«Haeberli» – Liebevolles Portrait über ein Dorforiginal aus St. Moritz. Adolf Haeberli ist Mitte November mit 91 Jahren gestorben. Dieser Dok-Film stammte aus 2020. Falls ihr mal während einer halben Stunde nicht wisst was machen, dann ist dieser Film meine Empfehlung.

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«Haeberli» – Liebevolles Portrait über ein Dorforiginal - Film - Play SRF

Sein halbes Leben verbrachte Adolf Haeberli im mondänen St. Moritz in seinem bröckelnden Haus – von den Dorfbewohnern Villa «Heb di fest» genannt. Mit seinen Protestbriefen hielt er die Gemeinde auf Trab. Nun ist das Dorforiginal mit unordentlichem Eigensinn gestorben. Ein liebevolles Portrait. Eigentlich sei er ein ordentlicher Mensch, hat Adolf Haeberli noch in einem Interview mit dem BLICK im November 2025 erzählt. Erst nach dem Tod seiner Mutter 2006 habe das Chaos im Haus angefangen. In jungen Jahren hatte er als Banker in Genf gearbeitet. Nach dem Tod seines Vaters kehrte er ins Engadin zurück, um seiner Mutter in ihrem Coiffeurs- und Schönheitssalon zu helfen. Nebst der Buchhaltung spezialisierte er sich auf Maniküre und Pediküre. Täglich war er damit beschäftigt, sich alle möglichen Zeitungen umsonst aus den Hotels im Ort zu beschaffen. Zwischen den Papierstapeln zu Hause, er warf anscheinend nie eine Zeitung weg, verfasste er auf seiner klappernden Schreibmaschine zahllose Briefe an die Obrigkeiten: die Gemeinde, die Polizei, die Staatsanwaltschaft, das Bundesgericht. Ein oder gleich mehrere Betrugsfälle galt es aufzudecken. Eine Antwort bekam er jedoch nie. Er mischte sich aber auch gern unter die Leute, zum Beispiel verkleidet an einem Kostümball im Fünf-Sterne-Hotel, beim Cresta Run und beim obligatorischen Schiessen. Der deutsche Regisseur Moritz Müller-Preißer hat ein kurzweiliges und liebevolles Portrait über den kreativ Ungehorsamen geschaffen. Adolf Haeberli ist Mitte November im Alter von 91 Jahren gestorben.

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Kraftwerk Kaunertal:
Experte warnt vor Bergsturz wie in Blatten

Der Schweizer Glaziologe und Geomorphologe kam bei seiner Analyse zum Schluss, dass die thermischen und topografischen Gegebenheiten des destabilisierten Berghangs im #Lötschental mit jenen im #Kaunertal vergleichbar seien.
„Moderne, szenariobasierte Modelle nötig“

Die vom landeseigenen #TirolerEnergieversorger #TIWAG eingebrachten Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (#UVP), deren Begutachtungsfrist am 12. September endet, entsprächen in dieser Hinsicht absolut nicht dem aktuellen Stand des Wissens.

„Es braucht moderne, szenariobasierte Modelle, bei denen Veränderungen mit Zeitskalen realistisch abgeschätzt werden können“, sagte #Haeberli bei einer Online-Pressekonferenz.
Vorwurf: Veränderung nicht ausreichend berücksichtigt

Die TIWAG berücksichtige in ihren UVP-Unterlagen die Veränderung der #Natur im #Hochgebirge durch den #Klimawandel keinesfalls ausreichend, führte der Wissenschafter weiters aus.

Die Pläne der TIWAG, im #Platzertal einen gewaltigen Speicher zu bauen, sind umstritten.

[Da wurde wohl eine "technologieoffene" UVP gemacht ...]

https://tirol.orf.at/stories/3320992/

#Klimakrise
#ErneuerbareEnergie
#Wasserkraftwerke
#Pumpspeicher
#Tirol
#Österreich

Kraftwerk Kaunertal: Experte warnt vor Bergsturz wie in Blatten

Der Schweizer Wissenschaftler Wilfried Haeberli warnt beim geplanten TIWAG-Kraftwerksprojekt im Kaunertal vor einer Wiederholung einer Katastrophe wie im Schweizer Blatten. Die Felsen über dem Gepatsch-Speicher hätten eine ähnliche Charakteristik wie im Lötschental. Aus Sicht der TIWAG geht von auftauendem Permafrost keine Gefahr aus.

ORF.at