We’ll remember the names of those who died / On the streets of Minneapolis
Streets of Minneapolis
Bruce Springsteen
#BruceSpringsteen #Music #CityOfHeroes #Minneapolis #Protest

| Fotos | http://christian-ditsch.de |
| Blog | http://christian-ditsch.com |
We’ll remember the names of those who died / On the streets of Minneapolis
Streets of Minneapolis
Bruce Springsteen
#BruceSpringsteen #Music #CityOfHeroes #Minneapolis #Protest

Morgen Kinder kann’s was geben.
Mit viel Pech (oder Glück?) keinen Handy-Empfang und kaputte Satelliten.
#auroraborealis
#polarlichter

912 likes, 20 comments - beerfelder_hof on January 13, 2026: "Mit Essen spielt man nicht!!! 🥔🥔🥔 Es gibt auch eine andere Perspektive auf die Kartoffelspendeaktion von @morgenpost , @ecosia und @osterland_agrar_gmbh. Die von uns regionalen Erzeugern für Berlin und Brandenburg. Es gibt ein paar Fakten, die ihr wissen solltet und die uns wichtig sind, um die „Spende“ besser einordnen zu können. Denn Einiges wird hier verzerrt dargestellt: 1. Wir haben alle zu viele Kartoffeln. Uns, die wir hier in der Region produzieren, hat bei der Aktion niemand involviert. Weder um teilzunehmen, noch um uns zu positionieren. Und das, obwohl es unseren - gerade in diesem Jahr so wichtigen - Absatzmarkt bedroht. Gerne spenden wir Erzeuger-Betriebe an soziale Einrichtungen oder Tafeln. Tun wir als Betrieb übrigens regelmäßig. Gerade aber wird der Großteil der Knollen in Gruppenchats und Ortskanälen verramscht. Da sind bei vielen jetzt die Augen größer als der Magen. 2. Der „spendende“Betrieb ist kein bäuerlicher Hof sondern ein großer Konzern, eine Agrarholding, die 5.300 ha in Sachsen bewirtschaftet. 3. Die 4.000 Tonnen wurden bereits vom Handel bezahlt. Das sich Händler aus Verkäufen freikaufen, ist in diesem Jahr nicht unüblich. Es geht auch darum, den vollgestopften Markt zu entlasten, damit überhaupt noch Kartoffeln verkauft werden können. Was aber passiert, wenn man kostenlose Ware in einen übervollen Markt drückt? Das Produkt wird entwertet. Nicht allein vom Preis, sondern auch im Wertgefühl der Verbrauchenden. 4. Das Argument, der böse Handel sei schuld, dass wir Bauern auf unserem Kartoffeln sitzen wird hier leider verzerrt. Ja, wir ringen oft mit dem Handel. Aber der Grund für die diesjährige Überproduktion hat vorrangig mit dem Wetter zu tun. Die Kartoffelernte war in Dtl und Europa grandios. Viele sind in den Anbau eingestiegen, denn die Preise waren in den letzten Jahren hoch. (Weiter in den Kommentaren)".
Wie wäre es in Zukunft mit einer Ernährungssouveränität inkl. fairer Einkommen, Löhnen für die Erzeuger*innen und einkommensabhängigen Anteilen/Beiträgen für die Konsument*innen. Denn wie wir alle Wissen, Ernährung ist ein hoch politisches Thema.
Berlin, 14 Januar 2025
17/17
Agrar-Unternehmen, wenig(er) bis gar keine (Flächenbezogene) Agrar-Subventionen.
Wie wäre es in Zukunft mit einem lokalen und bedarfsgerechten Anbau auf kleinen Schlägen (Flächen), wie es die Bäuer*innen der Solidarischen Landwirtschaft und im Market-Gardening schon praktiziert, die Osterland Agrar GmbH hingegen keineswegs.
16/17
Klimawandel und soziale Gerechtigkeit.
Um den „Absurditäten der Lebensmittelproduktion“ solidarisch entgegenzuwirken, müssen wir als Konsument*innen auf der Seite der Erzeuger*innen stehen und das heißt auch für fairen Preise und Löhne zu sorgen. Kleinstrukturierte (Bio-)Höfe, Market-Gardening und eine solidarische Landwirtschaft (Solawi) erzeugen bewusst keine unnötige Überproduktion. Sie betreiben bewußt keinen großflächigen Monokultur- Anbau. Sie erhalten auch im Vergleich zu großen
15/17
repräsentiert auf der „Grünen Woche“? Wo die Forderung einer längst überfälligen radikalen Systemtransformationen der Lebensmittelproduktion? Weg von der Wachstumsorientierung hin zu einem ökologischen Gleichgewicht, das auch Ernährungssouveränität und Armutsbekämpfung integriert?
Die „Wir-haben-es-satt“-Demo kritisiert genauso wie der Club of Rome die aktuelle Landwirtschaft im Kontext globaler Nachhaltigkeit und verweist insbesondere auf die Grenzen des Wachstums, Ressourcenverbrauch,
14/17
Ist das allein schon die „Absurdität des Lebensmittelsystems“? Kartoffeln aus der Überproduktion zu retten? Ohne zu hinterfragen woher der Überschuss überhaupt kommt, bzw. wie er zustande kam und wer ihn produziert?
Kritisiert das gute Gefühl beim Verteilen des „Umsonst-Überschuss-Segen“ überhaupt die Produktionsweise einer wachstumsorientierten Branche, die auch noch aus der Lebensmittelverschwendung und -vernichtung Gewinne generieren kann. Immer höher, weiter, größer. Was gibt es da
12/17
Insgesamt wurden (allein in Deutschland) eine Million Tonnen Überschuss an Kartoffeln produziert, so die Schätzungen. Durch das „große Angebot“, fielen die Preise in den Keller, der Überschuss ließ sich nicht mehr vermarkten, die Marktsättigung erreicht.
Wo sich am Ende der Verkauf nicht mehr lohnt, kann man die Kartoffeln auch (steuergünstig) verschenken, anstatt sie in der Biogasanlage zu verwerten oder wegzuschmeißen. Klingt plausibel. Ist es das?
11/17