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I apply magical thinking to my to do list. Not to the climate emergency.
Not great at profiles, interested in: belonging, walking, politics, novels, leadership, parenthood, finding fault, finding joy. Here to listen, mostly.
Dadurch, dass sich die mediale Reaktionen auf die Frankfurter Tagung auf Boris Palmers Entgleisungen beschränken (Judenstern, N-Word) und diese damit dekontextualisieren, wird mehreres übersehen. 1/6
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RT @JuergenZimmerer
"Was aus dem Blickfeld rückt, sind die Inhalte der Migrationskonferenz, an denen bislang niemand konkrete Kritik geäußert hat." 🤔🤔🤔
👉Palmer wird zum #Sündenbock der Islamophoben und Xenophoben
👉Der Kampf um Schr…
https://twitter.com/JuergenZimmerer/status/1653113779050143771
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“"Was aus dem Blickfeld rückt, sind die Inhalte der Migrationskonferenz, an denen bislang niemand konkrete Kritik geäußert hat." 🤔🤔🤔 👉Palmer wird zum #Sündenbock der Islamophoben und Xenophoben 👉Der Kampf um Schröters Forschungszentrum hat begonnen. https://t.co/jVo7DW3dVH”

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Einen durch und durch seriösen Kommentar zum #Palmer-Rücktritt findet ihr hier 👉 https://taz.de/Ruecktritt-von-Boris-Palmer/!5931398/
Rücktritt von Boris Palmer: Zeit für echte Läuterung

Boris Palmer musste selbst einsehen, dass er Grenzen überschritten hat. Jetzt will er sich Hilfe holen. Gute Idee.

Nicht missverstehen: dass Leute wie Palmer sich mit rassistischer Sprache brüsten und populistisch Stimmung damit machen, während sie sich als vermeintliche Rebell*innen gefallen, ist eine zwar platte, aber perfide Strategie. Wer das macht, verdient Kritik und zwar auch personalisierte. Vor allem, wenn es wiederholt und in voller Absicht geschieht. Was Palmer hier tut, ist rassistisch, chauvinistisch, reaktionär und gefährlich. Und peinlich.
Wir müssen über Rassismus als Verhältnis sprechen und wegkommen von dieser Personalisierung von Rassismus als etwas, das „böse Leute“ (immer andere) machen. Sie erlaubt die Fantasie, sich damit als „guter Mensch“ nicht auseinandersetzen zu müssen. Als würde Rassismus verschwinden, wenn einzelne Rassist*innen verschwänden. Nur weil ich mit rassistischen Bezeichnungen aufgewachsen bin, die ich nicht als solche erkannt habe, heißt das nicht, dass sie OK sind. Es ist dann an mir, umzulernen.
Boris Palmer zeigt - neben Populismus - mal wieder anschaulich, dass er durchaus versteht, dass Worte verletzen können. Den Vorwurf, rassistisch zu handeln, weist er weit von sich, aber v.a., weil er sich als „Nazi“ oder „Rassist“ beleidigt sieht. Für das eigene - weiße - Wohlbefinden müssten von Rassismus Betroffene rassistische Sprache eben einfach ertragen. Dass diese Hierarchisierung von Rassismus zeugt, erkennen viele nicht. Palmer ist hier nur ein Beispiel unter vielen.
"Employees must unionize before returning to work"
Seen in a staff bathroom in a business in the Castro, San Francisco
Ich habe gelernt, öfter mal die Klappe zu halten, aber dabei das Gefühl verloren, dass ich manchmal auch was zu sagen habe.
Vorsatz mit dem Ziel eines Einpendelns: erst mal einmal pro Woche was tröten. Ganz leise.
Ich gehe heute ins Kino. Zum ersten Mal seit Ende 2019 nicht in einen Kinderfilm 🥳
Next time someone complains about singular "they" I'll point them to this 17th century rant against singular "you"
Also einen Chatbot zur Antrags-/Förderberatung zu nutzen ist nicht gerade optimal. Ich stelle doch nur Fragen, auf die ich in der Ausschreibung keine Antwort finde. (Looking at you, VDI/VDE)