"Was Israelis aus den Albträumen eines iranischen Henkers lernen können

Da #Israel die Todesstrafe einführt, können sich Regierungsminister von dem, was sie als „iranisches Terrorregime“ bezeichnen, sowohl inspirieren lassen als auch warnen lassen. Nur wenige von uns werden jemals eine so intensive Freude erleben wie die, die den israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, Ende letzten Monats überkam, als die Knesset für die #Legalisierung der #Todesstrafe für #Palästinenser stimmte. Die Champagnerflasche, die er zu öffnen versuchte, mit theatralischer Feierlichkeit, wird der Größe der Euphorie, die er in diesem Moment empfunden haben muss, nicht ganz gerecht.

Aber die Todesstrafe ist, wie Ben Gvir sicherlich weiß, nicht nur Spaß und Spiel: Sie erfordert umfangreiche logistische Vorkehrungen. Und in dieser Hinsicht kann er viel von dem lernen, was er als „iranisches #Terrorregime“ bezeichnet – einem der weltweit führenden Vertreter dieser Praxis, der für 64 Prozent der weltweit im Jahr 2024 dokumentierten staatlich sanktionierten Hinrichtungen verantwortlich ist. Ben Gvir hätte sich keinen professionelleren und erfahreneren Mentor wünschen können als die Islamische Republik.

Nach dem neuen israelischen Gesetz rechtfertigen nur Morde, die mit der Absicht begangen wurden, „die Existenz des Staates Israel zu negieren“, die Todesstrafe. Und obwohl dies sicherlich vage genug ist, um so viele Palästinenser wie möglich einzubeziehen, werden seine Verfasser eine verpasste Gelegenheit bedauern, gegen andere Dissidenten und Abweichler vorzugehen – obwohl Finanzminister Bezalel #Smotrich schnell darauf bestand, dass das Gesetz auch für „Verräter aus den eigenen Reihen“ gilt.

Dennoch haben Israels #rechtsextreme Gesetzgeber im Vergleich zu ihren iranischen Kollegen noch einen langen Weg vor sich. Die Liste der Straftaten, die im #Iran die #Todesstrafe rechtfertigen, ist in ihrem Umfang schwindelerregend und umfasst #Einbruch, #Prostitution, #Drogenhandel, #Homosexualität, politische #Dissidenz, #Ehebruch und „Krieg gegen Gott“.

Nach dem neuen israelischen Gesetz sollen Hinrichtungen durch Erhängen in einer vom israelischen #Strafvollzugsdienst verwalteten Einrichtung vollstreckt werden.

Wie langweilig. Auch hier kann sich Ben #Gvir von der Islamischen Republik inspirieren lassen. Wie wäre es mit einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Stadtplatz? Unterhaltung für die Massen ist in diesen schwierigen Zeiten nicht zu verachten, und sie ist kostenlos.

Und warum sollte er sich auf nur eine Methode beschränken? Die Islamische Republik hat Hinrichtungen auch durch #Erschießungskommandos, #Steinigung und das Herabstürzen von Menschen von einer Klippe vollzogen. Wäre Steinigung nicht ein passender Tribut an Ben Gvirs bekundetes Bekenntnis zur jüdischen Tradition?

Eine letzte Frage bleibt noch zu klären: Wer soll die Hinrichtungen durchführen? Israel hat kaum Erfahrung mit Henkern; tatsächlich hat bisher nur eine einzige Person diese Rolle ausgeübt. Shalom #Nagar, der den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf #Eichmann hinrichtete, berichtete später von #PTBS und Albträumen, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgten.

(...)

Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "What Israelis can learn from the nightmares of an Iranian hangman" von Orly Noy, erschienen am 09. März 2026 in @972mag

@israel @palestine @gazanotice #Gaza #DeathPenalty #Palestine

#brd #iran : #dissidenz / #repression / #fluchtundasyl / #bundesregierung / #offenerbrief

„Seit Amtsantritt der neuen Bundesregierung wurde … keine … Visumzusage mehr erteilt (…).
[F]ünf Gerettete fordern in einem Offenen Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt …, die Vergabe von humanitären Visa für politisch Verfolgte aus dem Iran wieder aufzunehmen.“

https://www.pressenza.com/de/2026/03/appell-geretteter-iranerinnen-humanitaere-aufnahmen-retten-leben/

Appell geretteter Iraner*innen: Humanitäre Aufnahmen retten Leben!

PRO ASYL veröffentlicht Offenen Brief von verfolgten Iraner*innen, die in Deutschland dank einer humanitären Aufnahme nach Paragraf 22 Aufenthaltsgesetz

Pressenza

#brd #israel #palästina : #hamas / #dissidenz / #fluchtundasyl

„Shafiq, dreifacher Vater und Psychologe und Sozialarbeiter aus Gaza, floh 2022 vor dem Hamas-Regime nach Deutschland. Das war noch vor dem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg. Erst jetzt wurde er als #Flüchtling anerkannt – zwei seiner Kinder sind mittlerweile gestorben, seine Frau harrt immer noch in Gaza aus.“

https://www.pressenza.com/de/2025/12/ich-fuehle-dass-ich-noch-lebe-ich-bin-ein-mensch-ich-bin-hier/

Ich fühle, dass ich noch lebe. Ich bin ein Mensch, ich bin hier

Shafiq, dreifacher Vater und Psychologe und Sozialarbeiter aus Gaza, floh 2022 vor dem Hamas-Regime nach Deutschland. Das war noch vor dem Terrorangriff

Pressenza
Nachruf: »Ich werde Gaza nie vergessen«

Einfach war es nie: Zum Tod der jüdischen Aktivistin Judith Bernstein • Foto: Lindenthaler/imago

junge Welt

30 Jahre Subrosa

Das #Subrosa in #Kiel feiert am 20. September seinen 30jährigen Geburtstag, dafür auch aus der Martha einen herzlichen Glückwunsch!

Und hier einmal das Programm:

  • 15 – 18.30 Uhr im Subrosa mit Burger, Pommes, Kuchenbuffet und Bingo mit Dana.
  • 18.30 Uhr gemeinsame Bollerwagen-Tour zur Alten Meierei.
  • Ab 19 Uhr Programm in der Alten Meierei mit jede Menge Musik (DISSIDENZ., vin violet, NIGHTTRAP, Alibi, Rebell & Social Realist sowie DJ Bumbobi) und Anekdoten aus dem Kollektiv.
  • Außerdem gibt es einen #tkkg Cocktailstand, Pechrad und Merch.

Wegen der rauschenden #Party bleibt das Subrosa dann am Sonntag den 21. 9. geschlossen.

#AlteMeierei #Konzert #Alibi #VinViolet #NIGHTTRAP #DISSIDENZ

Das Subrosa in Kiel wird 30

Ich teile hier mal die Ankündigung für den 30jährigen Geburtstag des Subrosas in Kiel.

Seit 30 Jahren besteht das #Subrosa in #Kiel #Gaarden als Kollektiv Organisierter Betrieb. Das sind 30 Jahre alternatives wirtschaften in einem Kapitalistischem System. Auch wenn dieses Projekt nur eine kleine Insel der Selbstbestimmung ist, trotzte der kleine Laden in der #Elisabethstraße 25 bis jetzt allem was ihm entgegen kam. Dafür seid Ihr alle verantwortlich.

Mit Eurer Unterstützung, Euren Besuchen und einer verbindenden Auffassung, dass es gelebte Alternativen braucht, etablierte sich das Subrosa als Treffpunkt für verschiedenste Subkulturen im Stadtteil Gaarden-Ost.

Zum 20.9.2025 möchten wir Euch einladen diesen Jubiläumsgeburtstag gebührend zu feiern! Ab 15 Uhr starten wir in unseren Räumen, bis wir dann um ca. 18 Uhr gemeinsam weiter in die alte Meierei in den Hornheimer Weg 2 ziehen werden, um dort ausgelassen bis in die Morgenstunden zu feiern.

  • Wann? Am 20.9.2025 ab 15 Uhr im Subrosa (Elisabethstraße 25)
  • Weiter geht es ab 18 Uhr in der alten Meierei (Hornheimer Weg 2)

Progamm:

  • Vorspeise ab 15 Uhr im Subrosa
    • Burger, Pommes und Kuchenbuffet
    • Bingo mit Dana (Ingo und Ingo können nicht)
    • Zusammen in die Alte Meierei
  • Hauptspeise ab 18 Uhr in der Meierei
    • Hummeltitchen - Die haben leider abgesagt.
    • Vin Violet
    • Alibi
    • Dissidenz
    • Nighttrap
  • Dessert
    • Rebell und Social Realist
    • DJ Dumbob

#Subrosa #Kiel #Gaarden #AlteMeierei #Party #Konzert #Hummeltitchen #VinViolet #Alibi #Dissidenz #Nighttrap

Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym - Biografie

Lesering.de ist ein Literaturmagazin. Wir berichten über Bücher und Aktuelles aus der Literaturszene.

Lesering.de

#OTD im Jahre 1947 verstirbt Victor Serge/Wiktor Lwowitsch Kibaltschitsch, Chronist und Kritiker des Bolschewismus, unter unklaren Umständen im mexikanischen Exil.

#VitorSerge #Dissidenz #Bolschewismus

Marko Martins Essay auf »Russland verstehen« erschien 2022 zu Serges 75. Todestag. https://russlandverstehen.eu/de/victor-serge-chronist-der-repression-martin/

Victor Serge: Chronist der Repression

Vor 75 Jahren starb der russische Revolutionär und antistalinistische Romancier Victor Serge unter mysteriösen Umständen in Mexico-City. Zeit für eine Wiederentdeckung

Russland verstehen
"Ich darf mich rühmen, von der Bundesregierung offiziell als Antisemit eingestuft worden zu sein"

Moshe Zuckermann über den in Deutschland gepflegten Antisemitismus und Israel als Apartheidstaat

Die Februar-Ausgabe der #DISSIDENZ ist mit geringfügiger Verspätung nun online verfügbar bzw. schon auf dem Weg in eure Briefkästen.

Diesmal: Spekulationsbremse #Grundsteuer, Gelder für die SBRs, #Transparenzsatzung für #Dresden und noch mehr #StaDDrat

https://dissidenten-fraktion.de/2024/02/29/dissidenz-ausgabe-13-februar-2024/

DISSIDENZ Ausgabe 13 – Februar 2024 - Dissidenten Fraktion im Dresdner Stadtrat

Die Februar-Ausgabe der DISSIDENZ beschäftigt sich mit der Grundsteuer C, Geldern für die Stadtbezirke, IT-Administration unter Palmen und mehr.

Dissidenten Fraktion im Dresdner Stadtrat