"Bundespolizei löscht Pressemitteilung, die Marvin Oppong Aufstachelung ausländischer Reisender vorwirft"
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Polizei löscht Pressemitteilung, die Marvin Oppong Aufstachelung ausländischer Reisender vorwirft. | turi2
Vorläufig gewonnen: In einem laufenden Verfahren zwischen der Polizei Sankt Augustin und dem Journalisten Marvin Oppong kommt das Verwaltungsgericht Köln vorläufig zu der Erkenntnis, dass eine Pressemitteilung der Polizei von 2021 rechtswidrig ist. Auch die Polizei habe die Rechtswidrigkeit der Veröffentlichung inzwischen schriftlich bestätigt und die Meldung gelöscht. In der Aussendung war Oppong vorgeworfen worden, ausländische Reisende zu einem Angriff auf eine Polizeistreife angestiftet zu haben. Der Journalist geht gegen diesen Vorwurf juristisch vor. Die Pressemitteilung habe zwar nicht seinen Namen genannt, ihn aber durch die Beschreibung persönlicher Details identifizierbar gemacht, so Oppong. Ein Online-Portal, das die Polizeimeldung aufgegriffen hatte, hat seine Veröffentlichung inzwischen gelöscht und eine Richtigstellung veröffentlicht, teilt Oppong turi2 mit. Andere Medien, darunter der Bonner "General Anzeiger" und Radio Wuppertal, sähen "keinerlei Veranlassung" ihre Meldungen zur korrigieren. "Es kann sein, dass ich gegen diese Veröffentlichungen auch nochmal klagen muss", sagt Oppong turi2. turi2 – eigene Infos, oppong.eu, gbsnewsonline.de (Richtigstellung), turi2.de (Background) (Foto, Symbolbild: IMAGO / Martin Müller)

