𝗗𝗲𝗿 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁 𝗶𝗺 𝗢𝗸𝘇𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁
Die Arabistin Claudia Ott widmet sich seit 25 Jahren den alten Handschriften von »Tausendundeine Nacht«. Mit dem Augsburger Ensemble Palestra Musica präsentiert sie die Texte in einer Konzertlesung im Rokokosaal der Regierung von Schwaben. Am Sa, 6.12., trifft Renaissance-Musik auf Orient.
𝗧𝗜𝗖𝗞𝗘𝗧𝗦: https://tidd.ly/47WKs9B [werbung]
https://auxlitera.de/2025/11/30/6-12-okzident-orient/
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Am Dienstag, den 2. Dezember 2025 , findet ab 16 Uhr s.t. eine Führung durch die Sammlung des Instituts für Arabistik und Islamwissenschaft statt. Die rund sechzig historischen Objekte stammen aus der islamisch geprägten Welt und umfassen unter anderem Koranfragmente, Handschriften, ägyptische Grabsteine und Metallarbeiten. Anmeldung : [email protected]
Fernstudium Infomaterial präsentiert: Arabistik im Fernstudium studieren!
Die arabische Sprache, Kultur und Geschichte flexibel und ortsunabhängig erlernen - ideal für Berufstätige und Studierende mit familiären Verpflichtungen.
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Um "Poetry and Knowledge: The Production and Transmission of Knowledge in Arabic Verse (1100–1800)" dreht sich eine internationale Konferenz am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft, zu der alle Interessierten vom 20. bis 22. November herzlich eingeladen sind. Die Teilnahme ist vor Ort und online via Zoom möglich.
Antisemitismus in der islamisch geprägten Welt ist kein Importprodukt: Auch wenn christlich-europäische Feindbilder den judenfeindlichen Diskurs im Nahen Osten prägten, erklärt sich ihre Wirkung nur vor dem Hintergrund bereits existierender islamischer Tradition, argumentiert Armin Pfahl-Traughber 👇
Antisemitismus ist nach empirischen Studien in der islamisch geprägten Welt stark verbreitet. Dabei geht es nicht nur um eine bloße Israelfeindlichkeit, sondern auch um eine erklärte Judenfeindlichkeit. Mitunter lassen sich gar Feindbilder und Narrative ausmachen, die christlich geprägten Ressentiments oder nationalistisch orientierten Verschwörungsideologien entspringen. Letzteres hat zu Deutungen von Judenfeindschaft geführt, welche den islamisch geprägten Antisemitismus lediglich als Importprodukt ansehen. Für diese Auffassung lassen sich gute Gründe anführen, gleichwohl blendet sie die Existenz einer bereits existenten islamisch geprägten Judenfeindschaft aus. Denn deren zumindest latentes Bestehen erklärt mit, warum europäisch geprägte Formen ebendort akzeptiert wurden. Ohne bereits existente antisemitische Einstellungen wäre es möglicherweise nicht zu einer solchen Rezeption und Verbreitung europäisch geprägter Vorurteile gekommen. Bei islamistischen Akteuren lässt sich gar eine Kombination beider ideengeschichtlicher Traditionen konstatieren.
Neue Fragmente des Epos Sīrat al-Ḥākim bi-Amrillāh entdeckt: Mounir & Ott identifizieren in Gotha zwei bislang unbekannte Handschriften. Eine Edition & dt. Übersetzung sind geplant.
https://od-portal.hypotheses.org/4191
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Von Amro Mounir, Kairo/South Valley University und Claudia Ott, Beedenbostel/Universität Göttingen Die arabische Epik (sīra šaʿbīya) ist ein Forschungsfeld voller ungehobener Schätze und unerschlossener Quellen. Die arabische Geschichtsschreibung findet darin ihr volkstümliches, episches Pendant voller Spannung und Abenteuer. Obwohl die Vertreter der Textsorte umfangreich und äußerst populär waren, wurden sie bereits zur Zeit ihrer Entstehung … „Sīrat al-Ḥākim bi-Amrillāh – neue Handschriften des ägyptischen Epos identifiziert“ weiterlesen