Damit beschließe ich das Kapitel der Tarkowski-Langfilme. Hab zum Abschluss unweirgerlich an Fellinis 8½ denken müssen. https://letterboxd.com/andrepitz/film/andrei-rublev/
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A ★★★★½ review of Andrei Rublev (1966)
Ein schonungsloser Ritt durch Teile der russischen Geschichte, bei dem Kontinuitätslinien des religiösen Fundamentalismus, des größenwahnsinnig-radikalen Nationalismus, der feudalistischen Ausbeutung und Unterdrückung, des Rassismus, der patriarchalen Gewalt und von verschiedensten Rattenfängern. Wie umgehen mit einer derartigen Vergangenheit, mit im Namen irgendwelcher Säulenheiliger begangenen Verbrechen, die nicht nur immer weiter verklärt werden, sondern wieder als stolze Tradition angeführt werden? Wie können Künstler*innen unter diesen Umständen schaffen oder sterben Künstler*innen in einer derartigen Welt bereits vor ihrer fleischlichen Hülle? All das gipfelt schließlich in einer Sequenz, bei der ich unweigerlich an den letzten Part von Fellinis 8½ denken musste – in der