Ein Wind weht durch die asozialen Netzwerke und die nur noch wenig unterscheidbaren sonstigen Medien. Und ausnahmsweise, fast schon sensationellerweise wurde diese Agenda von den drei Parteien SPD, Grüne und Linke gemeinsam und gleichzeitig gesetzt. Wo wären wir jetzt, wenn sie das schon getan hätten, als sie noch eine Mehrheit im Parlament hatten? Vergossene Milch. Gegen das Netzwerk des faschistoiden Oligarchen Musk konnten sie sich einigen. Und kassieren nicht wenig Gegenwind von den Rechten. Und den Dummen. Nicht alle sind beides. Leider.

    Antonia Groß/MDR-Altpapier ist beides nicht: X oder: Das Geschäft mit der Empörung – Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens.”

    Ebenfalls weder dumm noch rechts, aber empört, ist der alte Knut Mellenthin/Junge Welt, der eine sehr informative Ziwchenbilanz des angeblich längst beendeten Krieges der USA und Israels gegen den Iran – und der wiederum gegen die anderen Anrainer des Persischen Golfs – zieht. Lesen Sie schnell, die Junge Welt wird das in ihrem Paywallarchiv beerdigen: Eine gewaltige Übermacht – Die USA und Israel haben dem Iran empfindliche Schläge versetzt. Dennoch gibt es Probleme mit dem Nachschub von Raketen und mit Teherans Drohnenangriffen. Eine vorläufige Bilanz des Krieges im Nahen Osten”.

    Kommen beim Bundeskanzler etwa dumm und rechts zusammen? Das ist umstritten. Nicht umstritten, jedenfalls unter Demoskop*inn*en ist das: Bernd Müller/telepolis macht es jetzt so eitel wie sein Amtsvorgänger: Friedrich Merz – der unbeliebteste Kanzler der Welt – Selbst Olaf Scholz war beliebter. Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz laut Umfragen der unpopulärste Regierungschef weltweit. Ein Leitartikel.” Die Junge Welt findet es witzig, eine Spiegel-Schlagzeile von Merz so abzuwandeln: »Kein Wähler vor ihm hat so etwas ertragen müssen«. Wer darüber lachen kann, hat es gut.

    Alternative?

    Jacobin veröffentlicht eine Rede seines US-Gründers Bhaskar Sunkara: Etwas Sozialismus im Kapitalismus ist nicht genug – Sozialismus darf nicht lediglich bedeuten, den Kapitalismus gerechter zu gestalten. Er muss auf eine Gesellschaft abzielen, in der das Überleben nicht mehr vom Markt abhängt – und in der sich die Demokratie endlich auch auf die Wirtschaft erstreckt.”

    Meine Lieblings-Zwischenüberschrift ist diese: “Vielmehr geht es um eine Ausweitung von Freizeit, Sicherheit und Lebenszeit außerhalb der Produktion.” Da finde ich mich wieder 😉

    Geschäft mit Empörung – Beueler-Extradienst

    Kluges

    Zu Regierungsmacht und Herrschaft im real existierenden Kapitalismus

    mit Update am Vormittag und am Nachmittag

    Schnellsprecher und regelmässiger TV-Talkshowgast Albrecht von Lucke tritt schon lange in einer mir wenig sympathischen Rolle als besserwissender Regierungsberater in spe auf. Ihm gefällt das. Und er ist, das ist nicht allen in diesem Business vergönnt, nicht nur Schnellschwätzer sondern auch Schnelldenker. Wenn Sie also zur eigenen Meinungsbildung eine immanente Bundeskanzlerkritik mit allen seinen wesentlichen strategischen Dilemmata suchen, sind Sie bei Lucke richtig:

    Kanzler ohne Konzept: Ein Jahr Friedrich Merz – Man will es kaum glauben, aber am 6. Mai ist es gerade einmal ein Jahr her, dass Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt und anschließend samt seiner Ministerinnen und Ministern vereidigt wurde. Offensichtlich gilt hier der alte, Lenin zugeschriebene Satz: »Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert, und Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.«”

    Über 4,5 Mio. flohen übrigens am Sonntagabend nach dem quotenschwachen Schweizer “Tatort” (7 Mio.) vor dem Bundeskanzler (und Frau Miosga). Sie wollten ihn weder sehen noch hören. 2,7 Mio. blieben dran – wieviele mit und wieviele davon schon ohne Bewusstsein wird nicht ermittelt.

    Update nachmittags

    Höchststrafe Mitleid

    Nicht geflohen vor Merz und Miosga ist der Kollege Alfons Pieper/Blog der Republik, noch etwas weniger jung als ich : “Ob Friedrich Merz durchhält? Ein Jahr Kanzlerschaft”. In seinem staatstragenden Gestus, der mir persönlich fremd ist, schwimmt bei diesem Autor, der in der deutschen Politik “schon alles gesehen” hat, die Höchststrafe für Politik und Politiker*innen mit: Mitleid. Update Ende

    Um einiges tiefer geht Jacobin mit einem Buchauszug von Timo Daum:

    Musk ist der Ford unserer Zeit – Elon Musk mag auf rechtsextremen Abwegen unterwegs sein. Aber das war der Antisemit Henry Ford auch. Und so wie der Fordismus nichtsdestotrotz Epoche gemacht hat, muss man auch die Innovationen des Teslismus ernst nehmen.”

    Aufgreifen von Widersprüchen plus ihre intelligent-kritische Betrachtung – das ist in hiesiger Publizistik selten.

    Update vormittags

    Hierzulande ist es Brauch, hinter der Musik aufgeregt hinterherzulaufen. So kommt dann ein deutscher Politiker, seit fast 10 Jahren für die Medienpolitik der 16 deutschen Bundesländer mitverantwortlich (für Hamburg), 30 Jahre zu spät zu diesen weisen Einsichten: “Die Teilhabe an digitalen Kommunikationsräumen ist auch für Kinder ein Menschenrecht.” Der Ausschluss von Jüngeren sei ein Bekenntnis, dass man es nicht schaffe, die Plattformen so zu gestalten, dass sie für Kinder nicht schädlich seien. Ältere Menschen, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, hätten zudem oft viel größere Probleme im Umgang mit der Technologie und den Plattformen. … Die ursprüngliche Idee hinter sozialen Netzwerken, dass Menschen sich unterhalten und verbinden, sei theoretisch zwar noch möglich. In der Realität passiere das aber nicht mehr. … “Eigentlich hätte so etwas wie Social Media nur öffentlich-rechtlich gebaut werden dürfen. Das haben wir damals nicht verstanden und jetzt kriegen wir das nicht mehr hin”. So meldet es ein Medienfachdienst, von dem ich nicht weiss, wie viele den überhaupt lesen, aus einem anderen Medienfachdienst, von dem ich es ebenfalls nicht weiss.. Oder kannten sie den Herrn Brosda schon? Immerhin ein Sozialdemokrat, der zu Einsichten fähig ist. Müsste also eigentlich berühmt sein. Update Ende

    Dummes

    Eine Meldung der britischen Nachrichtenagentur Reuters behauptet, und deutsche Medien übernehmen diese Sichtweise ungeschüttelt und ungerührt, den grössten Ländern der Welt, Indien und China, “drohe” ein WM-Blackout. Tatsächlich bedroht dieser “Blackout” das Geschäftsmodell der Fifa. Wie Drogenabhängige ist sie von ebendiesen 2,5 Mrd. starken Bevölkerungen und ihrer Aufmerksamkeit abhängig. Ohne sie verliert sie einen grossen Haufen Kapital – und die damit verbundene Macht. Gut so. Ein Desaster für die Fifa und ihren Partner Donald Trump wäre das beste an dieser WM.

    Kluges – Beueler-Extradienst

    Was ist

    Die grösste Stadt in der grössten Staatsmacht ist zum Labor der Linken geworden

    Doch zunächst das Negative. Wie Sie wissen, bin ich ein Freund der Kritik an dem Medium, das den Namen Spiegel trägt. Eine zunehmende Zahl von Dummköpfen ist dabei der Ansicht, es sei egal, ob diese Kritik rechts oder links sei. Sie machen das Medium zum Popanz, statt die Politik, die von diesem Medium nur repräsentiert und bedient wird. So wie der Kollege Roberto De Lapuente beim Westend-Verlag.

    Gemäss der Zielgruppenstrategie seines Verlages versucht er sowohl BSW- als auch AfD-Wähler*innen zu bedienen, die ausweislich eigener Online-Umfragen die Mehrheit unter seinen Leser’inne’n stellen. Und sein Text fungiert als Werbeumfeld der Verlagsreklame “Ulf Poschardt legt nach”. Das ist der Porschefahrer und leitende Angestellte des Springerkonzerns, der unersättlich mit den Publikationsmöglichkeiten bei seinem Konzernarbeitgeber nicht ausgelastet ist.

    Lapuente bringt es fertig, die Nazi-Kontinuitäten, die Spiegel-Gründer Augstein persönlich organisiert hat, in seiner Analyse wegzulassen. Das allein ist schon hohe Propagandakunst. Kunstvoll unterschiebt er sein eigenes Politikbild von der Gleichsetzung “kritischer Masse” mit den “Querdenkern”, “Schwurblern” und “rechtsoffen”. Ohne Belegstelle sind es schlicht seine eigenen Bilder, die er da malt.

    Die damaligen Reformjahre (gemeint: Schröders Agenda 2010 und die Unterstützung des Spiegel) haben maßgeblich zur gesellschaftlichen Spaltung beigetragen, sie haben das alte Vertrauensverhältnis vieler Bundesbürger in ihren Staat erodieren lassen – es entstand ein politisches Vakuum, in das letztendlich die AfD vorstieß.” Zackzack, so klar und einfach, dass Julia Ruhs vor Neid erblassen wird: die gute alte BRD wurde von Schröder und dem Spiegel “gespalten”. “Dann entschloss man sich, einen aggressiveren Grippevirus mit einer Pandemie zu küren.” Arrividerci Wissenschaft! So einfach ist die Welt beim Verzicht auf materialistische Analyse unter Verwendung der guten alten Gut-und-Böse-Bilder. In den 60ern und 70ern habe ich sowas noch von katholischen Kanzeln gehört.

    Der Feind für Herrn Lapuente und Westend ist also weder das Kapital noch Springer, sondern die genossenschaftliche Spiegel-Mitarbeiter-KG. Warum mächtige Gegner, wenn es auch Leichte gibt? Ich bin ja auch dafür, dass Borussia Mönchengladbach freiwillig in die spannendere 2. Liga geht.

    Labor New York City

    Welch ein Kontrast zu dieser selbstkritischen Abhandlung:

    Peter Frase/Jacobin: Regieren im Kapitalismus ist widersprüchlich – auch bei Mamdani – Was passiert, wenn ein Sozialist plötzlich die größte Stadt der USA regiert? Zohran Mamdani konnte seit Beginn seiner Amtszeit einige Erfolge verbuchen. Aber es wurde auch klar, wie viele Kompromisse sozialistische Politik im bürgerlichen Staat verlangt.”

    Die bedauernswerte Mehrheit der dummen Linken würde diese Diskussionen am liebsten überhaupt nicht führen. Sie sind schmerzhaft und anstrengend. Ich habe sie sowohl bei den Jungdemokraten als auch bei den Grünen geführt (und nicht nur da). Für linke Politik im real existierenden Kapitalismus sind sie keine Kür, sondern Pflicht. Wer sie vermeidet, scheidet aus, selbstgewählt.

    Es wird nicht ausreichen, von Mitteleuropa gebannt nach New York City zu starren und bis zum Schlusspfiff zu warten, wie es ausgeht. Das gleicht dem im-Stich-lassen, wie es früher zu Vietnam oder Nicaragua gespielt wurde. Besser lief es im Kampf gegen das Rassistenregime in Südafrika, der im besten Sinne internationalisiert war – staatlich und gesellschaftlich.

    Wer nur nach New York starrt, übersieht den heraufziehenden europäischen Faschismus. Wollen die Linken so doof bleiben, wie es konservative und andere bürgerliche Demokrat*inn*en in Deutschland schon immer waren? Wenn er dann bemerkt wird, ist es zu spät.

    Bonus: Wal-Betrachtung

    Der in die Ostsee verirrte Wal wurde zum Indiz für den Zustand der real existierenden Aufmerksamkeitsökonomie. Matthias Becker/telepolis ist dazu eine im besten Sinne materialistisch-ökologische Betrachtung gelungen:

    Bye bye Timmy: Praktizierte Tierliebe im Anthropozän – Tierschutz zwischen Klimakrise und Ideologie: Ein Buckelwal, viele Deutungen – wie rechte Narrative, Aktivismus und ökologische Realität aufeinandertreffen.”

    Was ist – Beueler-Extradienst

    New York, like virtually all major US cities, has in essence two governments: the civilian bureaucracy overseen by the mayor, and the New York Police Department. As Stuart Schrader explains in his recently released Blue Power, police, through their unions, have “built a political movement that made cops untouchable,” able to “strong-arm local leaders and nullify attempts at public oversight.” And these police departments are reliable allies of the forces of urban capital, especially finance and real estate, which prefer them to the more democratically accountable parts of the state.

    Peter Frase, Zohran Mamdani and the Contradiction of Democratic Socialism

    Police (and military) forces as a second government at the service of the capital that purchased them? Yeah, that tracks—and it makes me so fucking angry 🤬

    #Jacobin #DefundPolice #Anticapitalist