Nils Bühler

@nilsbuehler
34 Followers
86 Following
66 Posts
Forscht zu Medien, Geschichte und Recht | Berät zu personal knowledge management für Forschende | er/ihn | he/him
Persönliche Homepagehttps://nilsbuehler.de/
@jzakotnik Ja, zum Kollaborieren und für Versionierung bietet Markdown noch viel Potenzial, das über das hinaus geht, was ich da beschrieben habe. Ich würde aber wetten, dass es für Obsidian ein git-Plugin gibt, mit dem man die ganzen Pulls etc. relativ einfach verwenden kann. Muss ich bei Gelegenheit mal reinschauen. Für Zettlr wüsste ich aber nichts in die Richtung.

#LibreOffice ist gerade als Word-Alternative in aller Munde. Wenn man aber einen Wechsel schon in Erwägung zieht – lohnt es sich nicht, auch über Arbeitsweisen nachzudenken?

In meinem neuen Blog berichte ich von meinen Erfahrungen mit dem akademischen Schreiben im Markdown-Editor #Zettlr. Dort lassen sich Texte deutlich ablenkungsfreier schreiben und Zitationen sind kein Problem. Kleine Nachteile bleiben dennoch.

Der Link zum Post: https://nilsbuehler.de/de/blog/2026-02-13-de-markdown-texte-schreiben/

#did #opensource

Texte Schreiben mit Markdown

LibreOffice ist nicht die einzige Alternative zu MS Word! Mit Markdown-Editoren wie Zettlr schreibt es sich noch effizienter. Ein Erfahrungsbericht.

Nils Bühler
Viele Games nutzen historische Settings und erzeugen Vergangenheitsatmosphären. Das weckt Geschichtsinteresse, transportiert aber auch Geschichtsverständnisse, die kritisch zu prüfen sind. Dafür braucht es historische Forschung zu Spielen und ihren Kontexten. Für den Jubiläumsband des @AK_GWDS habe ich zusammengefasst, wie diese Perspektiven dort beforscht werden:
https://gespielt.hypotheses.org/9573
Geschichte im Spiel vs. Geschichte von Spielen vs. Geschichte um Spiele

Dieser Text ist ein Beitrag zum Sammelband „Geisteswissenschaften und Digitale Spiele: Debatten, Data & Desiderata“, der anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Arbeitskreises herausgegeben wird. Eine kurze Einleitung und Übersicht über alle bereits erschienenen Beiträge...

gespielt
@olibrendel Uh, lokales Wiki klingt spannend! Das lässt sich sicher gut in ein Obsidian Vault umwandeln. Obsidian ist ja leider nicht Open Source, aber ich habe noch nichts gefunden, das ähnlich mächtig und gut bedienbar ist ...
@olibrendel Vor allem Zotero und Obsidian. Zusätzlich habe ich noch Tropy verwendet für historische Quellen. Das geht natürlich auch auf Windows und Mac, aber die Schnittstellen ließen sich auf Linux doch sehr angenehm optimieren. Über das Zusammenspiel der Programme berichte ich hier: https://nilsbuehler.de/de/digital-workflows/ (gibt es auch auf Englisch)
Digitales Wissensmanagement: Zotero & Obsidian für Forschung

Effiziente Forschungsnotizen: Mit Zotero & Obsidian Forschungsdaten organisieren, Wissen vernetzen und geisteswissenschaftliche Projekte optimieren.

Nils Bühler

Ich dachte, ich berichte hier hin und wieder mal ein wenig über meine Erfahrungen. Denkt ihr darüber nach, auf Linux zu wechseln? Oder habt ihr auch schon Erfahrungen damit gemacht?

(7/7)

Natürlich lässt sich Linux (noch) nicht für alle Zwecke einsetzen. Das liegt aber vor allem an der weiten Verbreitung von proprietärer Software, die nicht interoperabel mit der Software anderer Anbieter ist. Digitale Souveränität beginnt beim Betriebssystem. Für Forscher:innen, die ihre Tools selbst kontrollieren wollen, ist Linux jedenfalls eine echte Option.

(6/7)

Nach der Promotion habe ich mich dann intensiver mit Open Science, Forschungsdaten, Digital Humanities etc. auseinandergesetzt. Mir ist jetzt klar, dass Linux über die ganz pragmatischen Fragen hinaus noch weitere Vorteile hat, die hier jetzt aber zu weit gehen (kurz: Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit, Integration mit Programmierumgebungen).

(5/7)

Ich konnte feststellen, dass Linux schon lange kein Spezialist:innen-Betriebssystem mehr ist. Man kann es größtenteils genauso nutzen wie kommerzielle Betriebssysteme. Linux hat sogar einige große Vorteile: Komplette Kontrolle über das System und die eigenen Daten, Kostenfreiheit, enorme Anpassbarkeit. Und wenn es mal hakt, kann man sich auf eine gigantische Community verlassen.

(4/7)

All dies war mit Linux umsetzbar, deshalb entschied ich mich dann dafür, es einmal zu probieren. Der Umstieg war zuerst erstaunlich einfach. To be fair: Ich habe als Jugendlicher schon einmal Linux genutzt (da dachte ich noch, ich werde Hacker oder so, ist offensichtlich nichts draus geworden), deshalb kannte ich die Grundlagen. Aber:

(3/7)