Reporter wie hier der "Greenwatcher" vom tagesspiegel berichten heute ausfĂŒhrlich ĂŒber "Bauernproteste" in Biberach,
die so "friedfertig" waren, dass eine gesamte politische Aschermittwoch-GroĂveranstaltung der GrĂŒnen aus SicherheitsgrĂŒnden abgesagt werden musste & die angerĂŒckte Polizei der aggressiv aufgeheizten Menge nicht mehr Herr wurde.
Wollen wir uns mal nÀher anschauen, was es mit diesen "Bauernprotesten" so auf sich hat?
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Bitte erklĂ€rt die Aussprache des Asterisk in Wörtern wie "Architekt*innen" nicht als "Genderpause". Der Stern markiert keine Pause, sondern wird als Glottisschlag ausgesprochen. Das Wort "Architekt*innen" kann genauso flĂŒssig gesprochen werden wie "Innenarchitekt", "Tischler*innen" so wie "Tischler-Innung".
Viele Menschen behaupten, dass mit dem "Genderstern" ein neuer Laut in die deutsche Sprache eingefĂŒhrt werde. Dieses Gegenargument beruht auf einer Misinformation, die wir nicht fördern mĂŒssen. Der Glottisschlag ist schon jetzt einer der hĂ€ufigsten Laute im Hochdeutschen.
Das Hochdeutsche kennt den Glottisschlag u.a. bei
- allen WortanfÀngen mit Vokalanlaut, auch in zusammengesetzten Wörtern (*Er *ist *ein Fach*anwalt)
- nach Vorsilben vor Vokal (ver*erben, *er*ahnen)
- vor Nachsilben mit Vokalanlaut (natrium*arm, *anders*artig)
- bei Silbengrenze zwischen zwei Vokalen (mÀ*andern, A*orta, The*ater).
Und jetzt eben auch vor der geschlechtsinklusiven Movierung: Arbeiter*innen.
Der Glottisschlag wird von uns, obwohl wir ihn dauernd sprechen, meistens gar nicht bewusst bemerkt, weil er keinen eigenen Buchstaben hat. Seine Einsatzregeln werden (wie so Vieles in einer Erstsprache) unbewusst erlernt und umgesetzt. Im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA) wird der Glottisschlag mit einem Ê markiert.
Wer diesen Text hier laut liest, verwendet dabei ĂŒber 80 mal einen Glottisschlag.
Da wird also rein phonetisch nichts Neues eingefĂŒhrt, das man erst mĂŒhsam lernen mĂŒsste. Kein exotischer Knacklaut, kein Luftanhalten und bis drei zĂ€hlen. Neu ist das Sternchen als Schriftzeichen im Wortinneren, aber nicht der Laut, mit dem man es ausspricht. Man muss nur Bekanntes neu einsetzen.
Und wenn wir schon dabei sind: Der Asterisk dient nicht dazu, Frauen, binĂ€re trans Menschen oder gar Schwule und Lesben zu reprĂ€sentieren. Das zu behaupten ist nur eine neue Art von Ausgrenzung. Der Stern steht fĂŒr nicht-binĂ€re / agender Menschen.
(Anmerkung: Ich habe das schon einmal gepostet, aber hier kann ich jetzt alles in einen einzigen Beitrag zusammenfassen, und meine ursprĂŒnglichen Posts werden bald gelöscht sein. AuĂerdem konnte ich dank freundlicher RĂŒckmeldungen einige Fehler korrigieren.)
#Entgendern #Gendern #GeschlechtergerechteSprache #Genderstern #NichtBinÀr #Asterisk