Was ist der Unterschied zwischen Journals, Herausgeber*innen und Verlagen?

Ein Journal (Zeitschrift) ist das konkrete Publikationsmedium. Darin werden regelmäßig Artikel veröffentlicht. Zentral ist die Redaktion, also die Herausgeberinnen.
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Herausgeberinnen oder Editors sind die wissenschaftlich verantwortlichen Personen eines Journals oder einer Buchreihe. Sie prüfen eingereichte Manuskripte in der Vorabentscheidung (Desk Review), wählen passende Gutachter*innen, koordinieren den Peer-Review Prozess, fordern Überarbeitungen ein und treffen Annahme- oder Ablehnungsentscheidungen und initiieren bei Bedarf Korrekturen.
In Buchreihen übernehmen Reihenherausgeberinnen und -herausgeber ähnliche Aufgaben für Buchprojekte (Monographien, Sammelbände).
Ein Verlag (z. B. De Gruyter, Oxford- oder Cambridge University Press) ist die Organisation, die Journals und Buchreihen betreibt oder Einzelbände publiziert. Er stellt Infrastruktur bereit: Einreichungs- und Produktionssysteme, evtl. Lektorat , Layout, Metadaten, DOI-Vergabe, Indexierung und Langzeitarchivierung – und regelt Zugangs- und Kostenmodelle (Subskription, Open Access).