Israels Krieg gegen Libanon: Kriegsverbrechen und Pogrome

Israel bombardiert gezielt zivile Infrastruktur im Libanon. Es droht eine humanitäre Katastrophe. Im Westjordanland kommt es erneut zu Gewaltexzessen gegen Palästinenser durch radikale Siedler.

junge Welt
@SchreibeEinfach schon jetzt gibt's genug "#Binnenvertriebene" und auch #Unternehmen die wegen #SachsenSumpf & Co. kaputtgehen, denn keiner will in #Braunland arbeiten oder gar leben!

Über 83 Mio. Menschen mussten 2024 im eigenen Land Zuflucht suchen, so viele wie nie zuvor, so die Beobachtungsstelle für #Binnenvertriebene, #IDMC in Genf.

2024 zählte IDMC 65,8 Mio. neue Vertreibungen, ⅔ davon wegen Naturkatastrophen – auch ein Höchstwert.

Mitte 2024 zählte #UNHCR bereits insges. 122,6 Mio. Vertriebene weltweit.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gefluechtete-zahl-der-binnenvertriebenen-erreicht-neuen-hoechstwert-a-7dff9618-ee12-415a-80e5-c8a79d7bb450

Krieg, Naturkatastrophen, Erderhitzung: Zahl der Binnenvertriebenen erreicht neuen Höchstwert

Mehr als 83 Millionen Menschen mussten im vergangenen Jahr in ihrem eigenen Land Zuflucht suchen, so viel wie nie zuvor. Einen massiven Anstieg gibt es bei der durch Naturkatastrophen ausgelösten Flucht – besonders betroffen: die USA.

DER SPIEGEL

186.000 Getötete in #Gaza

An die Wuppertaler Unterstützenden des offenen Briefes „Aus aktuellem Anlass: Kein Platz für Antisemitismus an Hochschulen“

Sehr geehrter Herr Lutter, sehr geehrter Herr Bedenbender, sehr geehrter Herr Freudenberg, sehr geehrte Frau Gräsel, sehr geehrter Herr Hartung, sehr geehrter Herr Heinen, sehr geehrter Herr Johrendt, sehr geehrter Herr Jürges, sehr geehrte Frau König, sehr geehrte Frau Schneider, sehr geehrter Herr Grimm, sehr geehrter Herr Hunze, sehr geehrte Frau Lütke-Harmann,

Sie haben am 2. Juli 2024 den offenen Brief „ Aus aktuellem Anlass: Kein Platz für Antisemitismus an Hochschulen“ unterzeichnet.

Ich möchte Sie auf die folgende Veröffentlichung aufmerksam machen:

„Counting the dead in Gaza: difficult but essential“ – Artikel von Rasha Khatib, Martin McKee und Salim Yusuf, erschienen am 5. Juli 2024 in The Lancet.

Der Artikel bezieht sich auf die grosse Studie „Global burden of armed violence“, Geneva Declaratian Secretariat, Geneva 2008

Es wird angenommen, dass die Zahl indirekter Todesfälle in modernen bewaffneten Auseinandersetzungen die Zahl direkter Todesfälle um den Faktor drei bis fünfzehn übersteigt. Die Autor:innen setzen für Gaza das Ergebnis konservativ mit dem Faktor vier an. Sie kommen unter dieser Annahme, bei Berücksichtigung von Unsicherheiten, zu dem Ergebnis, dass von Oktober 2023 bis zum 19. Juni 2024 circa 186.000 Menschen getötet wurden.

Als angemessener historischer Vergleich der Belagerung einer Millionenstadt ist die Blockade von #Leningrad 1941 bis 1944 heranzuziehen. Hier wurde innerhalb von 28 Monaten schätzungsweise ein Drittel der Bevölkerung durch Hunger, Krankheit und Beschuss getötet. Dabei starben von den circa 1,1 Millionen Opfern etwa 16.000 direkt durch Waffengewalt. Die systematische Zerstörung der Infrastruktur durch die deutsche Armee war integraler Teil der deutschen Kriegsführung.

Es gibt allerdings auch signifikante Unterschiede zwischen Leningrad und Gaza: Während Leningrad eine weitläufige Metropole mit Umland war, umfasst Gaza lediglich eine Fläche von 45 Quadratkilometern.

Gaza ist mit über 12.000 Einwohner:innen pro Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Ort der Welt. Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind #Kinder und #Jugendliche. Durch diese Faktoren liegt eine hohe #Vulnerabilität vor.

Durch die #Blockade und die #Bombardierung seit dem 10. Oktober wurden alle Bereiche der #Infrastruktur zerstört. #Elektrizität, #Wasser und #Abwasser, #Strassen, #Krankenhäuser, #Schulen, #Universitäten sind Ziele systematischer Angriffe durch die israelische Armee.

Daraus resultiert ein eklatanter Mangel an Wasser, an #Nahrungsmitteln, an #Medizin, an Dingen des täglichen Bedarfs. Durch gravierenden und langhaltenden Mangel hervorgerufene Schwäche führt zu Verbreitung vermeidbarer #Krankheiten, zum zunehmenden Sterben von Kranken, Alten und Kindern.

Nahezu alle Bewohner:innen sind #Binnenvertriebene. Mehr als fünfzig Prozent der Wohngebäude sind zerstört. Unter den Trümmern werden mindestens 10.000 nicht geborgene Leichen vermutet.

Alle Bürger:innen in Gaza sind seit neun Monaten in einer körperlicher und psychischen Extremsitation, die durch Verlust und Todesangst gekennzeichnet ist.

Israel hat eine der modernsten #Streitkräfte weltweit. #Armee, #Luftwaffe und #Marine setzen Waffen aller Gattungen und Munition aller Kaliber in Gaza ein. 1000 Pfund #Bomben und 2000 Pfund Bomben werden in die Stadt mit der welthöchsten Bevölkerungsdichte abgeworfen.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Kombination aller dieser Faktoren zu einer Beschleunigung der Sterblichkeit, führen wird.

Es wäre deshalb die These zu prüfen, ob die Zahl an Getöteten in Gaza höher als Faktor vier, wie bei #Khatib, #McKee, #Yusuf, anzusetzen ist. Dann wäre die Zahl von 186.000 getöteten Einwohner:innen in Gaza überschritten.

Der Stichtag des Artikels war der 19. Juni, seitdem ein weiterer Monat mit Blockade und unverminderter Bombardierung vergangen.

Als #Lehrende und #Forschende sind Sie aufgefordert, die Hypothese von Khatib, McKee, Yusuf nach den Grundsätzen der #Wissenschaftlichkeit zu diskutieren.

Geben Sie Ihre einseitige Position auf und ziehen Sie die einzige mögliche Schlussfolgerung aus der Analyse – verurteilen Sie dieses enorme #Kriegsverbrechen!

Wuppertal, 20. Juli 2024

Via @sebastianschroeder


Foto © Mohamed Zanoun via activestills.org

https://www.trueten.de/archives/13312-186.000-Getoetete-in-Gaza.html @palestine

186.000 Getötete in Gaza | trueten.de

An die Wuppertaler Unterstützenden des offenen Briefes „ Aus aktuellem Anlass: Kein Platz für Antisemitismus an Hoch

Innerhalb von weniger als fünf Monaten haben mehr als eine Million Menschen in Somalia ihr zuhause verloren. Neben andauernden Konflikten sind laut UNHCR Dürre und Überschwemmungen Auslöser der Fluchtbewegungen.#Somalia #Binnenvertriebene #Dürre #Überschwemmungen #Hungersnot #UNHCR #Geberkonferenz
Eine Million neue Binnenvertriebene in Somalia | DW | 24.05.2023
Eine Million neue Binnenvertriebene in Somalia | DW | 24.05.2023

Innerhalb von weniger als fünf Monaten haben mehr als eine Million Menschen in Somalia ihr zuhause verloren. Neben andauernden Konflikten sind laut UNHCR Dürre und Überschwemmungen Auslöser der Fluchtbewegungen.

DW.COM
Ukrainer in russisch besetzten Gebieten sollen diese verlassen, heißt es aus Kiew, eine Offensive stehe bevor. Viele Menschen sind bereits geflohen. Ein Überblick zu ukrainischen Flüchtlingen im In- und Ausland.
Wo die meisten ukrainischen Geflüchteten sind | DW | 10.04.2023
#Ukraine-Krieg #Russland #IrynaWereschtschuk #Offensive #Geflüchtete #Flüchtlinge #Binnenvertriebene #Deutschland #Polen #Kiew
Wo die meisten ukrainischen Geflüchteten sind | DW | 10.04.2023

Ukrainer in russisch besetzten Gebieten sollen diese verlassen, heißt es aus Kiew, eine Offensive stehe bevor. Viele Menschen sind bereits geflohen. Ein Überblick zu ukrainischen Flüchtlingen im In- und Ausland.

DW.COM
Krieg, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen - weltweit sehen sich Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. DW veranschaulicht, wer warum wohin geht, wer Geflüchtete aufnimmt und wer sich abschottet.
Flucht und Migration - erklärt in fünf Grafiken | DW | 20.03.2023
#Migration #Flüchtlinge #Fluchtursachen #Krieg #Gewalt #Klimawandel #Ukraine #Mexiko #Mittelmeerroute #Herkunftsländer #Libanon #Binnenvertriebene
Flucht und Migration - erklärt in fünf Grafiken

Krieg, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen - weltweit sehen sich Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Die DW veranschaulicht, wer warum wohin geht, wer Geflüchtete aufnimmt und wer sich abschottet.

Deutsche Welle
Elf Jahre nach Kriegsbeginn ist Syrien dringend auf Hilfe angewiesen. Eine Geberkonferenz brachte Zusagen in Höhe von knapp 6,4 Milliarden Euro - und damit deutlich weniger als von den Vereinten Nationen erhofft.
Syrien-Geberkonferenz bleibt unter den Erwartungen | DW | 10.05.2022
#Syrien #Geberkonferenz #Flüchtlinge #Binnenvertriebene #Finanzhilfen #EU #Deutschland #JosepBorrell
Syrien-Geberkonferenz bleibt unter den Erwartungen | DW | 10.05.2022

Elf Jahre nach Kriegsbeginn ist Syrien dringend auf Hilfe angewiesen. Eine Geberkonferenz brachte Zusagen in Höhe von knapp 6,4 Milliarden Euro - und damit deutlich weniger als von den Vereinten Nationen erhofft.

DW.COM
Die Zahlen waren schon vorher erschreckend, jetzt sind sie noch schlimmer. Die Zahl der Menschen, die vor Kriegen, Verfolgung und Hunger fliehen, hat eine Rekordhöhe erreicht. Sie stieg auf 68,5 Millionen Menschen. www.dw.com/de/weltweit-immer-m… #Flüchtlinge #UNHCR #Migration #VereinteNationen #Binnenvertriebene #Syrien #Türkei #Asyl
Weltweit immer mehr Flüchtlinge | DW | 19.06.2018

Die Zahlen waren schon vorher erschreckend, jetzt sind sie noch schlimmer. Die Zahl der Menschen, die vor Kriegen, Verfolgung und Hunger fliehen, hat eine Rekordhöhe erreicht. Sie stieg auf 68,5 Millionen Menschen.

Die Zahlen waren schon vorher erschreckend, jetzt sind sie noch schlimmer. Die Zahl der Menschen, die vor Kriegen, Verfolgung und Hunger fliehen, hat eine Rekordhöhe erreicht. Sie stieg auf 68,5 Millionen Menschen. www.dw.com/de/weltweit-immer-m… #Flüchtlinge #UNHCR #Migration #VereinteNationen #Binnenvertriebene #Syrien #Türkei #Asyl
Weltweit immer mehr Flüchtlinge | DW | 19.06.2018

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