Nach den Bahnunglücken beginnt in
#Spanien heute ein dreitägiger Lokführer*innenstreik für mehr Sicherheit. "Spanien kann sich eine adäquate Wartung des riesigen Hochgeschwindigkeitsnetzes offensichtlich nicht leisten," erklärt
@ralfstreck , der auch über die Vernachlässigung des restlichen Netzes spricht.
https://rdl.de/beitrag/spanien-kann-sich-eine-ad-quate-wartung-des-riesigen-hochgeschwindigkeitsnetzes Bürgerbahn-Denkfabrik für eine starke Schiene fordert weltweit eine Überprüfung der „Hochgeschwindigkeitsphilosophie“. "Die Hochgeschwindigkeit ist mit starkem Streckenverschleiß verbunden. Das steigert die Risiken, die sich aus schadhaften Gleisen und Trassen ergeben können, massiv. Und zwingt dazu, die Strecken sehr viel öfter und gründlicher auf ihre
Funktionsfähigkeit zu überwachen. Das macht den Betrieb von Hochgeschwindigkeitsbahnen besonders
teuer. Hochgeschwindigkeit basiert auf extrem teuren und langwierigen Neu- und Ausbaustrecken. Bestands-
strecken können dafür selten genutzt werden, weil sie meist für maximale Geschwindigkeiten zwischen
160 und 200 km/h trassiert wurden.
• Hochgeschwindigkeit steigert massiv den Energieverbrauch. Die steigert die Kosten für Bau und Unterhalt
der Fahrzeuge übermäßig.
• Mit ihren typischen Trassierungsparametern führt die Hochgeschwindigkeit zu massiven Landschafts-
und Ortsbildeingriffen.
• Und die Hochgeschwindigkeit gefährdet die kapazitätssteigernde Harmonisierung der Geschwindigkeiten.
• Hochgeschwindigkeit zwingt Neubauprojekte aus Lärmschutzgründen immer öfter zum Ausweichen in
Tunnelprojekte, was die Baukosten und Bauzeiten extrem steigert.
• Am Ende sind Hochgeschwindigkeitsbahnen immer mit dem Rückzug der Bahn aus der Fläche verbun-
den, machen aus einer früheren Flächenbahn eine Rumpf- und Korridorbahn.
Das heißt, das die Hochgeschwindigkeitsbahnen die wichtigste Aufgabe, den Straßenverkehr massiv zu
verringern, nicht erfüllen können."
#Verkehrswende https://buergerbahn-denkfabrik.org/wp-content/uploads/2026/01/PM_01_26_Unglueck.pdf