Christian Ströbele

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Theology, Philosophy, Interreligious Relations (Head of Department of Interreligious Dialogue at the Academy of the Diocese of Rottenburg-Stuttgart)

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Ein Parlamentsprotokoll dokumentiert, wie die Diyanet ihre Europastrategie intern darstellt. Welche institutionellen Dynamiken sind plausiblerweise am Werk, wenn eine staatlich gesteuerte Religionsbehörde (Diyanet/DITIB) auf europäischen Anpassungsdruck trifft?

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Das Integrationsparadox der Diyanet

Strukturelle Kopplung, Isomorphiedruck und konkurrierende Entwicklungspfade eines europäischen Islams I. Ausgangslage und Erkenntnisinteresse Die türkische Religionsbehörde Diyanet sieht sich in Europa zunehmend mit rechtlichen und politischen Hürden konfrontiert.

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FormatTransplant - a Hugging Face Space by cstr

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@rpolenz (notwendige Perspektivität), wo vielmehr (b) der adäquate Standard ist.

Die Konsequenz (die bereits diese Klassiker aufzeigen) liegt deshalb darin, im Feld unserer üblichen Erkenntnismöglichkeiten in den Austausch über die *jeweiligen* Perspektiven einzutreten. (So Cusanus z.B. sehr anschaulich in der Anfangsszene von De visione dei).

Menschliche Beobachter sind grundsätzlich gottseidank nicht festgetackert in ihrer Perspektive, sondern können ins wechselseitige Gespräch eintreten.

@rpolenz In der Tradition der Erkenntnistheorie wurde das vielmehr vielfach für bestimmte Gegenstandsbereiche bejaht, insbesondere für mathematische Objekte, die der menschliche Geist konstruiert und damit im Rahmen seiner Konstruktionsmöglichkeiten auch „beherrscht“. So beispielsweise Cusanus und Vico. Beide würden sagen: Es ist ein Kategorienfehler, den Maßstab totaler Transparenz (mathematische/göttliche Gewissheit) (a) auf übliche Situationen der empirischen Beobachtung anzuwenden ...

@rpolenz
Es ließe sich auch argumentieren, dass dies (also Aussagesinn b) in der Tradition der Erkenntnistheorie eine weithin geteilte Grundlage darstellt.

Daraus (allein) folgt wohlgemerkt nicht (weder in der Sache noch bei den meisten maßgeblichen Klassikern zum Thema), dass es unmöglich oder gar sinnlos wäre, einer wahrheitsgetreueren Erkenntnis zuzuarbeiten – ganz im Gegenteil.
Und es folgt zunächst einmal auch nicht daraus, dass (a) in *allen* Fällen uns unmöglich ist. ...

@rpolenz Es spricht einiges dafür, dass Wahrheitserkenntnis im Sinne von (a) in vielen (und erkenntnistheoretisch grundlegenden) Fällen uns unmöglich ist (anders als bei diesem einfachen geometrischen Beispiel), so dass (a) den Wahrheitsbegriff im Alltag und in der Wissenschaft praktisch unbrauchbar machte,

und dass (auch deshalb) (b) der üblichere und angemessenere Sinn ist, den wir mit dem Qualifikator „TRUE“ verbinden. ...

@rpolenz Das kommt darauf an, was man mit „TRUE“ meint:
Wenn man damit meint, a) dass man die volle Wahrheit voll repräsentiert, dann in der Tat „WRONG“.
Wenn man damit meint, b) dass die Wahrheit im Rahmen der ggw. Erkenntnismöglichkeiten möglichst wahrheitsgetreu anzunähern unternommen wird, dann spricht manches dafür, „TRUE“ hinzuschreiben.

(Das Beispiel ist allerdings ohne Kontext nicht auflösbar, da nicht gesagt wird, ob/warum der jeweilige Beobachterstandpunkt fix sein sollte.) ...

#Religion zwischen Dominanznarrativen und interreligiöser Zusammenarbeit - Ein Blogbeitrag Wenn der US-Kriegsminister ausdrücklich für neue "Kreuzzüge" wirbt, ist das keine Randnotiz. Es ist Symptom einer gefährlichen Entwicklung: www.denkfabrik-schalom-aleikum.de/mauern-bruec...
Am 4.12. vor fünfzig Jahren ist Hannah Arendt gestorben. Marcel Matthies beschreibt Arendts »Denken ohne Geländer«, das sich aus utopischen Hoffnungen speiste – im Bewusstsein, dass die Grundlagen dieser Hoffnungen durch Auschwitz irreversibel beschädigt worden waren: https://www.blaetter.de/ausgabe/2025/dezember/denken-heisst-lebendig-sein
Denken heißt lebendig sein | Blätter für deutsche und internationale Politik

Am Abend des 4. Dezember 1975 erlitt Hannah Arendt im Beisein des befreundeten Paares Jeanette und Salo Baron in ihrer Wohnung in der 12. Etage am Riverside Drive 370 (Manhattan) einen Herzinfarkt. Es heißt, sie habe plötzlich mitten im Gespräch – ihrer Hand entglitt dabei die Zigarette – gehustet, sei ohnmächtig geworden und sofort verstorben. Schon im Jahr zuvor hatte sie einen Infarkt erlitten. Ihr Herz war jedoch bereits 1970 angegriffen, als ihr Mann Heinrich Blücher, mit dem sie dreißig Jahre lang verheiratet war, einem Herzinfarkt erlag.