@leo
Vielleicht stelle ich mir jetzt einfach ein kleines Gas- oder Atomkraftwerk in den Garten?
Da bekomme ich von der #FossilMinisterin bestimmt eine ordentliche Einspeisevergütung!

Das ging ja flott!


Die Tinte ist noch nicht ganz trocken nach dem Verfassen von https://climatejustice.social/@NichtVielZuSagen/115570406765176219 und schon steht das Werk, eine #PVAnlage von geschätzt 10kWp.

Da sage mal einer, wir bräuchten noch Tüftler, um mit den #Erneuerbaren voranzukommen.


Wenn dieser eine Installationsbetrieb gut ausgebucht wäre, könnte er jedes Jahr vielleicht 200 solcher Anlagen montieren. Das wären zwei Megawatt #Leistung und mindestens 1,5 Gigawattstunden elektrischer #Energie allein auf relativ kleinen Privathäusern - PRO JAHR. Wieviele kleine und mittlere #Elektroinstallationsbetriebe gibt es in Deutschland?

Dann dürfte es einige größere Betriebe geben, die an kleinen Projekten weniger interessiert sind und sich nur auf Anfragen in der 100kW-Klasse stürzen.

Was käme dann an #Solarstrom-Zubau jedes Jahr in der Summe zusammen?

Ewiges Gegenargument derjenigen, die noch in Kategorien von #Grundlast und #Spitzenlast denken: "PV liefert nur Spitzenlast und dann auch nur an sonnigen Tagen!"

Das stimmt, keine Frage. #Klimaschutzminister #CarstenSchneider gab die passende Antwort auf der #COP30 in #Belém:
"(..) Die Welt könne es sich nicht leisten, erneuerbare Energie wegen fehlender Infrastruktur ungenutzt zu lassen (..)"
https://www.deutschlandfunk.de/erneuerbare-energien-bundesumweltminister-schneider-spd-sagt-geld-fuer-ausbau-von-netzen-im-ausland--100.html

Und Deutschland gehört zur Welt, oder etwa nicht? Dumm nur: #Fossilministerin #KatherinaReiche schnüffelt lieber #Erdgas.

Georg Nowak (@[email protected])

Ein persönliches Erlebnis, das genau hierhin paßt: Seit gestern steht ein Gerüst, wie es typisch ist für Dacharbeiten, an einem Haus mit 'nacktem' Dach. Spontaner Gedanke: Da wird eine PV-Anlage installiert. Wie kam ich darauf? Ganz einfach, weil in der Straße schon mehrere Dächer PV-bestückt sind. Auch Gutes kann ansteckend wirken. Heute morgen konnte ich zufällig zwei Monteure einer mittelgroßen Elektro- und Erdbau-Firma sehen und einen der beiden ansprechen, ob da eine PV-Anlage entstehen soll. "Ja", war die nicht überraschende Antwort. An diesem Unternehmen kann man die ganze Geschichte des EEG beschreiben. Es hatte sehr früh schon eine spezielle Solarabteilung, beteiligte sich an Ausschreibungen, lieferte auf Anfragen aussagefähige Angebote und war wohl gut im Geschäft. Als im Jahr 2015 ein Strang unserer PV-Anlage auf dem Westdach ( 2 * 1,1kWp ) ausfiel und der kleine Wechselrichter (Baujahr 1999) sich als defekt erwies, war kein direkter Ersatz aufzutreiben. Der baugleiche zweite WR (von 2000) konnte im Grunde auch gleich ersetzt werden. Mehrere Telefonate mit bekannten Installationsbetrieben brachten keine Lösung - anscheinend wollten die Herrschaften nur neue Komplettsysteme verkaufen und keinen Kleinkram. Den letzten Versuch machte ich bei besagtem Elektrobetrieb. Verbunden wurde ich mit dem Leiter einer auf ZWEI Personen geschrumpften Solarabteilung. Er bot mir eine Lösung, an die ich nicht gedacht hatte: EIN Wechselrichter mit PARALLELgeschalteten PV-Strängen. Bestellt, schnell eingebaut, spielt einwandfrei seit 10 Jahren über das Ende der EEG-Förderung hinaus. Nach einem großen Aufstieg der Solarabteilung mußte sie in den frühen 2010er-Jahren Stellen streichen. Ohne Aufträge keine Erträge. Das war die Amtszeit von Angela Merkel und dem zuständigen Minister Peter Altmaier ("Altmaier-Delle"). Dieser EINE PV-Experte durfte bleiben und Reklamationen abwickeln. Es ist nicht so, wie Peter Unfried meint, daß es an Tüftlern fehle. Es steckt viel mehr Knowhow im Land, als er denkt. Der Solarenergieförderverein Deutschland e.V. (#SFV) ist sehr rege. Einfach mal auf sfv.de oder @[email protected] nachsehen! Und mit offenen Augen durch Straßen gehen: Wo eine Solaranlage erkennbar ist, könnte eine weitere in der Nähe auftauchen. Woran liegt das wohl? Wärmepumpen vermehren sich ebenfalls, allerdings nicht ganz so schnell. @[email protected]

Climate Justice Social
»Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte die zentrale Vorgabe, dass diese künftig mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen müssen, gern kippen. Am Dienstag trifft sich Reiche … mit Bauministerin Verena Hubertz …« Ich würde Reiche ja zukünftig #Fossilministerin nennen. 🛢️ <> ☀️

RE: https://bsky.app/profile/did:plc:bnuo3cx4mrw2lzysqysrnjn3/post/3m5csv2hu4k2y
@mfeilner @S4F Guter faktenbasierter Brief, aber ...
- #fossilministerin Reiche weiß, dass neue Gaskraftwerke die fossile Energieversorgung auf Jahrzehnte festschreiben. Das ist ihr Ziel.
- sie weiß, dass die Netzbetreiber den Ausbau vertrödeln, schließlich war sie leitend bei einem tätig. Da Netzbetreiber & Kraftwerkseigner häufig den selben Firmen angehören, haben sie 0 Interesse am Ausbau für dezentrale erneuerbare #Friedensenergien.
Der Brief ist eher für die Medien. Da erhoffe ich Resonanz.