Naturkundemuseen gelten als Archive der Biodiversität.
Doch viele Sammlungen zeigen vor allem Männchen.
Nicht weil es mehr gibt, sondern weil sie über Jahrhunderte häufiger gesammelt wurden. Große Geweihe oder prächtige Federn galten lange als besonders sammlungswürdig.
Das Ergebnis: ein Geschlechter-Bias, der Forschung, Ausstellungen & Artenschutz beeinflussen kann.
Bei ausgestorbenen Arten wissen wir manchmal nicht einmal, wie die Weibchen aussahen.
Mehr dazu:
https://www.artensterben.de/geschlechterverzerrung-in-der-naturkunde-bias/









