Francesco S. Garita on Instagram: "Es gab eine Zeit, da war das Amt des Bundestagspräsidenten noch ein Symbol für Würde und Unabhängigkeit. Von 2005 bis 2017 füllte Norbert Lammert dieses Amt aus – souverän, integer, überparteilich. Er verkörperte eine Haltung, die über Fraktionsgrenzen hinweg Vertrauen schuf. Selbst die Linke, ansonsten nicht verschwenderisch mit Lob für CDU-Personal, sprach ihm Respekt zu. Lammert repräsentierte nicht seine Partei, er repräsentierte das Parlament. Genau so sollte es sein.
Und heute? Wir schreiben August 2025 – und tatsächlich steht Julia Klöckner an der Spitze des Bundestages. Ein CDU-Gewächs, das mehr für Dauergrinsen, PR-Auftritte und inhaltsleere Slogans bekannt ist als für staatsmännische Autorität. Möglich gemacht durch Friedrich Merz, brav abgenickt von der Union. Das höchste Amt im Parlament ist damit zum Symbol des Abstiegs geworden: vom Brückenbauer zur Casting-Figur.
Wer sich erinnert, wie Lammert Debatten mit Würde leitete, weiß, was verloren ging. Wo früher Respekt herrschte, dominiert heute Fremdscham. Wo einst Neutralität regierte, herrscht heute der Eindruck parteipolitischer Selbstinszenierung. Es ist kein Zufall, dass Lammert als letzter Bundestagspräsident über Parteigrenzen hinweg Vertrauen genoss – und dass heute niemand ernsthaft behaupten kann, Klöckner verfüge über dieselbe Autorität.
Lammert hat Maßstäbe gesetzt, die bis heute gelten – und das macht die Lücke umso sichtbarer. Es ist nicht nur die Frage, warum solche Persönlichkeiten verschwunden sind, sondern auch, warum die CDU glaubt, mit politischem Restposten durchzukommen. Die Antwort ist bitter: Statt Charakter setzt man inzwischen auf Klöckner & Co. – und wundert sich über den Vertrauensverlust.
#Politikverfall #Bundestag #CDU #Lammert #Klöckner"
6,266 likes, 199 comments - garitafrancesco on August 19, 2025: "Es gab eine Zeit, da war das Amt des Bundestagspräsidenten noch ein Symbol für Würde und Unabhängigkeit. Von 2005 bis 2017 füllte Norbert Lammert dieses Amt aus – souverän, integer, überparteilich. Er verkörperte eine Haltung, die über Fraktionsgrenzen hinweg Vertrauen schuf. Selbst die Linke, ansonsten nicht verschwenderisch mit Lob für CDU-Personal, sprach ihm Respekt zu. Lammert repräsentierte nicht seine Partei, er repräsentierte das Parlament. Genau so sollte es sein.
Und heute? Wir schreiben August 2025 – und tatsächlich steht Julia Klöckner an der Spitze des Bundestages. Ein CDU-Gewächs, das mehr für Dauergrinsen, PR-Auftritte und inhaltsleere Slogans bekannt ist als für staatsmännische Autorität. Möglich gemacht durch Friedrich Merz, brav abgenickt von der Union. Das höchste Amt im Parlament ist damit zum Symbol des Abstiegs geworden: vom Brückenbauer zur Casting-Figur.
Wer sich erinnert, wie Lammert Debatten mit Würde leitete, weiß, was verloren ging. Wo früher Respekt herrschte, dominiert heute Fremdscham. Wo einst Neutralität regierte, herrscht heute der Eindruck parteipolitischer Selbstinszenierung. Es ist kein Zufall, dass Lammert als letzter Bundestagspräsident über Parteigrenzen hinweg Vertrauen genoss – und dass heute niemand ernsthaft behaupten kann, Klöckner verfüge über dieselbe Autorität.
Lammert hat Maßstäbe gesetzt, die bis heute gelten – und das macht die Lücke umso sichtbarer. Es ist nicht nur die Frage, warum solche Persönlichkeiten verschwunden sind, sondern auch, warum die CDU glaubt, mit politischem Restposten durchzukommen. Die Antwort ist bitter: Statt Charakter setzt man inzwischen auf Klöckner & Co. – und wundert sich über den Vertrauensverlust.
#Politikverfall #Bundestag #CDU #Lammert #Klöckner".