| Beigetreten | 29.10.2022 |
| Dissident:innen Dresden | www.dissidentinnen-dresden.de |
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Walkinder
Das Mittelmeer wurde u. a. auf Druck aus Deutschland zum Massengrab gemacht. Dafür haben wir Seenotrettung erst politisiert und seither zunehmend kriminalisiert. Dafür haben […]
Zum Weiterlesen den Link benutzen.
https://cartoons.guido-kuehn.de/walkinder/
#migration #Mittelmeer
Das sächsische Qualifizierungszeitgesetz (vulgo Bildungsurlaub) ist jetzt öffentlich.
Ein paar Fragen werden aufgelöst. So dürfen wir Sachsen verlassen und Angebote anderer Bundesländer wahrnehmen. Praktisches Problem: Die meisten Angebote dort sind auf 5 Tage ausgelegt – wer die voll nutzen will, opfert wohl zwei Urlaubstage dazu. Denn der sächsische Anspruch bleibt bei 3.
Was uns § 2 Abs. 6 aber sagen möchte, bleibt unklar. Fleißig mit einer Full-Remote-Stelle den Wohnort wechseln beschert einem 8 Tage Bildungsurlaub pro Jahr?
Das wird sicher noch spannend.
#Bildungsurlaub #Sachsen #Betriebsrat
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/21486-Saechsisches-Qualifizierungszeitgesetz
Dieser Moment wenn du genau weisst, dass das kein #Aprilscherz ist!
Du hast deine Identität bei LinkedIn verifizieren lassen für ein blaues Häkchen? Tut mir leid für dich.
Dein Pass, ID und biometrische Daten schlummern jetzt bei Peter Thiels finanziertem "Persona Identitites" wurde schon mit etlichen staatlichen Datenbanken der USA abgeglichen. Wird nach Belieben an alle US-Behörden weitergegeben.
Aus dem hervorragenden Text bei golem.de (eines der besten Tech-Magazine zurzeit), der eine Übersetzung von der Analyse aus dem Blog "Local Stack":
"Und wer führt die "Datenerhebung und -analyse" durch? Anthropic, OpenAI und Groqcloud. Drei KI-Unternehmen verarbeiten unsere Reisepass- und Selfiedaten. Mein von der Regierung ausgestelltes Ausweisdokument wird den Unternehmen zugeführt, die große Sprachmodelle und KI-Systeme entwickeln.
AWS übernimmt die "Bildverarbeitung". Das bedeutet, dass mein Gesicht durch die Infrastruktur von Amazon geleitet wird. Die "Geräteauswertung" übernimmt Fingerprint JS – ein Unternehmen, dessen Name buchstäblich auf das verweist, was es tut. Es erstellt einen Fingerabdruck meines Geräts, während Persona einen Fingerabdruck meines Gesichts erstellt.
In den Richtlinien von Persona heißt es, diese Scandaten würden "nach Abschluss der Verifizierung oder innerhalb von sechs Monaten nach Ihrer letzten Interaktion" vernichtet. Gut.
Aber es gibt eine Ausnahme: "... es sei denn, Persona ist gesetzlich oder aufgrund eines Rechtsverfahrens anderweitig verpflichtet, die Daten aufzubewahren".
"Der Verifizierungsprozess hat nur drei Minuten gedauert: Scan, Selfie, fertig. Zu verstehen, womit ich mich tatsächlich einverstanden erklärt habe, hat dagegen ein ganzes Wochenende in Anspruch genommen und die Lektüre von 34 Seiten juristischer Dokumente erfordert.
Ich habe einem US-Unternehmen meinen Reisepass, mein Gesicht und die mathematische Geometrie meines Schädels übergeben. Es hat mich mit Kreditauskunfteien und staatlichen Datenbanken abgeglichen und wird meine Daten nutzen, um KI zu trainieren. Und wenn die US-Regierung anklopft, wird es alles herausgeben, selbst, wenn die Daten in Europa gespeichert sind und ich Europäer bin – möglicherweise, ohne mir jemals davon zu erzählen.
Und das alles für ein kleines blaues Häkchen auf irgendeinem beruflichen Netzwerk. Ich will niemandem vorschreiben, die Verifizierung zu überspringen. Aber jeder sollte wissen, was er sich einhandelt. Persona weiß es. Linkedin weiß es. Der Einzige, der im Dunkeln tappt, ist derjenige, der seinen Reisepass vor die Kamera hält."
Es ist Mittwoch 🪺 meine Eierleger! Denkt daran: Hügel haben Eier!