| Blog | https://alternder-weisser-mann.ghost.io/ |
| Job | https://www.linkedin.com/in/carstenrossi/ |
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„Alle wollen dir heute ihre Geschichte erzählen. Ich kann keine Tafel Schokolade kaufen, ohne dass mir auf der Rückseite die Geschichte der Firma erzählt wird. Und ich frage mich: Sind diese Geschichten es wert, gehört zu werden? Sind sie wichtig? Sind sie egal oder sind sie vielleicht sogar geradezu toxisch?“
Genau dieses Gefühl macht es mir zusehends schwerer, Storytelling zu promoten und zu lehren.
https://www.zeit.de/kultur/2023-01/peter-brooks-geschichten-narrative-aufwertung
Analog in Games.
Was dort dazukommt zur Inflation der Narration: Das Meiste, was erzählt wird, ist nicht nur inflationär flach, sondern auch **schlecht** erzählt, im Sinne von: nicht einmal mit den eigenen Mitteln.
Cutscene, Interaktion, Cutscene, dazwischen Gelaber, während man sinnlos Wege zurücklegt oder sonst etwas Uninteressantes zu tun bekommt. Es ist nicht nur eine ludonarrative Dissonanz, sondern eine Entkoppelung, bei der zusätzlich - siehe God of War, Last of Us - das Gameplay ohne jede innovative Idee auskommt.
Emergente Narrative sind da viel interessanter. Halt nicht "filmisch". Aber mal ehrlich, Spiele haben filmische Narration niemals so gut wie Film hinbekommen.
https://www.zeit.de/kultur/2023-01/peter-brooks-geschichten-narrative-aufwertung
Was mir den Protagonisten von John Irvings „The last chairlift“ so sympathisch macht ist die Tatsache, dass er Skifahren genauso hasst wie ich. #johnirving