Fidelius E. Koeberle :firefish:

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Moin! Keine Ahnung was hier passiert, aber isso. 🤷‍♂️
Ich komme aus Deutschland (Niedersachsen, nahe Bremerhaven) und bin Twitter-Emigrant, ansonsten harmlos, meistens nett, ITler, Whovian, Trekkie, Nöfluencer und gelegentlich Twitch-Streamer.
🇩🇪 🇪🇺
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YouTubehttps://www.youtube.com/@fidi257
Pokémon GO Trainercode1251 2947 1044
Threads ist seit heute Mittag auch in Europa offiziell verfügbar. Im #Fediverse lese ich wieder allerlei Kritik, weil #Threads damit zugleich seine Schnittstelle zum Fediverse freigibt. Es wird nun wieder in allerlei Posts herumgereicht, welche Instanzen Threads blockieren und wie jeder einzelne in seinen Einstellungen Threads blockieren kann. Ich kann jedoch die Kritik und die Abneigung nicht ganz verstehen.

Für mich ist es wichtig, dass Menschen über das Internet miteinander in Kontakt kommen können. Wenn es die Möglichkeit gibt, plattformübergreifend Informationen auszutauschen, dann bin ich dafür. Einzelne Plattformen oder Seiten auszuschließen, weil man in seiner eigenen Bubble bleiben möchte und nicht von außen belästigt werden möchte, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Im realen Leben kann ich mir auch nicht immer aussuchen, mit welchen Menschen ich Kontakt habe. Ich muss aber auch nicht aktiv den Kontakt zu Menschen suchen, die ich nicht mag. Jeder kann in seiner Nische bleiben, aber offenbar können oder wollen einige Individuen nicht akzeptieren, dass es andere Meinungen und Ansichten gibt, die nicht akzeptiert werden müssen und im Zweifelsfall auch ignoriert werden können: blockieren ist ja durchaus möglich. Es muss nun nicht jede Gegenansicht bekämpft werden.

Ich weiß, jetzt kommt wahrscheinlich die Kritik, dass Meta ein Konzern ist, der Daten von seinen Anwendern sammelt, um diese kommerziell auswerten zu können. Das ist so. Wenn ich jedoch über eine Plattform Kontakt zu Personen aufrecht erhalten kann, die ich sonst nicht erreiche, dann nutze ich sie und kann mich bewusst dafür entscheiden, welche persönlichen Informationen ich von mir preisgebe. Dafür kann man auch Plattformen oder Dienste, die einem selbst keinen Mehrwert bieten, auch links liegen lassen und nicht nutzen. Es ist die Entscheidung eines jeden im Internet, wo man sich öffentlich zeigt.

Ich hoffe auf ein friedliches Miteinander. Momentan können wohl nur Threads-Accounts im Fediverse gefunden werden, aber Fediverse-Accounts sind auf Threads nicht sichtbar. Ich bin neugierig und gespannt auf die weitere Entwicklung. Es könnte sich daraus etwas gutes entwickeln, so hoffe ich.

Wenn jedoch jeder Informationsaustausch zwischen Plattformen und Diensten von Vornherein immer nur blockiert wird, dann sehe ich für die Diskussionskultur eine dunkle Zukunft heran rollen. Ja, es gibt böse Menschen in der Welt - nicht nur im Internet. Die Angst vor dem Bösen sollte jedoch nicht jede Entwicklung gleich im Keim ersticken, sondern auch als Chance gesehen werden, es besser zu machen als bisher.

So, nun kann jeder, der die Sache anders sieht, gerne hierauf reagieren. Alle Anderen dürfen sich äußern. Ob ich darauf reagiere, ist dann wieder meine Entscheidung. Wer nur pöbeln will, der kann sich auch gerne verpissen.

Danke an jeden, der bis hierher gelesen hat. Ich hatte mal wieder einen Zwang verspürt, meine Ansicht nieder zuschreiben und es ist wieder ein sehr langer Text geworden.
Warum ich auf Social Media kaum jemanden blockiere oder banne? Es widerspricht meiner moralischen Sichtweise.

Dies ist ein kleiner Aufsatz über Moral geworden. Wen es nicht interessiert: bitte ignorieren.

Ich wurde christlich erzogen. Im 5. Gebot heißt es: "Du sollst nicht töten." Im Religionsunterricht habe ich gelernt, dass einer Person nicht nur die physische Existenz durch Mord oder Totschlag genommen werden kann. Es ist auch möglich, eine Person aus der Gesellschaft zu entfernen, indem man diese mundtot macht. Wer seine Sichtweise und seine Meinungen nicht mehr äußern kann und öffentlich nicht mehr in Erscheinung treten darf, ist für die Gesellschaft nicht mehr existent. Gerade wir Deutschen sollten uns dieser Sache bewusst sein, da bereits in der Vergangenheit Menschen ihre Existenz abgesprochen worden ist und sie danach wie Vieh behandelt wurden.

Dementsprechend ist jemand, der jede Gegenmeinung, jedes unangenehme Argument blockiert oder Widerspruch nicht akzeptiert nach meiner moralischen Vorstellung gleichgesetzt mit einem Mörder. Denn die Personen, die blockiert oder stumm geschaltet worden sind, können sich nicht mehr erklären, nicht mehr rechtfertigen oder zu ihrer Sache äußern. Diese Personen existieren dann in den sozialen Medien nicht mehr: sie sind mundtot.

Ich weiß, es mag den ein oder anderen triftigen Grund geben, jemanden zu blockieren oder stumm zuschalten, um zum Beispiel Schaden von sich selbst abzuhalten. Das sollte jedoch die allerletzte Ausnahme sein. Leider sehe ich immer wieder Personen in sozialen Medien, die es als Mittel nehmen, um ihre Timeline oder ihren Chat sauber zu halten.

Egal, wie viel Unrecht man selbst schon erfahren hat, wie sehr einem solche Beleidigungen und Vorwürfe getroffen haben, wie schlimm einzelne Episoden im Leben waren durch persönliche Angriffe: Es ist keine Lösung, selber zum Täter zu werden. Denn nicht jeder Widerspruch ist ein persönlicher Angriff. Seid immer ein besserer Mensch als diejenigen, die euch Schaden zugefügt haben.

Das mag jetzt für einige schwer zu akzeptieren sein. Auch ich bin nicht gefeit davor, durch eine unbedachte Aussage meinerseits zu einem vermeintlichen Täter zu werden. Ich bin auch nur ein Mensch und weit weg davon, perfekt zu sein. Ich bemühe mich, alle Aussagen aufzunehmen, aber nicht alles zu akzeptieren. Ich denke, ich bin mit meiner persönlichen Einstellung stark genug, um Aussagen und Meinungen auszuhalten, die meinen Vorstellungen widersprechen.

Und auch ich habe Momente, in denen ich schwach bin und Personen blockiere. Ich handhabe es aber so, dass ich die Personen nicht auf Dauer blockiere und in unregelmäßigen Abständen die geblockten Accounts wieder freischalte. Jemand, der sich mir gegenüber böse geäußert hat, kommt in der Regel nach ein paar Wochen nicht wieder zurück. Ich finde, das ist ein guter Kompromiss. Vielleicht ist es auch ein Vorbild für andere, nach dem gleichen Prinzip zu handeln.

Hab #Threads jetzt mal kommentiert. Die naheliegendste Idee – "Threads wird der Todesstoß für #Twitter" – hab ich mal gelassen und mich stattdessen darauf konzentriert, was der Einzug von #ActivityPub bedeutet:

#Kommentar: Das Beste an Threads ist, dass man bald ausziehen kann

Threads ist ein Riesenerfolg, Millionen probieren die App aus. Das Beste an der Twitter-Alternative ist aber noch nicht verfügbar.

https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Das-Beste-an-Threads-ist-dass-man-bald-ausziehen-kann-9209477.html?wt_mc=sm.red.ho.mastodon.mastodon.md_beitraege.md_beitraege

#Facebook #Fediverse #Instagram #Mastodon #SocialMedia

Kommentar: Das Beste an Threads ist, dass man bald ausziehen kann

Threads ist ein Riesenerfolg, Millionen probieren die App aus. Das Beste an der Twitter-Alternative ist aber noch nicht verfügbar, kommentiert Martin Holland.

heise online
Ich mache mir gerade ein wenig Sorgen wegen der ganzen Thematik um #Threads . Wenn ich mich hier so im #Fediverse umsehe, dann scheint es so, als wolle man eine Mauer um die Fediverse-Instanzen setzen, um #Meta auszuschließen. User, denen ich folge, blockieren jetzt schon die Threads-Instanzen, obwohl diese noch gar nicht aktiv ans Fediverse angebunden sind. Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung.

Eigentlich sollten uns soziale Medien miteinander verbinden. Von vornherein Bereiche auszuschließen, weil die Angst besteht, es könnten persönliche Daten abgezogen werden oder plötzlich eine Spam-Welle auf einen zulaufen, finde ich übertrieben. Sicherlich sind die Ängste irgendwo berechtigt, aber so lange es nicht statt findet, halte ich eine Einschätzung der Situation für verfrüht, die über das übliche Maß an Vorsicht hinausgeht.

Ich bin mir auch unsicher, was Threads für das Fediverse für eine Bedeutung haben wird. Ich möchte nur nicht, dass es hier zu einer Bubble-Bildung kommt, so wie ich es bereits aus anderen Bereichen kenne. Eine soziale Bubble ist für mich ein Gärtank für Extremismus. Ich möchte keinen Extremismus erfahren müssen.

Entschuldigt meinen Schwall an Gedanken zu diesem Thema, ich musste es nur irgendwo los werden.
Ich habe gesehen, in den Notizen können auch Formeln dargestellt werden. Mal sehen, ob es funktioniert.

E=m(a^2+b^2)
↖️
Ich probiere mich gerade in der Galerie auf diesem Server aus und habe mal zu Testzwecken zwei Screenshots aus dem Spiel "Star Trek: Online" hochgeladen, welches ich gerade in meiner Freizeit intensiv spiele. Es ist quasi das Crossover von einer Föderation zur anderen. 🤭

Mal sehen: wenn es so funktioniert, wie ich es mir vorstelle, könnte ich noch alle Bilder aus meinem Pixelfed-Account hier herüber holen und diesen dann stilllegen. Ich wusste sowieso nie, wofür ich Pixelfed aktiv nutzen soll.

Screenshots aus Star Trek Online
https://federation.network/gallery/9gukwminq7
Screenshots aus Star Trek Online

einige Screenshots aus dem Spiel "Star Trek: Online" aus meinem Gameplay

Federation Network
@firnin @firnin Deshalb bin ich auch hier und schaue es mir erst einmal an und teste ein wenig. War anfangs noch verwirrt, zum Beispiel bis ich erkannt habe, dass es hier "Renote" heißt, ich immer "Remote" gelesen hatte und nicht wusste, was gemeint war.
So, #Threads is currently threatening the #Fediverse. It sounds somehow funny, isn't it?

No idea how it will develop. Let's wait and see.