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RE: https://mastodon.social/@JanaBallweber/116256922242782331

Gestern hatte ich einen der interessantesten Abende, die ich je im Internet verbracht habe. Überraschend viele Männer haben überraschend vielfältige Gedanken zu meiner Frage geäußert. Dafür schon mal Danke! Ich habe dazu einen ganzen Sack voll Gedanken, ein paar will ich hier gerne mit euch teilen, auch wenn es noch länger in mir arbeiten wird 1/x

Was ich mir von Männern wünschen würde? Dass sie sich untereinander sagen:

- Das war nicht witzig.

- Was hat die Frau dir getan, dass du so über sie redest?

- Ich möchte mit Sexismus nichts zu tun haben.

Dass sie sich selbsttätig über das Patriarchat und Feminismus informieren, damit sie nicht mehr sagen müssen, sie hätten nicht genug Kenntnisse, um was dazu zu sagen.

Weniger öffentliches Bedauern, mehr Solidarität im Alltag, wenn andere Männer Sexismus zeigen.

#Ulmen #Ally #Sexismus

@Hoaxmaster @Labonitamascota mich lässt das alles so dermaßen ratlos zurück und bin dankbar, dass du deine Gedanken teilst, Hoaxmaster

Ich weiß nicht, was ich an der Causa #Ulmen schlimmer finde: die unvorstellbaren Taten, die beschrieben werden, oder die Tatsache, dass ich nicht mehr wie früher den Impuls habe zu denken:
„Das kann doch gar nicht sein. Das macht doch keiner!“

Ich traue Männern inzwischen alles zu.

Als nonbinärer Mensch, der als Junge/Mann erzogen wurde (AMAB), lese ich die Aufforderungen, dass Männer einander stärker auf inakzeptables Verhalten ansprechen müssen, mit Zustimmung, aber leider auch mit Skepsis.

Ich habe mich aus "Männerrunden" so früh und so oft wie möglich verabschiedet, weil ich mich dort immer zutiefst unwohl gefühlt habe. Ein Grund ist, dass dort vielfach eine Gesprächskultur herrscht, die von Bräsigkeit und Selbstzufriedenheit, aber auch von Sexismus und Spott gegenüber allem, was anders ist, durchzogen ist. Es gibt nicht immer die eine unmögliche Bemerkung oder den einen unangemessenen Witz, auf die man jemanden ansprechen könnte. Man müsste bei jedem Satz unterbrechen und sagen: Wie reden wir hier eigentlich miteinander?! So habe ich es zumindest empfunden. Da ist teilweise ein kompletter Kulturwechsel nötig und nicht nur eine leichte Kurskorrektur.

Außerdem glaube ich, dass viele Männer die Wahrheit sprechen, wenn sie sagen, dass ihnen bestimmte Arten von Äußerungen nicht oder kaum begegnen. So, wie wir alle wissen, mit welchen Kolleg*innen man einen Witz über die Chefetage teilen kann und bei wem man lieber den Mund hält, wissen Männer auch, wer "empfindlich" ist (oder sich sogar schon mal kritisch geäußert hat) und mit wem man "Spaß haben" kann, und passen ihre Bemerkungen und Witze auf die Runde der Anwesenden an. Ich habe sexistische Sprüche gehört, aber ich habe sie noch viel häufiger mitgehört aus Runden, zu denen ich nicht gehörte (und in denen ich vermutlich nicht willkommen wäre).

Dazu kommt, dass für viele Männer ihr "harmloses" eigenes Verhalten von Fällen wie Pelicot, Epstein usw. so weit entfernt ist wie zwei Bäume an unterschiedlichen Enden eines Waldes voneinander entfernt sind. Aber in Wahrheit hängen die zwei Phänomene so eng zusammen, wie die zwei Bäume durch ein unterirdisches Pilzgeflecht verbunden sind. Sogenannte "Extremfälle" entstehen immer auf einer Basis von patriarchaler Frauen- (und oft auch Queer-)Verachtung. Ein sexistischer Witz schafft diese Basis nicht, ein permanenter Strom von Millionen von Bemerkungen und Witzen schon.

Und als Letztes fällt mir ein, dass für viele Männer überhaupt kein Anreiz besteht, sich in dieser Hinsicht zu engagieren oder etwas zu ändern (unter anderem wegen den vorherigen Punkten, dass sie es nicht immer mitbekommen oder den Zusammenhang nicht sehen wollen). Frauen haben für Veränderung gekämpft, weil sie sich damit (teilweise) aus der untergeordneten, misslichen Lage, in die sie das Patriarchat drängen will, befreien konnten. Viele Männer sind mit ihrer Lage einigermaßen zufrieden und denken sich: Don't rock the boat, spar dir den Aufstand.

#Sexismus #Ulmen #Ally

Heute bei der #pruef in #mainz
Es war sehr schön. Danke an die tolle Orga, die phantastische Musik und an alle die dabei waren

Die ganze Familie war heute auf der ersten PRÜF-Demo in Mainz. Freunde und Bekannte getroffen. Richtig stark, was die Organisatoren da auf die Beine gestellt haben. Wir waren schon 1000 Teilnehmer. Stabil!

Nächste Demo dann am zweiten Samstag im April. #mainz #pruef #noafd

Es ist durchaus interessant, sich die Trendwahlergebnisse nach Stadtteilen in #Wiesbaden anzuschauen.
Wenn man zum Beispiel Dotzheim und Klarenthal mal mit Mitte und Westend vergleicht....
Bin gespannt, ob und wie sich der Trend noch ändert, wenn alles ausgezählt ist.

#kommunalwahl26 #kommunalwahlhessen #kommunalwahlhessen1503

@mwkkdolgen @DieFurie oh, interessante Info. Wusste ich nicht, daher vielen Dank dafür!
Ich esse sehr gerne Spargel und werde darauf mal achten/nachfragen