Karen.

@mswashee
30 Followers
19 Following
62 Posts
TEWATATOWIE und XWEBÛN • promovierte Ethnologin • Dozentin • Amateurfotografin
Twitterhttps://twitter.com/mswashee
Instagramhttps://www.instagram.com/mswashee
Blueskyhttps://bsky.app/profile/mswashee.bsky.social
Der Eibsee zum #SilentSunday

"Für Menschen wie uns, für alle, die in der #Türkei im Gefängnis sitzen, geht es am 14. Mai um Leben und Tod."

"Es ist so enttäuschend zu sehen, wie sie sich vor einem Diktator verbeugen."

Can Dündar
@candundaradasi

#Erdogan|sTerrorliste:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/wahl-tuerkei-can-duendar-100.html

Can Dündar: Wie ich meinen potenziellen Mörder traf

Der Autor Can Dündar steht auf der Fahndungsliste der türkischen Regierung, als angeblicher Terrorist. Wie der Exil-Journalist auf die Türkei und die bevorstehende Wahl blickt.

Politik
Die größten polizeikritischen Demos in Deutschland fanden nach dem Mord an George Floyd statt. Wieso nicht nach #OuryJalloh oder dem 16-jährigen Mouhamed Dramé? Ist es etwa leichter, das Problem wo anders zu suchen als vor der eigenen Tür? Kolumne für @campact https://blog.campact.de/2023/01/polizeiproblem-der-anderen
Rassismusproblem – das Polizeiproblem der Anderen

Wenn wir solidarisch sein möchten, müssen wir uns auch gegen das Rassismusproblem der deutschen Polizei wehren.

Campact Blog

"Climate education is about helping people unlearn the myths put into place to make them believe all is good. #Climate activism isn't about fighting for what is easy to win, but for what is right. If the law protects injustice, people must resist."

@luisaneubauer
https://www.context.news/climate-justice/opinion/why-germanys-coal-mine-struggle-matters-to-all-of-us

Why Germany's coal mine struggle matters to all of us | Context

Luisa Neubauer and Greta Thunberg were carried away by police in Luetzerath, where activists say an expanded mine would ruin Paris climate goals

In den Reaktionen auf #Silvester2022 erkennt @LWestheuser ein Musterbeispiel einer Moralpanik, also einer politisch-medialen Zuspitzung einzelner Ereignisse zu einer vermeintlich umfassenden Bedrohung für unsere (Einwanderungs)Gesellschaft.
https://jacobin.de/artikel/die-ewige-wiederkehr-der-halbstarken-silvester-berlin-krawalle-boeller-attacken-linus-westheuser
Die ewige Wiederkehr der Halbstarken

Die Diskussion um die Berliner Silvesternacht ist eine Moralpanik, die den nüchternen Blick auf die Ereignisse verstellt. Randale von Jugendlichen sind kein ethnisches und auch kein neues Phänomen. Es gibt sie schon ebenso lange wie die politische Panik, die um sie geschürt wird.

JACOBIN Magazin

"Wieder mal sind wir zu #Silvester kollektiv in eine mediale Inszenierung hineingestolpert... Hier fehlt massiv Wissen und der "Mainstream" ist bequem und faul und macht lieber mit."

@laschyk @Volksverpetzer https://www.volksverpetzer.de/analyse/silvester-krawalle-inszeniert

Wie Medien & Politik die Silvester-Krawalle inszeniert & aufgebauscht haben

Was, wenn ich dir sage, dass die ganze Debatte um Silvester, Krawalle und Migrationshintergrund komplett inszeniert ist?

Volksverpetzer

"Die #Integration|sfrage ist nicht: Warum gelingt es nicht, dass Menschen mit #Migrationshintergrund Teil der Gesellschaft werden. Die Frage ist: Warum ist unsere Gesellschaft so geschlossen?"

Talja Blokland, Stadtsoziologin im Gespräch mit @NiklasLiebetrau
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-interview-krawalle-gewalt-expertin-stadtsoziologin-talja-blokland-humboldt-universitaet-zur-silvesternacht-keine-ueberraschung-dass-es-jetzt-knallt-li.303845

Stadtsoziologin zur Silvesternacht: „Keine Überraschung, dass es jetzt knallt“

Nach den Krawallen zu Silvester diskutiert Berlin über die Gründe. Die Soziologin Talja Blokland fragt sich, warum es nicht noch viel heftiger kam. Ein Interview.

Berliner Zeitung
jede "debatte" endet irgendwann bei der ausländer ist schuld, so will es das deutsche gesetz.
Ausgerechnet die #FDP-Minister Buschmann und Wissing empören sich, dass der Begriff „Freiheit“ zur #FloskeldesJahres gewählt wurde. Ausgerechnet jene, die eine permanente Begriffsumdeutung betreiben, indem sie von „Freiheit“ sprechen, aber Rücksichtslosigkeit und Egoismus meinen.
Zur unterschiedlichen Messlatte, die gegenüber Schaden, der durch Böllerdeppen verursacht wird, und Schaden, der durch politischen Protest verursacht wird (ich meine, man stelle sich mal vor, was hier los wäre, wenn durch Klimaproteste ein Kleinkind schwer verletzt würde)….
Das ist nicht einfach scheinheilig, sondern in unserem Verständnis von Schuld begründet. Wer ohne Sinn und Verstand herumböllert, hat eben nicht „absichtlich“ jemandem Schaden zugefügt. Die Schuld der Klimaaktivist*innen ist nicht der verursachte Schaden, der ja gering ist, sondern ihre Motivation, dass sie diesen Schaden aus politischen Gründen verursachen. Daher der Terrorismusvorwurf…
Wer Schaden ohne Absicht verursacht - aus Tradition, weil er besoffen ist, weil er nicht nachgedacht hat, you name it - ist per se „entschuldigt“.
In der feministischen Kriminalkritik ist das schon lange ein Thema: Männer/Starke Menschen, die Frauen/schwache Menschen verletzten, tun das gerne mal „im Affekt“, besoffen, kriegen deshalb mildernde Umstände. Frauen/schwächere Menschen, die Männer/stärkere Menschen verletzen, machen das logischerweise immer mit Plan, also „absichtlich“, „heimtückisch“ usw., weshalb die Strafen oft krass höher ausfallen.
Das westlich-moderne Prinzip von Recht und Schuld bevorteilt systematisch die Stärkeren. Eine wichtige Forderung ist deshalb, dass das Verursacherprinzip deutlich mehr Gewicht bekommen muss: Die Strafe muss dem verursachten Schaden/Leid entsprechen, unabhängig von der Absicht. Wer besoffen andern Leid zufügt, muss trotzdem die volle Verantwortung tragen. Wer mit Feuerwerkskörpern andere verletzt, muss genauso bestraft werden, wie jemand der andere absichtlich angreift. Denn man hat sich absichtlich und wissentlich in eine Position begeben (durch das Hantieren mit Feuerwerk, durch das Konsumieren von Drogen), wo die Wahrscheinlichkeit wächst, anderen Schaden zuzufügen. Das ist eine Erhöhung der Schuld, keine Minderung.