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Die #Arbeitgeber sind not amused. Sie sollen 1% zusätzlich in die kapitalgedeckte #Rente stecken.
Deshalb ziehen Boten durchs Land und erzählen jedem, der es hören will und nicht kritisch nachfragt (Medien, DLF, …), wie schlimm das ist und dass damit Firmen schließen müssen oder ins Ausland gehen werden. Denn es macht 40 Mrd zusätzliche Kosten für sie aus.
Da habe ich mich gefragt: 40 Mrd, 1%, das hiesse, wir haben sozialversicherungspflichtige Gehälter von 4 Billionen.
Das schien mir hoch.
Laut #Arbeitsagentur, #destatis und #IAB haben wir 35-40 Mio sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das Durschnittsgehalt liegt bei 50.000€. Das heisst wir kämen auf maximal 20 Mrd. Aber das erscheint mir immer noch nicht korrekt, denn wir haben die #Beitragsbemessungsgrenze.

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Das heisst, dass es niedriger sein wird. Außerdem sind bei 40 Millionen noch Teilzeitkräfte, die viel weniger einbezahlen.
Die 40 Mrd sind also viel viel zu hoch.
Fragen wir die Deutsche Rentenversicherung.
Die sagt, sie hat Einnahmen durch Beiträge von 305 Mrd. https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII33.pdf
Soweit ich informiert bin, bezahlen wir 18,6% unseres Gehalts in die Rente (Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen). Wenn ich also 18,6% auf die 305 Mrd anwende, komme ich auf etwas mehr als 16 Mrd, die die 1% mehr ausmachen würden.

Fazit:
Ich verstehe schon, warum es der Wirtschaft so schlecht geht, wenn die Unternehmenslenker nicht mal einfachste Mathematik beherrschen.