📷: SONY ILCE-7M4, FE 24-105mm F4 G OSS | 58mm | 1/640s @ f5.6, ISO 100
📍: Kaunertal, #Austria 🇦🇹
Meldungen der letzten Tage:
Oberösterreich
"Trockener Winter setzt der Wasserkraft zu"
https://ooe.orf.at/stories/3344210/
Niederösterreich
"Strom aus Wasserkraft dramatisch weniger"
https://noe.orf.at/stories/3345235/
Verbund-Sprecher Florian Seidl: „Die Wasserkraft war und ist eine wesentliche Stütze des Energiemix in Österreich, aber wir müssen nach wie vor Strom importieren und Gaskraftwerke einsetzen. Der wichtigste nächste Schritt ist der Umbau in Richtung Windkraft und Photovoltaik, zusammen mit Batteriespeichern und Netzausbau. Tun wir das nicht, werden wir weiter und immer größere Mengen importieren müssen“
Und warum soll es ausgerechnet für Tirol so wichtig und richtig sein noch mehr auf Wasserkraft zu setzen?
Weiß die TIWAG was was sonst niemand weiß oder sind da Dummheit und Gier im Spiel? 🤔
Tirol importiert in den Wintermonaten bis zu 60 % des Stromes. Importe sind in der Regel zwischen September und April nötig, Mai bis August wird dann exportiert.
Also, noch mehr Wasserkraft bedeutet für Tirol noch mehr Abhängigkeit - nix mit Energie-Autarkie bei Strom. 🤦♂️
#Strom #Wasserkraft #Tirol #TIWAG #Kaunertal #KaunertalKraftwerk #Platzertal #SpeicherPlatzertal #Energiewende #Klimakrise #Klimakatastrophe #Extremwetter #Dürre #Trockenheit

Die Wasserkraft in Oberösterreich hat eines der schlechtesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen hinter sich. Die meisten Wasserkraftwerke haben wegen des trockenen Winters Anfang des Jahres deutlich weniger Strom erzeugt. Der Strombedarf steigt und soll vor allem durch erneuerbare Energie gedeckt werden.
Kraftwerk Kaunertal:
Experte warnt vor Bergsturz wie in Blatten
Der Schweizer Glaziologe und Geomorphologe kam bei seiner Analyse zum Schluss, dass die thermischen und topografischen Gegebenheiten des destabilisierten Berghangs im #Lötschental mit jenen im #Kaunertal vergleichbar seien.
„Moderne, szenariobasierte Modelle nötig“
Die vom landeseigenen #TirolerEnergieversorger #TIWAG eingebrachten Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (#UVP), deren Begutachtungsfrist am 12. September endet, entsprächen in dieser Hinsicht absolut nicht dem aktuellen Stand des Wissens.
„Es braucht moderne, szenariobasierte Modelle, bei denen Veränderungen mit Zeitskalen realistisch abgeschätzt werden können“, sagte #Haeberli bei einer Online-Pressekonferenz.
Vorwurf: Veränderung nicht ausreichend berücksichtigt
Die TIWAG berücksichtige in ihren UVP-Unterlagen die Veränderung der #Natur im #Hochgebirge durch den #Klimawandel keinesfalls ausreichend, führte der Wissenschafter weiters aus.
Die Pläne der TIWAG, im #Platzertal einen gewaltigen Speicher zu bauen, sind umstritten.
[Da wurde wohl eine "technologieoffene" UVP gemacht ...]
https://tirol.orf.at/stories/3320992/
#Klimakrise
#ErneuerbareEnergie
#Wasserkraftwerke
#Pumpspeicher
#Tirol
#Österreich
Der Schweizer Wissenschaftler Wilfried Haeberli warnt beim geplanten TIWAG-Kraftwerksprojekt im Kaunertal vor einer Wiederholung einer Katastrophe wie im Schweizer Blatten. Die Felsen über dem Gepatsch-Speicher hätten eine ähnliche Charakteristik wie im Lötschental. Aus Sicht der TIWAG geht von auftauendem Permafrost keine Gefahr aus.