Europa spricht so gern von „Freiheit“ und definiert damit doch nur seine Grenzen. Dieser Film beginnt genau dort, wo diese semantische Verschiebung blutig wird: an der Außengrenze im Osten, im Schlamm, im Atem von Körpern, die rennen müssen. Ein junger Mann, aus Belarus geflohen, will zur Fremdenlegion. Die verspricht die Staatsbürgerschaft als Belohnung für fünf Jahre Gehorsam. Zugehörigkeit gegen Waffendienst. Das ist kein individueller Traum, das ist neoliberale Migrationspolitik im Tarnanzug. Mit Franz Rogowski und Laetitia Ky. (ARTE, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/giacomo-abbruzzese-disco-boy-2023/Carla forscht über die französische #Fremdenlegion vor dem Ersten Weltkrieg. Dabei schaut sie sich neue geographische Sphären (z.B. der transatlantische Raum), Beziehungen zu AkteurInnen (Frauen & Kinder) und Migration sowie (Im-)Mobilitäten an.




