Völlig unerwartet kam mal wieder der Winter. Angekündigt lediglich von Kohorten von Wetterfröschen und -feen. Die Radwege – immerhin an der Stelle nicht mehr benutzungspflichtig – waren selbstverständlich nicht geräumt. Auch wenn es Aufgabe der Stadtwerke ist, geschieht dies zumeist erst dann, wenn wirklich nichts anderes mehr zu räumen ist.

Geräumt sieht anders aus.

Am Nachmittag wurde der Schülertranpsport vom beauftragten Busunternehmen bereits eingestellt und die Elterntaxis mussten los. Abends war der Schnee schon nicht mehr so dramatisch wie am Nachmittag, als er auch schon alles andere als dramatisch war. Trotzdem war es auf dem eh schon holprigen Weg (gibt ja durchaus Gründe, warum er nicht mehr benutzungspflichtig ist) immer noch leicht glitschig. Daher bin ich nach einem dienstlichen Abstecher in eine Filiale auf dem Rückweg auf dem Alten Postweg auf der Fahrbahn gefahren.

Das war doch sicher Absicht!

Nun kann man bei dem Wetter in einem Auto sitzen und Menschen auf dem Fahrrad besonders rücksichtsvoll überholen, oder man ist ein (vielleicht gedankenloses) Arschloch und fährt derart vorbei, dass der dreckige Schneematsch hoch geschleudert wird und den Fahrradfahrer direkt trifft. Etlichen Überholenden ist es an dem Tag gelungen, so eine „Angriff“ zu vermeiden, diesem/dieser Spezialexperten/in allerdings nicht. Möge diesem Menschen die Klobrille beim Scheißen am Arsch festfrieren. Was denken die sich, wenn sie so durch die Gegend fahren?

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/01/wintereinbruch-mit-schlammspritzern/

#Alltagsradverkehr #AlterPostweg #Benehmen #EidinghausenerStraße #Infrastruktur #mdRzA #MitDemRadZurArbeit #Stadtwerke #StVO #Winterdienst

Ich habe eine Mail geschrieben, nachdem ich unseren Jüngsten gestern zur Schule begleitet habe. (Die Links waren in der Mail nicht enhalten. Sie wurden nachträglich ergänzt.)

Hallo […],

völlig überraschend ist es Winter! Und komplett unerwartet friert es. Dass auf dem Spindelweg eine durchgängige, spiegelglatte Eisschicht entstanden ist … OK, Nebenstraßen werden halt nicht geräumt. Wenn mein Sohn dort stürzt, ist das unsere Sache. Er hat sich nicht weh getan.

Der sehr viel von Schülern genutzte Gehweg entlang der Hahnenkampstraße ist allerdings ebenfalls spiegelglatt und sehr unsicher begehbar. Mit dem Fahrrad darauf zu fahren (Wie es von der Stadt gerne billigend in Kauf genommen wird, es werden Gehwege ja sogar bewusst in Bicolor gepflastert.) war unmöglich. Meinen gerade Zehnjährigen habe ich nicht darauf gelassen. Bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen Kinder dort aber fahren!

An der Einmündung zum Alten Postweg wies uns eine sehr junge Frau darauf hin, dass der für den Radverkehr freigegebene Gehweg entlang des Alten Postwegs auch zu Fuß unbenutzbar sei. Sie war gerade gestürzt. Aus Norden, den leichten Anstieg des Postweg hoch, kamen drei Schülerinnen, die augenscheinlich sehr ängstlich und staksig ihre Fahrräder schoben. Selbst Gehen war nicht sicher möglich. Das ist eine Hauptverbindung aus dem Osten zur Grundschule und dem Schulzentrum Nord. Ich bin dann mit meinem Sohn auf der Fahrbahn gefahren. *Ich* mache das sowieso! Auf dem Alten Postweg ist das aber nichts, was ich Zehnjährigen empfehle! Bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen Kinder dort auf dem Gehweg fahren!

Es wird kreuz und quer gefahren.Aber es geht noch enger.Viel Platz ist da nicht.

An der Grundschule Eidinghausen dann – wie schon dutzende Male berichtet und von der Stadt nicht nachhaltig verhindert – ein Mami-Taxen-Chaos mit wild parkenden KfZ auf beiden Seiten der Straße, teilweise minutenlang klopfenden Dieselmotoren in unbeaufsichtigten Fahrzeugen, weil die Eltern die Schüler bis zur Klasse bringen und den Wagen laufen lassen!

Das sind alles nicht benutzungspflichtige Wege und nun wird gesagt werden “Nicht unsere Sache.”. Tatsächlich sind es aber die Hauptzufahrten zu den Schulen. Das kann man m.E. nicht so lassen!

Gut zu sehen, oder?

Den benutzungspflichtigen Radweg an der Eidinghausener Straße habe ich ignoriert. Es weisen genug Schilder auf den nicht zumutbaren Zustand hin. Ganz neu die Bake kurz vor der Jet-Tankstelle – wahrscheinlich aufgestellt, nachdem eine junge Frau dort Anfang Dezember stürzte. Direkt hinter den in Fahrtrichtung verlegten taktilen Elementen mitten im Radweg. Wenn da doch nur jemand vorher drauf hingewiesen hätte! Auf der gegenüberliegenden Seite der Stelle steht übrigens ein dunkelgrauer, ungesicherter Pfahl für die digitale Anzeige der Bushaltestelle mit in den Weg herunter hängenden Kabeln mitten im Weg. Ebenfalls direkt hinter den in Fahrtrichtung längs verlegten taktilen Elementen. Mir ist immer noch schleierhaft, wie man das ernsthaft so für den Verkehr freigeben kann, ohne schlecht zu schlafen.

Der benutzungspflichtige Radweg entlang der Steinstraße in Fahrtrichtung Süden vor und hinter der neuen Eisenbahnbrücke war ebenfalls spiegelglatt. In Verbindung mit den dort mitten im Weg längs verlegten taktilen Elementen eine Katastrophe! Dort muss lau Winterdienstsatzung geräumt und somit für Sicherheit gesorgt werden. Ich kann von heute Morgen berichten: es ist nicht geschehen! Unglücklich vor allen Dingen deshalb, weil ja alle von der Verwaltung gedachten Alternativrouten zur Strecke Eidinghausener- und Steinstraße seit fast einem Monat unbenutzbar sind. Hätte man im Vorfeld darauf nur Hinweise bekommen!

Ich habe in der Vergangenheit mehrfach den Winterdienst mit Hinblick auf den Geh- und Radverkehr angesprochen. Wir hatten dazu einen Antrag, der nach vielen, vielen Monaten in einer “Selbstverpflichtung” mündete. Für den Alltagsradverkehr hat das – wenn es darauf ankommt – so gut wie nichts gebracht.

Ab jetzt werden die Temperaturen wieder positiv. In 11 Monaten melde ich mich mit dem Thema dann wahrscheinlich erneut. Es wäre aber sehr schön, wenn das nicht nötig wäre. Für den Kfz-Verkehr sind augenscheinlich Ressourcen vorhanden! Und gerade den haben wir beschlossen zu reduzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Edler

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/01/vereiste-schulwege-in-bad-oeynhausen/

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Rotes Pflaster endet vor einer Hecke – Anfrage im ASE

Am 09.04.2019 fragte ich im Ausschuss für Stadtentwicklung, warum der Gehweg in der Breitenbachstraße in Bicolor gepflastert wurde: 21.11 RH Edler: Im Rahmen der Geh-/Radwegsanierung in der Breitenbachstraße wurde der Radweg mit farblichen Pflastersteinen versehen. Warum endet die farbliche Pflasterung …<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://www.andreas-edler.de/blog/2019/07/rotes-pflaster-endet-vor-einer-hecke-anfrage-im-ase/"> <span class="screen-reader-text">Rotes Pflaster endet vor einer Hecke – Anfrage im ASE</span> Read More »</a></p>

mein Senf

Je mehr ich darauf achte, desto schlimmer wird es. In Bad Oeynhausen ist echt alles mit Autos zugestellt. Überall am Straßenrand, so dass die Straßen nur noch einspurig sind, auf den Grünstreifen, in der Fußgängerzone.

Irgendwie müssen die ja auch mitten in die Fußgängerzone gekommen sein.

Ich vermute, die Stadt kann nichts machen, weil das Privatgelände ist. Und wie wir alle wissen, ist der Investor des City-Center aktuell eher nicht besonders präsent. Daher parken dort seit Monaten regelmäßig Menschen ihre Fahrzeuge, die dort ja auch irgendwie hingekommen sein müssen – mitten in die Fußgängerzone. Be- und entladen ist es jedenfalls nicht und ich habe dort auch auch schon Menschen außerhalb der offiziellen Lieferzeiten hinfahren sehen. Interessiert niemanden.

Kuunstparker!

Hier wurde wahrscheinlich vorausschauend eingeparkt, weil von links und rechts lange Latten in das Fahrzeug verladen werden sollten. Natürlich kann auch hier niemand etwas machen. Aber es zeigt, wie Menschen ticken. Vielen ist die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus am Parkverhalten abzulesen.

Alles wird zugestellt.

Mängelmeldung

An der Einmündung der Hahnenkampstraße in den Alten Postweg auf Höhe der Wiekriede hat es sich ebenfalls eingeschliffen, dass dort rechts und links neben der Fahrbahn der Tempo-30-Zone geparkt wirde. Es werden immer mehr Fahrzeuge. Zum Gehweg hin stehen diese regelmäßig mit einer Spur auf dem Gehweg. Teilweise bis zu einem halben Meter. Wenn man dort aus Osten kommend zum Alten Postweg fährt, ist die Sichtbeziehung zum Zebrastreifen vor der Einmündung zum Alten Postweg eingeschränkt. Ich habe das auch Anfang des Monats per Mängelmelder der Stadt mitgeteilt.

Hier wurden in der Folge wohl auch tatsächlich Tickets für Parken auf dem Gehweg verteilt, die auf dem – meiner Meinung nach – Grünstreifen parkenden Kfz stehen aber aus Sicht der Stadt völlig korrekt. Der Seitenstreifen ist mit Rasengittersteinen befestigt und dann darf man das. Ich denke ja, man sollte eher dahin kommen, dass nicht alles was nicht abgesperrt ist, als Parkplatz genutzt wird. Wie schon mehrfach erwähnt, haben wir beschlossen den MIV um 15% zu reduzieren. Wir tun aber so gut wie nichts in die Richtung.

https://www.andreas-edler.de/blog/2023/11/alles-ist-parkplatz/

#AlterPostweg #Auto #Hahnenkampstraße #Parkdruck #Parken #RunterVomRadweg #Schulweg

Als Radfahrerin in #Augsburg ist man ja einiges gewöhnt - aber auf dem #AlterPostweg binnen 10min gleich 2x von rechtsabbiegenden Berufskraftfahrern verkehrsgefährdend geschnitten zu werden, ist neuer Negativ-Rekord.
Beschwerden an die zuständigen Firmen sind raus. Meldet Euch bei sowas, nur so werden Beinahe-Unfälle überhaupt als solche wahrgenommen.

#VisionZero #OneHealth #CIRS