Argentinien: Mehr Milei wagen? Die Bilanz ist verheerend
https://loma.ml/display/373ebf56-2469-ebea-236a-729036309865
Argentinien: Mehr Milei wagen? Die Bilanz ist verheerend
https://loma.ml/display/373ebf56-2469-ebea-236a-729036309865

La nueva norma le da carta blanca a las provincias para determinar qué se cuida, qué no y quién explota las áreas periglaciares. Quedan exceptuadas solo aquellas zonas que acrediten un “aporte hídrico relevante y comprobable”.

El Presidente ratificó el reclamo sobre la soberanía argentina de las Islas. En las últimas horas, y según Reuters, se conoció que Estados Unidos evalúa revisar su apoyo a Gran Bretaña

Dossier "Bis zu einer Million Personen nutzen täglich die Subte, die U-Bahn von Buenos Aires. Wenn die Subte-Arbeiter *innen streiken, hat das empfindliche Auswirkungen. Dass sie das U-Bahn-Netz lahmlegen können, haben die Kolleg*innen häufig bewiesen. Aber sie praktizieren auch schon lange eine andere Streikform: Sie lassen die Nutzer*innen zum Nulltarif fahren." Der Gewerkschaftsdelegierte Claudio Dellecarbonara berichtet im Interview von Alix Arnold in der ila 476 vom Juni 2024 über den Kampf der Subte-Arbeiter*innen gegen die seit 2018 bekannte Asbestbelastung und gegen die derzeitige Regierung. Siehe mehr aus dem Interview und NEU: Anzeige der Stadtverwaltung von Buenos Aires gegen die Gewerkschaft der U-Bahn- Beschäftigten (AGTSyP) soll diese nach Kämpfen um Sicherheit als „illegale Vereinigung“ einstufen
@ndaktuell Demnächst wird auch Brasilien mit Bolsonaros Sohn mit von der Partie sein, der bei Wahlumfragen Lula inzwischen überholt.
Außer Mexiko mit Sheinbaum, der alle Faschos das Leben schwer machen (bzw es zumindest versuchen), ist bald ganz Lateinamerika ultrarechts und auf Trump-Kurs.
Der #Sozialismus ist im 20. Jahrhundert gescheitert, aber der #Libertarismus war schon im 19. Jahrhundert in Verelendung der Massen gescheitert und hat den Sozialismus als Gegenentwurf überhaupt erst nötig gemacht.
Der Ökonom Patrick Kaczmarczyk über #Argentinien unter #Milei:
„Arbeitgeber dürfen Löhne künftig in Sachleistungen zahlen, also auch in Waren und Verpflegung. Das Acht-Stunden-Modell weicht einer »Stundenbank«, die Zwölfstundentage ohne Überstundenzuschlag erlaubt. Abfindungen werden gekürzt. Zusammenhängender Urlaub wird zur Ausnahme: Arbeitgeber dürfen ihn in Sieben-Tage-Blöcke zerteilen und vorschreiben, dass er zumindest alle drei Jahre nur in die Sommermonate fällt. Unternehmen dürfen Branchentarifverträge umgehen, das Streikrecht wurde in weiten Teilen der Wirtschaft neutralisiert.
Selbst die argentinische Industrievereinigung, die die Reform begrüßte, räumte ein: Sie werde »kurzfristig keine Arbeitsplätze schaffen«, dafür fehle es an industriellem Wachstum. Und es stimmt: In einer Wirtschaft, in der die Hälfte der Maschinen stillsteht, stellt niemand neues Personal ein, nur weil Entlassungen billiger werden. Die Reform drückt lediglich die Löhne und damit den Binnenkonsum weiter nach unten – genau jene Nachfrage, die eine Erholung überhaupt erst tragen müsste.
…
Die Arbeitslosenquote stieg Ende 2025 auf 7,5 Prozent– den höchsten Wert seit der Pandemie. Über 200.000 sozialversicherungspflichtige Stellen sind seit Mileis Amtsantritt verloren gegangen.
…
Liberale Ökonomen und wirtschaftsnahe Lobbygruppen versprechen, Deregulierung werde Investitionen entfesseln, Bürokratieabbau werde Wachstum schaffen, flexiblere Arbeitsmärkte würden Beschäftigung bringen. In Argentinien ist das Gegenteil eingetreten: Die Investitionen schrumpfen, die Industrie bricht ein, die Arbeitslosigkeit steigt.
…
was dort als Modernisierung verkauft wird, läuft im Kern auf eine Umverteilung von unten nach oben hinaus, während die gesamtwirtschaftliche Basis erodiert.“
Javier #Milei - war da nicht etwas? Wollte nicht Christian #Lindner für Deutschland etwas mehr Milei wagen? Wollten das nicht auch viele UnternehmerInnen?
Nun zeichnen sich bereits deutlicher als verträglich erste gravierende Folgen für #Argentinien ab.
Mit Kettensägen kann man eben keine Herzoperationen durchführen.