Ein Wissenspodcast für die Kinder

Dass ich nicht früher darauf gekommen bin! Podcasts sind nicht nur ein Ding für uns Erwachsene. Nein, sie sind auch eine hervorragende Medienform für Kinder. Denn bekanntlich sind die in der Lage, sich stundenlang ihren Hörspielen hinzugeben – gleichgültig, ob Kasperli, die drei Frage– oder Ausrufezeichen oder TKKG. Oder, oder!

Fürs Kind noch besser als ein Sechser im Lotto.

Podcasts sind eine willkommene Abwechslung zu den fiktionalen Geschichten. Und im Fall des Checkpod sogar lehrreich (RSS, iTunes, Spotify). Die Produktion mit dem kalauerigen Namen kommt vom Bayerischen Rundfunk und ist der Audio-Ableger von Checker Tobi. Das ist die Wissenssendung von Kika und der ARD für Sechs- bis Zehnjährige, die Alltagsthemen auf verständliche, unterhaltsame und dennoch solid-wissenschaftliche Weise erklärt.

Es wird auch mal gefurzt

Die Hör-Variante funktioniert ähnlich: Es gibt ein buntes, abwechslungsreiches Themenfeld, das von Mut, Mobbing, Religionen und Karate bis hin zu Autismus, Nudeln und dem Grundgesetz reicht. Ich habe mit meiner Tochter schon einige Folgen gehört und besonders gut ist uns die Folge über die Witze in Erinnerung geblieben: Kommt ein Mann zur Ärztin und nennt sein Leiden. Er müsse immer furzen, auch im Wartezimmer schon mindestens zehnmal. Doch zum Glück seien die Fürze sowohl geruchs- als auch geräuschlos. Die Ärztin verschreibt ihm ein Medikament. Nach einer Woche taucht der Mann wieder in der Praxis auf und sagt: «Was haben Sie gemacht? Nun stinken die Fürze fürchterlich!» Sagt daraufhin die Ärztin: «So, nachdem ihre Nase wieder funktioniert, wollen wir sehen, ob wir auch das kleine Problem mit Ihren Ohren beheben können.»

Ihr seht: Wissenschaftlich einwandfrei und absolut hochstehend. Im Ernst: Wie in der Sendung geht es darum, Dinge aus dem Alltag der Kinder greifbar zu machen. Im Unterschied zur Fernsehsendung, die oft vor Ort spielt, bekommt Moderator Tobi Krell ein Kind zur Seite gestellt, das drei Fragen zum Thema der Folge in den Raum stellt. Diese werden manchmal mithilfe von Telefonanrufen bei Expertinnen, manchmal von der schlauen, sprechenden Datenbank «Checki» erörtert. Am Schluss muss Tobi ein persönliches Geheimnis verraten oder zusammen mit dem Kind eine Aufgabe bewältigen, zum Beispiel einen lateinischen Zungenbrecher fehlerfrei aufsagen.

Auf Augenhöhe mit den Kindern

Mir gefällt, dass Tobi sich im übertragenen Sinn in die Hocke begibt, um sich auf Augenhöhe mit einem Kind spielerisch dem Thema zu nähern. Die Co-Moderatoren sind oft hervorragend ausgesucht: Sie vermitteln Selbstvertrauen und Eigenständigkeit und unterscheiden sich deutlich von den nicht erwachsenen Teilnehmern der Kindersendungen zu meiner Zeit, die wie in der Schule Untergebene oder reine Statisten waren.

Fazit: Eine gute Sache – und nicht nur eine treffliche Alternative zur Kinderhörspiel-Dauerberieselung, sondern natürlich auch zum Fernseher und zur Bildschirmzeit.

Bleibt eine Herausforderung: Wie bekommt man Podcasts am leichtesten ins Kinderzimmer? Die meisten Kinder-Lautsprecher sind für lokale Inhalte ausgelegt und nicht direkt aus dem Internet bespielbar. Die Lautsprecherbox unserer Tochter ist eine löbliche Ausnahme. Jooki ist nach sechs Jahren etwas altersschwach, aber noch immer in Betrieb, und dank Spotify Connect können ohne Umweg via Downloads Podcasts wiedergegeben werden.

Soweit ich sehe, ist der damit die Ausnahme. Bei der FAZ habe ich als Alternative die Wobie-Box entdeckt, die für 130 Franken bzw. Euro zu haben ist. Aber mir scheint, dass die Hersteller von kindertauglichem Audioequipment Aufholbedarf haben, was die zeitgemässen Medienformate anbelangt.

Beitragsbild: Die neue Folge fängt ja gut an (Alireza Attari, Unsplash-Lizenz).

#HaushaltUndAlltag #Kinder

«Nur ein wenig harthörig»

Er sei nur etwas harthörig, ist bekanntlich die Ausrede von Professor Bienlein in Tim und Struppi, um sich seine fast totale Taubheit schönzureden. Nun, wenn uns der Eindruck heimsucht, wir könnten selbst akustisch nicht mehr so aufnahmefähig sein wie in unseren Teenagerjahren, dann können wir das sofort überprüfen – und zwar, ohne dass wir zum Ohrenarzt eilen müssten.

Das ist seit zwei Jahren mit der Hearing Test-App von Sennheiser möglich. Seit ein paar Wochen lässt sich auch mit den Airpods Pro 2 von Apple ein solcher Hörtest abhalten. Dafür braucht es keine separate App. Es funktioniert standardmässig wie folgt:

Wir verbinden die Airpods, öffnen die Einstellungen und tippen dort unsere Ohrstöpsel an. In den Einstellungen, in denen auch praktische Features wie die Per­so­na­li­sierte Laut­stärke und die Konversationserken­nung zu finden sind, tippen wir auf den Befehl Hörtest machen (Take a hearing test).

Wie der Test abläuft

Sobald ein Ton zu hören ist, sollten wir aufs Display klopfen.

Es folgt eine ausführliche Erklärung, wie wir die Stöpsel ins Ohr einsetzen, plus eine Kontrolle mit einem lauten Stück Musik, mit dem festgestellt werden soll, ob sie auch richtig sitzen. Dann findet der eigentliche Test statt. Bi dem müssen wir zuerst für das linke und dann für das rechte Ohr auf Töne in verschiedenen Frequenzbereichen achten. Wenn wir etwas hören, tippen wir auf den Bildschirm. Zwischendurch gibt es längere Phasen der Stille. Damit soll wohl ausgeschlossen werden, dass wir einfach in dem Rhythmus weiter aufs Display klopfen, mit denen die Töne zuvor zu hören waren.

Nach dem Test erfolgt die Auswertung. Die zeigt uns lediglich einen dB-HL-Wert für das linke und das rechte Ohr, wobei das für decibel hearing level steht. Das Ergebnis wird auch in der Health-App gespeichert. Es findet sich in der Rubrik Entdecken bei Hören > Hörtest-Resultate (Englisch: Browse > Hearing > Hearing Test Results), und auch an dieser Stelle lässt sich der Test initiieren.

Und? Stimmt es denn auch?

Natürlich interessiert uns an dieser Stelle, wie akkurat diese Resultate sind. Mit letzter Sicherheit liesse sich das nur beurteilen, wenn ein Ohrenarzt einen Kontrolltest durchführen würde. Ich kann immerhin einen Vergleich mit den Resultaten der Hearing-App von Sennheiser herstellen.

Das Resultat des älteren, mit der Sennheiser-App durchgeführten Tests.Das Resultat des aktuellen, mit den Airpods durchgeführten Tests.

Dieser Test zeigt zwar keine komplette Übereinstimmung, aber doch ähnliche Resultate: In beiden Fällen wird mir normales Hörvermögen attestiert, wobei mein rechtes Ohr etwas besser wegkommt als das linke. Und in beiden Tests zeigen, dass es bei mir ab acht Kilohertz bergab geht. Das ist, wie diese verflixte Altersweitsichtigkeit, eine unvermeidliche Alterserscheinung. Trotzdem fällt auf, dass bei Apple die Kurve etwas steiler abfällt als bei Sennheiser. Das wiederum kann an den Kopfhörern liegen. Es ist indes nicht ausgeschlossen, dass mein Gehör in den letzten zwei Jahren etwas nachgelassen hat.

Die Moral von der Geschicht’

Aber wegen der Details sollten wir uns nicht hintersinnen. Es zählt nicht jedes Prozentpünktlein, sondern der allgemeine Trend. Und das scheint mir die Gefahr dieser Selbstdiagnosen zu sein: Der Hang von hypochondrischen Leuten (wie mir), die Resultate überzuinterpretieren. Davon abgesehen, ist das ein sinnvoller Einsatz von Technik: Falls wir uns wegen unseres Hörvermögens Sorgen machen, können wir unseren Entscheid, ob ein Arztbesuch angebracht ist oder nicht, auf eine solide Grundlage stellen.

Weitere Informationen zum Thema gibt Apple im Airpods-Benutzerhandbuch.

Beitragsbild: Sie funktionieren bei Bedarf auch als Hörhilfe (Antoni Shkraba production, Pexels-Lizenz).

#Gesundheit #HaushaltUndAlltag

Schöner wohnen dank KI

Die KI kann alles. Aber kann sie auch Wohnungen und Häuser einrichten? Auf die Gefahr hin, die Vorfreude auf diesen Blogpost hier abrupt zu killen: Nein, sie kann es nicht. Ich habe mehrere Versuche unternommen und darf mitteilen, dass unsere Wohnung so schnell keine KI-gestützte Neuausstattung erfahren wird. Die Resultate waren – und an dieser Stelle wird die Vorfreude erneut geweckt – amüsant und … naja, sagen wir: extravagant.

0) Die Versuchsanordnung

So sieht das Büro derzeit aus.

Erstens zur Ausgangslage. Aus Gründen der Privatsphäre soll im Internet nicht zu viel unserer Wohnung sichtbar sein. Der Teil, den ich tatsächlich einer innenarchitektonischen Neugestaltung würde unterziehen wollen, wird nicht öffentlich hergezeigt. Für meinen Testlauf beschränke ich mich auf das Büro, das anfangs in meinen Patentrezept-Videos zu sehen war.

Wie man sieht, gibt es einen (bald 25 Jahre alten) Glastisch, ein Ikea-Gestell und ein Fenster mit Aussicht. Wie wäre es also mit einer neuen, natürlich originelleren Möblierung? Die KI darf durchaus über die Stränge schlagen und mir unorthodoxe Vorschläge machen. Wenn ich die Gelegenheit habe, praktische Wünsche anzubringen, dann wäre es mehr Stauraum für meinen Technikkram.

Auf diese Weise erhält die Software einen gewissen Spielraum. Wir erkennen jedoch auch schon die Schwierigkeiten: Normalerweise geht es nicht darum, bloss eine Ecke des Zimmers neu zu gestalten. Wir würden den gesamten Raum einbeziehen wollen. Und auch der Stil der ganzen Wohnung (oder des Hauses) müsste einigermassen stimmig sein – abgesehen bei jenen Leuten (und ich kenne solche), die in jedem Raum einen anderen Stil pflegen.

Damit die Software das leisten kann, müssten wir ihr nicht nur ein einziges Foto zur Verfügung stellen. Stattdessen bräuchte es von jedem Raum mindestens zwei, drei Aufnahmen. Und für konkrete Empfehlungen wäre auch ein Grundriss notwendig. Der lässt sich zwar auch per Smartphone erstellen. Doch der Aufwand ist beträchtlich. Und es stellt sich auch die Frage der Privatsphäre: Wollen wir wirklich derart detaillierte Informationen über unsere Wohn- und Lebenssituation an ein unbekanntes Unternehmen schicken?

1) RoomsGPT rechnet heute noch

Den ersten Versuch unternehme ich mit roomsgpt.io. Ich lade ein Foto hoch, gebe an, um was für einen Raum es sich handelt und wähle den Einrichtungsstil. Um die Software herauszufordern, ist meine Vorgabe Cyberpunk. Doch egal, was ich auch tue, diese App liefert immer nur einen Fehler.

2) AIinteriorplanner.com versetzt mich in ein hässliches Paralleluniversum

Zweiter Versuch mit aiinteriorplanner.com. Das Ausgangsbild und die Vorgaben sind gleich: Büro im Cyberpunk-Stil. Diese Software generiert zwar ein Bild. Das hat allerdings überhaupt nichts mit den Gegebenheiten meiner Wohnung zu tun: Es gibt mehr und anders geschnittene Fenster und eine imposante Skyline, die es in Winterthur frühestens in zweihundert Jahren geben wird.

Danke, aber das trifft nicht wirklich meinen Geschmack.

Diese App ist so nutzlos, dass sich die Vermutung aufdrängt, dass es eigentlich darum geht, Bilder von echten Wohnungen zu sammeln. Das zeigt, wie begründet Datenschutzbedenken sind.

3) Reimaginehome.ai klaut mir meinen Schreibtisch

Den letzten Anlauf unternehme ich mit reimaginehome.ai: Die Farbwahl und den Stil überlasse ich der KI.

Nie wieder Homeoffice. Wie auch, ohne Schreibtisch?

Bei diesem Versuch kommt immerhin ein brauchbares Foto heraus. Den Sessel in Magenta finde ich nicht übel. Überrascht bin ich, dass das Ikea-Regal überlebt hat. Verschwunden ist hingegen mein Schreibtisch. Wo würde ich hier arbeiten? Auf dem kleinen weissen Podest in Schritthöhe, dessen Sinn und Zweck sich nicht erschliesst? Oder auf dem seltsamen Pult an der rechten Wand?

Weil immerhin ein Bild entstanden ist, wage ich noch einen Versuch. Stilvorgabe Glam. Und wir lernen: Die Fuchsia-Möbel sind dieser App nicht auszutreiben. Ebenso wenig die seltsamen, im Alltag für nichts zu gebrauchenden Mini-Tischchen.

Der zweite Versuch: noch mehr magentafarbene Sitzmöbel.

Fazit: Nein, danke!

Zwar habe ich am Ende immerhin zwei Bilder herausbekommen, die tatsächlich etwas mit den realen Begebenheiten in meiner Wohnung zu tun haben. Trotzdem ist dieses Experiment ein Fehlschlag auf ganzer Linie: Für gezielte Recherchen oder eine konkrete Planung sind die Resultate viel zu unspezifisch. Und selbst für unverbindliche Inspiration lohnt sich der Heckmeck nicht. Es ist reiner Zufall, wenn etwas Brauchbares rauskommt – und für sonderlich wahrscheinlich halte ich es nicht.

Gemessen an den Risiken für die Privatsphäre bleibt nur ein Rat: Hände weg!

Beitragsbild: Hier fehlen eindeutig noch ein paar, besser nicht von der künstlichen Intelligenz ausgesuchte Möbel (Anthony Tran, Unsplash-Lizenz).

#HaushaltUndAlltag #KI

Meine Tochter fährt voll auf die iPad-Malbücher ab. Aber ist das eine Softwarekategorie, die sich auch für Erwachsene eignet? Die Frage stellt sich bei Lake: Die richtet sich nämlich an unsereins, die wir die Malstifte hinter uns gelassen haben und uns – wenn es hochkommt – höchstens mal an einem Whiteboard an einer Skizze oder einer Illustration versuchen.

Lake gibt es fürs iPad und fürs iPhone, die sich allerdings besser für die grösseren Bildschirme eignet. Denn am kleinen iPhone-Display fliessen die Farben nicht immer so, wie sie sollten: Wenn unsere künstlerische Vision fehlschlägt, läuft der eigentlichen Absicht zuwider, mittels künstlerischer Betätigung die Hektik des Tages abzubauen.

Das Abo kostet 45 Franken im Jahr

Durch Malen die Welt verbessern. Falls das möglich ist, sind wir alle dabei.

Lake ist nämlich ein «Anti-Stress-Malbuch». Das klingt etwas esoterisch, und so kommt die App denn auch daher: «Sei gut zu deinem Wesen», verlangt sie beim ersten Start von uns. Und: «Lass uns die Welt verbessern». Letzteres bezieht sich darauf, dass ein Teil der Einnahmen an die Künstler geht, die Werke beigesteuert haben. Unter uns gesagt: Das würde ich nicht unter Weltverbesserung rubrizieren, sondern unter Broterwerb. Jedenfalls kostet die App drei Franken in der Woche oder 45 Franken im Jahr. Ohne Abo lässt sich Lake nicht nutzen.

Die App fragt beim ersten Start auch nach Motiven, die uns gefallen. Wir können einige aus der Auswahl antippen und erhalten dann eine entsprechende Auswahl, aus der wir frei wählen können.

Stimmungen in Bilder verwandeln

Das eigentlich Spannende an Lake ist aber das Ausmal-Tagebuch. Wenn wir in dem einen Eintrag platzieren, werden wir zuerst gefragt, wie der Tag war. Um das zu beantworten, erscheinen fünf Smileys von weinend bis lachend. Wir wählen aus einigen Gefühlen aus und erhalten eine Farbpalette, die zu dieser Stimmung passt, plus eine Auswahl an Bildern.

Die ausgewählten Stimmungs-Adjektive wirken sich auf die Farbpalette aus.Die Farbpalette und die Bilder für einen Tagebuch-Eintrag.

Die können wir jedoch ignorieren und ein Bild aus dem Katalog wählen, das Kategorien wie Abenteuer, Architektur, Astrologie (!), Menschen, etc. aufweist.

Gebote werden entgegengenommen!

Beim Ausmalen können wir es uns einfach machen und den Eimer wählen. Dieses Werkzeug füllt eine Fläche nach dem Floodfill-Prinzip mit der ausgewählten Farbe. So kommen wir zügig ans Ziel, aber das Resultat wirkt dann entsprechend flächig und wenig nuanciert.

Es macht mehr Spass mit dem Acryl- oder Aquarellpinsel, der Spraydose oder der Airbrush. Und wer sehr geduldig ist, kann auch die Farbstifte bemühen. Und klar, das ist eine Paradedisziplin für den Pencil. Es klappt auch mit dem Finger, wobei wir da gut daran tun, mittel Spreizgeste den Bildausschnitt zu vergrössern – und auf den Rückgängig-Knopf am linken Rand der Werkzeugpalette zu achten.

Charmant, aber nicht perfekt

Fazit: Ein Tagebuch in Bildern zu führen, finde ich eine charmante Idee. In der Auswahl von knapp drei Dutzend Gemütszuständen (fröhlich, entschlossen, motiviert, stolz, besorgt, einsam, traurig, unglücklich) finde ich nicht immer optimal vertreten. Mir fehlen z.B. ausgepowert nach einer Sportrunde oder unterfordert bei … naja, das geht euch nichts an. Jedenfalls liessen sich hier noch einige Adjektive ergänzen.

Und vor allem fände ich es toll, wenn Motive vorgeschlagen würden, die direkt oder im übertragenen Sinn einen Bezug zu meinem Tag herstellen würden. Nachdem ich viel gebloggt habe, würde ich sehr gern eine Schreibmaschine ausmalen …

Noch ein Tipp: Die Farbpalette scheint auf den ersten Blick mit einem Dutzend Farben sehr eingeschränkt. Es ist aber möglich, jede Farbe heller oder dunkler zu machen, indem wir mit dem Finger beim Farbkreis nach innen oder nach aussen wischen.

Beitragsbild: Das sieht schon sehr entspannt aus (Clay Banks, Unsplash-Lizenz).

https://blog.clickomania.ch/2024/10/04/lake-anti-stress-malbuch-ipad-app-review/

#HaushaltUndAlltag

‎Lake: Ausmalen für Erwachsene

‎Erkunde eine Welt der Entspannung und des Selbstausdrucks mit Lake, der preisgekrönten und von Millionen geliebten Mal-App. Entdecke handgezeichnete Illustrationen von Künstlern und tauche ein in eine Freundschaft von Farben und Pinselstrichen direkt auf deinem iPad oder iPhone. Entfessle deine Kre…

App Store

Lohnt es sich noch, für Netflix zu zahlen? Diese Frage stellt sich mit einer umso grösseren Vehemenz, je näher das zehnjährige Jubiläum des Schweizer Starts rückt.

Der Schwung ist draussen, scheint es. Ausser beim Inkasso: Dieser Saftladen hält es nämlich schon wieder für nötig, die Preise zu erhöhen. Saftige 20.90 Franken pro Monat kostet das Standard-Abo inzwischen. Beim Start waren es, falls ich mich richtig erinnere, 12.90 Franken. Fünfmal gab es seitdem einen Aufschlag.

Was mich angeht, hätte ich Netflix nach dieser Frechheit eine (vorerst unbegrenzte) Auszeit gegönnt. Aber es gab Widerspruch: Die Familie (die die Rechnung nicht bezahlt) war dagegen. Ich habe hier keine Wahl, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und mir zu überlegen, welche Serien für den Verbleib sprechen könnten. Und immerhin: eine ist mir eingefallen.

Wenn das alte Leben nur noch eine blasse Erinnerung ist

Children Ruin Everything heisst sie. Sie stammt vom kanadischen Fernsehen CTV und gehört zum Genre der Sitcoms – aber zu der modernen Inkarnation, die ohne Lachspur auskommt.

Der Titel ist Programm: Die Serie dreht sich um Astrid (Meaghan Rath) und James (Aaron Abrams), die sich das Kinderkriegen nicht verkneifen konnten. Und nun haben sie den Dreck im Schächtele, wie meine Schwiegermutter sich ausdrücken würde: Die beiden stellen fest, dass ihnen 99 Prozent ihrer Unabhängigkeit abhandengekommen sind.

Das klingt nach jenem Gemütszustand, der – wie alles heutzutage –, ein Hashtag-kompatibles Label übergestülpt bekommen hat: Regretting motherhood heisst dieses Label. Und nebenbei fällt uns auf, dass es zu Regretting fatherhood hingegen kein Ding zu sein scheint. Es gibt für Männer, die ihre Vaterschaft bereuen, keinen eigenen Wikipedia-Beitrag, sondern nur ein Artikelchen bei «Men’s Health».

Wäre Aussetzen eine Option?

Aber fundamentale Reue wäre für eine Sitcom sowieso zu düster. Auch wenn Kinder ihnen das Leben demolieren, so würden Astrid und James nicht auf die Plagegeister verzichten wollen.

Den meisten von uns geht es genauso. Das heisst allerdings nicht, dass in der Serie nicht der Gedanke aufgekommen wäre, sie während eines Auto-Ausflugs bei den Mennoniten zurückzulassen.

Harmonische Momente – durchaus eine Seltenheit.

Also: Eine amüsante Serie, die viele der grossen und kleinen Elternthemen auf oft einfühlsame Weise aufs Tapet bringt. Zum Beispiel: Wo ist noch Platz für die Intimität zwischen Mama und Papa? Braucht es Vorkehrungen für den Fall, dass beide Elternteile unerwartet durch eine Kohlenmonoxidvergiftung dahingerafft werden? Diese Dinge und andere Dinge werden im Episoden-Rhythmus aufgegriffen, wobei die Titel – Mahlzeiten, Ausflüge, Krankentage, Freunde, Schlaf, Bildschirmzeit, Privatsphäre –  ein bisschen so klingen, als hätten die Macher sich an einem Papa- oder Mama-Blog abgearbeitet. Diese Struktur ist zu durchschaubar und stereotyp.

Es ginge noch aufgeklärter

Es gibt auch einige übergeordnete Handlungsstränge: James, der in seinem Job unglücklich ist, sich einen Ausstieg aber nicht leisten kann und es mit seiner Unentschlossenheit schafft, dass sein fauler Freund Ennis (Ennis Esmer) an seiner Stelle befördert wird. Astrid ihrerseits möchte noch ein drittes Kind, obwohl das mit ihrem Wunsch, wieder in den Job einzusteigen, kollidiert.

Der kinderlose, unverheiratete Arbeitskollege, der noch Zeit für Schabernack hat.

Das ist auch der Punkt, an dem die Kritik ansetzen könnte: Denn Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen, ist umso schwieriger, je aufgeklärter man sich gibt, sprich: je weniger der Alltag nach der traditionellen Rollenverteilung organisiert ist. Doch bei «Children Ruin Everything» kümmert sich Astrid um den Nachwuchs und James bringt das Geld nach Hause. Dabei könnte es vom Talent und den Karriereaussichten auch genau umgekehrt sein.

Trotzdem: sehenswert. Die letzte Folge der zweiten Staffel (Parenting) ist die gelungenste. Hier gab es mehr als einen Moment, wo ich mich selbst, unser Familienleben und unsere Tochter wiedererkannt habe.

Beitragsbild: «Könnte man nicht einfach ohne sie weiterfahren?» (Screenshot)

https://blog.clickomania.ch/2024/06/24/children-ruin-everything-netflix-review/

#HaushaltUndAlltag #Netflix

Zehn Jahre Netflix: ein Grund zum Feiern? – Clickomania

Im Herbst 2014 ging Net­flix in der Schweiz an den Start, doch zu Reden und zu Schreiben ge­ge­ben hat der Strea­ming­dienst schon vor­her.

Kinder versauen einfach alles
Die Serie «Children Ruin Everything» ist trotz des anders­lau­ten­den Titels ein Plädoyer fürs Kin­der­krie­gen und das Richtige für Eltern, die ir­gend­wann eine freie Minute fürs Fern­se­hen haben.
https://blog.clickomania.ch/2024/06/24/children-ruin-everything-netflix-review/
#Web #HaushaltUndAlltag #Netflix #clickomaniablog
Kinder versauen einfach alles – Clickomania

Die Serie «Children Ruin Everything» ist trotz des anders­lau­ten­den Titels ein Plädoyer fürs Kin­der­krie­gen und das Richtige für Eltern, die ir­gend­wann eine freie Minute fürs Fern­se­hen haben.

Bei vielen Pendlerinnen und Pendler haben sich die ÖV-Gewohnheiten in den letzten Jahren geändert. Die Gründe dafür lassen sich mit zwei Stichworten abhaken: Pandemie und Homeoffice.

Vor der ersten Verwendung muss das Guthaben in der App aktiviert werden.

Die SBB haben mit dem Halbtax Plus auf die veränderten Gewohnheiten reagiert. Das ist kein eigentliches Billett, sondern vielmehr ein Prepaid-Guthaben für ein Jahr. Ist es am Ende der Laufzeit nicht aufgebraucht, zahlen die SBB das Restguthaben zurück. Und es gibt einen Bonus, der gegenüber dem Einzelkauf eine Verbilligung bzw. ein Rabatt darstellt.

Also: Was taugt das Halbtax Plus?

Ein klassisches Abo erfüllt zwei Zwecke:

  • Es gibt uns für die häufige Nutzung einen Rabatt.
  • Und es macht die ÖV-Nutzung komfortabler, indem wir nicht für jede Fahrt ein Billett kaufen müssen, sondern einfach einsteigen können.

Das Halbtax Plus erfüllt diese Ansprüche halb – darum ist der Name (vielleicht unfreiwillig) passend:

1) Lohnt es sich?

Der Rabatt ist gewährt; allerdings nur unter der Voraussetzung, dass wir unser einbezahltes Guthaben aufbrauchen. Wenn wir unter den 800 Franken bleiben, dann verfällt er. Die SBB setzen einen Anreiz, mehr zu pendeln, als wir das aus eigenem Antrieb vielleicht tun würden.

Wie viel Guthaben ist noch auf der Uhr? Die App gibt Bescheid.

Es ist vorab schwer abzuschätzen, ob es sich wirklich lohnt. Was mich angeht, stand ich vor der Frage, weil ich inzwischen ich wieder häufiger ins Büro fahre. Nach der Pandemie hatte ich es mir zur Gewohnheit gemacht, nach Bedarf ZVV-Tagespässe zu lösen¹.

Nachtrag vom 3.7.2024: Es gibt eine komfortable Übersicht der während der letzten zwölf Monate gekauften Billette, die einem diese Entscheidung erleichtert.

Nach reiflicher Erwägung habe ich das Halbtax Plus 1000 erworben. Es kostet 800 Franken und gibt (im Idealfall) einen Bonus von 200 Franken. Es gibt auch Varianten mit mehr Guthaben und Bonus.

In meiner Konstellation muss ich mindestens 60-mal von Winterthur nach Zürich pendeln, um mein Guthaben aufzubrauchen: Das entspricht etwas mehr als einem Bürobesuch pro Woche. Das ist weniger ist, als ich anstrebe. Ich sollte also in den Rabattbereich geraten.

Im Vergleich: Um den ZVV-Netzpass für ein Jahr für 1922 Franken zu amortisieren, müsste ich drei- bis viermal ins Büro; was bei meinem Teilzeitpensum das Homeoffice weitgehend obsolet machen würde. So gesehen eine ideale Lösung.

Trotzdem die Frage: Ist der Schwellenwert für den Rabatt nicht etwas hoch angesetzt? Ich finde ja, aber das ist vor allem ein Bauchgefühl.

Die Frage, ob es sich denn lohnt, stellt sich auch bei einem klassischen Abo, das ich hier mal Flatrate-Ticket nennen würde. Wenn wir es zu wenig nutzen, rentiert es sich nicht; und da über die Nutzung nicht Buch geführt wird, gibt es auch kein Restguthaben, das zurückgezahlt werden könnte. Ein Plus des Halbtax Plus ist es, für Transparenz zu sorgen: Wir wissen am Ende des Jahres genau Bescheid, wie viel ÖV wir genutzt haben.

Ein weiterer Vorteil des Halbtax Plus besteht darin, dass es für Fahrten in der ganzen Schweiz benutzt werden kann, während der klassische Netzpass nur innerhalb des Gebiets des Zürcher Verkehrsverbunds gilt.

2) Mehr Komfort

Beim Ticketkauf lässt sich das Guthaben, aber auch ein anderes Zahlungsmittel verwrwenden.

Der zweite Vorteil eines Flatrate-Tickets fällt flach: Wir müssen beim Halbtax Plus vor jeder Fahrt ein Ticket buchen oder die Easy-Ride-Funktion anschalten. Das heisst, dass auch die Gefahr nicht gebannt ist, versehentlich zum Schwarzfahrer zu werden, weil das im morgendlichen Dämmerzustand vergessen ging.

Das ist für mich der grösste Kritikpunkt – wobei ich auch kein Patentrezept habe, wie er sich aus der Welt schaffen liesse. Am ehesten durch eine technische Innovation, die Easy Ride beim Einsteigen in den Zug automatisch aktiviert.

Fazit: Für mich scheint das Halbtax Plus gut zu passen. Ob es sich auch tatsächlich rechnet, werde ich in einem Jahr berichten.

Hier noch kurz ein paar Worte zum Kauf und Aktivierung: Das Halbtax Plus lässt sich via Web einfach buchen. Nachdem es (frühestens für den Folgetag) gekauft wurde, muss es in der App aktiviert werden – die ist für die Nutzung zwingend.

Nachdem es aktiviert wurde, erscheint es in den Zahlungsmitteln und kann – und sollte – beim Ticketkauf ausgewählt werden. Tippen wir es in der App unter Zahlungsmittel an, sehen wir auch sofort, wie viel des Guthabens aufgebraucht wurde und wann wir in die Bonuszone geraten.

Fussnoten

1) Ich bin ein erklärter Homeoffice-Fan. Die Pendelei aus reiner Gewohnheit und Tradition halte ich für unsinnig. Die Konzentration für einen Schreib-Effort ist zu Hause auf alle Fälle grösser und mit dem Hot-Desking fehlen mir im Büro die Ausdehnungsmöglichkeiten, wie ich sie für Gadgettests brauchen würde. Und aus Gründen der CO₂-Ersparnis ist die Pendelei, bloss um Präsenz zu markieren, unsinnig.

Indes anerkenne ich den Vorteil der physischen Anwesenheit unter Kollegen. Ich arbeite derzeit hauptsächlich im Newsroom des Tagesanzeigers in Zürich, was mir die Gelegenheit für das sagenumwobene Schwätzchen am Wasserspender gibt. Daraus ergeben sich Kontakte zu Leuten, mit denen ich zuvor nie oder nur kurz per Slack zu tun hatte. ↩

Beitragsbild: Den Billettautomat (links) können wir künftig rechts liegen lassen (Claude Gabriel, Unsplash-Lizenz).

https://blog.clickomania.ch/2024/06/05/sbb-halbtax-plus-tipps-tricks/

#HaushaltUndAlltag #Reisen

Das Halbtax Plus der SBB im Praxistest
Das neue Abo für Wenig­pend­ler im Au­gen­schein: Wann es sich lohnt, wo es Vor­tei­le hat und was das gros­se De­fi­zit ist.
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#Web #HaushaltUndAlltag #Reisen #clickomaniablog
Das Halbtax Plus der SBB im Praxistest – Clickomania

Das neue Abo für Wenig­pend­ler im Au­gen­schein: Wann es sich lohnt, wo es Vor­tei­le hat und was das gros­se De­fi­zit ist.

Neulich trudelte ein Gadget als Geschenk ins Haus, weil ein anderes Gadget Geburtstag hatte¹. Da es im Handel für um die vierzig Franken zu haben ist, durfte ich es behalten, ohne unter Korruptionsverdacht zu geraten – problematisch wird es für uns Journalistinnen und Blogger bei Präsenten mit einem dreistelligen Preisschild.

Und diese Besprechung hier sorgt weiterhin für Transparenz, nicht wahr? Das Geschenklein ist nicht ganz so hoch wie eine Zigarettenschachtel, dafür etwas breiter und dicker (8,6 × 7,2 × 3,2 Zentimeter). Es wiegt 177 Gramm und ist damit mobil genug, dass es auch in der Jacken- oder Jeanstasche mitgetragen werden kann. Obendrein ist es wasserdicht, verspricht das Produktblatt. Da mir das bei einem Lautsprecher unglaubwürdig erschien, habe ich in kurzerhand in mein Wasserglas getaucht – so weit er halt reinpasste. Und siehe da: Er spielt weiter Musik, als ob nichts wäre.

Es handelt sich um die JBL Go Essential, die es für 41 Franken bei Digitec und für 41.70 Euro bei Amazon gibt (Affiliate).

Kräftiger, aber etwas dumpfer Sound

Der Sound aus der kleinen Box ist erstaunlich kräftig. Wir können damit während des Arbeitens locker Musik hören und auf Ferienreisen auch ein Hotelzimmer beschallen – bei einer Suite stösst die Box indes an ihre Grenzen. Aber sollte man sie draussen verwenden, zum Beispiel im Stadtpark, ist sie laut genug, um den direkten Nachbarn auf den Wecker zu gehen.

Was die Qualität angeht, müssen wir deutliche Abstriche machen. Die Box klingt eher nach Kofferradio denn nach Hi-Fi. Das heisst: Wir bekommen vor allem die Mitteltöne mit, die dumpf klingen und denen es an Details fehlt. Aber es kommt auf den Einsatzzweck an. Ich empfehle sie für anspruchslose Beschallung und für gesprochene Inhalte – zum Stichwort «Mach sie an, die Bluetoothbox» könnte man auch einschlägige Podcasts damit streamen.

Ein multifunktionales Kinderspielzeug

Und sie eignet sich fürs Kinderzimmer: Sie übersteht einen Sturz vom hohen Legoturm (ausprobiert) und vermutlich auch einen Einsatz als Wurfgegenstand (nicht ausprobiert).

Die Box hat eine Akkulaufzeit von beachtlichen fünf Stunden (Herstellerangabe). Sie hat Knöpfe fürs Ein- und Ausschalten, das Bluetooth-Pairing, Lauter und Leiser und fürs Starten und Stoppen der Wiedergabe. Ein kleiner Kritikpunkt noch: Aufgeladen wird sie über einen Micro-USB-Anschluss. Das ist nicht mehr zeitgemäss; heute sollten solche Geräte durchgängig USB-C haben.

Fussnoten

1) Der Jubilar heisst Fritzbox. Die erste Inkarnation dieser Router-Modems ist vor zwanzig Jahren an der Cebit gezeigt worden.

Seitdem sind in Berlin, wo AVM zuhause ist, insgesamt neunzig Varianten der Box entwickelt worden. Die Pressemeldung verrät auch, dass 60 Millionen Stück verkauft worden sind und die Verbindungsgeschwindigkeit in zwei Dekaden von acht Mbps auf zehn Gbps vertausendfacht wurde. Und beachtlich fand ich auch das, was die Marketing-Menschen Penetration nennen: In Deutschland verwende jeder zweite Haushalt eine Fritzbox. ↩

https://blog.clickomania.ch/2024/05/31/jbl-go-essential-review/

#HaushaltUndAlltag #Kinder

Eine Bluetoothböxlein für den Hosensack
Die JBL Go Essen­tial im Test: Für günstige vier­zig Franken/Euros gibt es einen Laut­spre­cher, der noch etwas mehr durch seine Mo­bi­li­tät als durch seinen Klang be­sticht.
https://blog.clickomania.ch/2024/05/31/jbl-go-essential-review/
#Gadgetmania #HaushaltUndAlltag #Kinder #clickomaniablog
Eine Bluetoothböxlein für den Hosensack – Clickomania

Die JBL Go Essen­tial im Test: Für günstige vier­zig Franken/Euros gibt es einen Laut­spre­cher, der noch etwas mehr durch seine Mo­bi­li­tät als durch seinen Klang be­sticht.