Auf dem Gehweg geparkt, aber: Durch die Polizei; womöglich wurde bei einer nächtlichen Kontrolle die Weiterfahrt untersagt.
Weiter geht es in die Amperestraße, dort kann eine Baustelle aufgrund ordnungswidrig parkender KFZ nicht angedient werden – nicht zum ersten Mal.
Hier ist tagsüber ein absolutes Haltverbot deutlichst beschildert, damit u.a. überbreite Container die Baustelle Hessenkolleg erreichen können. Sachlage klar,🪝 bestellt und Mängelkarte geschrieben (TÜV abgelaufen).
Nach 20 Minuten Warten trifft ein Fahrer ein, 🪝 wird abbestellt, dessen Leerfahrtkosten trägt der Fahrer nun ebenso wie die Ordnungswidrigkeit. Optimaler Outcome: Störung zügig beseitigt, Personalien aufgenommen, Fahrer einsichtig.
Weiter geht es zur nächsten Baustelle mit Handicap in die Leonardo-da-Vinci-Allee… 😩
An der 🚧: 🪝 war schon bestellt, da kam die Frau des Halters mit Tochter auf dem Weg zur Kita vorbei. Ihr Mann hatte das KFZ nach einem Unfall (Schildermast #übersehen) im Seitenstreifen abgestellt und das absolute Haltverbot #übersehen – 🪝 abbestellt, KFZ steht jetzt in der Tiefgarage.
Weiter zu einem Klassiker: Eckenparken. Immer schon haram, hier zusätzlich zu Parkwinkeln auch mit Verkehrszeichen verdeutlicht – dennoch mit fünf KFZ „voll belegt“. Ein Fahrer schafft‘s und fährt zügig weg, also vier Owis.
Während der Maßnahme hält ein älterer Herr auf Pedelec an und bittet darum, noch an einer anderen Stelle vorbeizusehen, „da stehen sie wieder kreuz und quer.“ Doch die muss vorerst warten, die Dispo braucht eine Streife in Eschersheim.
Die Sperrfläche in Eschersheim war bei Eintreffen wieder frei, keine Feststellungen. 🤷🏻♂️ Womöglich „nur mal auf ein Frühstück“ im benachbarten, durchaus sehr gemütlich aussehenden Café. RTB zur Pause.
Gestärkt geht es nun zum Hausener Brückweg, dort soll eine Straßenecke zugestellt sein. Unterwegs auf der Mainzer einmal warnblinkendes Catering auf dem Radfahrstreifen, Radfahrer:innen müssen in den fließenden Verkehr ausweichen. Fahrerin erscheint rechtzeitig, um den Erfassungsbeleg persönlich entgegennehmen zu können.
Zwei KFZ im absoluten HV, auch hier wäre die Beschilderung eigentlich unnötig, da im Falle des blauen PKW nur 2,40m Restfahrbahnbreite verbleiben – es greift bereits §12 (1) 1. StVO. Wäre ein Fall für den 🪝, doch der Fahrer kommt vor der Anforderung und beseitigt sich. So muss er nur die Owi zahlen.
Auf der Rückfahrt kommen wir auf einen unterwegs gesehenen Sprinter zurück, der eine Gehwegecke und damit ein Sichtdreieck zustellt.
Weiter ging es in die Schönstraße (drei 🪝 im absoluten HV einer Baustelle). Damit waren alle aktuellen Anliegen, die an das Verkehrssicherheitstelefon gerichtet worden und in der Frühschicht adressierbar waren, erledigt.
Danach Streife, das bedeutet: Aufsuchen von Beschwerde-Hotspots des Bezirks, in der Regel zugeparkte Kurven- oder Einmündungsbereiche. Miniatur: Frisch verwarnt ins Auto steigen und entgegen der Einbahnstraße weiterfahren wollen kann Mann machen, ist aber nicht so clever.
Für heute war‘s das, auch ich habe was zum Nacharbeiten mitgenommen – und am Donnerstag geht es zu 🚲 weiter. 🤓
Unterwegs diverse KFZ aus Lieferzonen gescheucht. Jetzt rund um den Beethovenplatz diverse Owis, drei Mängelkarten wegen überfälliger HU – und wieder ein 🪝 wegen Pressparkens am Fußgängerüberweg.
Zwischendrin $verkehrsabsicherungsfirma angerufen und angepault, dass das Businessmenschengerenne seit acht Tagen vorbei ist und sie bis Mitte nächster Woche endlich ihr Gelerch einsammeln sollen.
Zum Abschluss eine weitere Miniatur: Mehrspurige Straße OHNE 283/286, Parkstreifen, davon Einmündung mit Sperrfläche im 5m-Bereich. Dort PKW. Kollegen zücken die Technik, kommt Fahrerin, folgender Dialog entwickelt sich:
👮♀️ Sie können hier nicht stehen.
👩 Fahre gleich weg, der Lieferant kommt gleich, für den halte ich frei.
👮♀️ Der darf hier auch nicht stehen. Nicht einmal drüberfahren.
👩 Okay, was kostet das?
👮♀️ Wie bitte!?
👩 Was kostet das, Sie schreiben mich auf und ich zahle das und gut.
👮♀️ 25€
👩 Gutgut. Ich zahle das.
👮♀️ Jetzt 50€. [zum Kollegen] Schreib mit Vorsatz.
👩
👮♀️ 🤷🏻♂️
Pointe: Ein Halten auf der Fahrbahn zum Be- und Entladen wäre völlig okay.
In Mainz läuft es ähnlich: Zuerst werden nur Knöllchen verteilt, erst wenn 1h später das Fahrzeug noch dort steht wird der Schlepper gerufen.
Allerdings führt das dazu, dass sich die Falschparkenden sicher fühlen, schließlich gibt es ja max ein recht günstiges Parkticket wenn man "nur mal kurz" dort parkt.
In der Folge sind Ladezonen dauerhaft blockiert, im Gegensatz zu den Parkplätzen für Elektroautos, bei denen unseres Wissens nach sofort der Schlepper gerufen wird.
@ingmarbolle Und das mit dem "Verscheuchen" klappt in der Praxis leider auch nicht.
Kürzlich beobachtet: Verkehrsüberwachung der Stadt Mainz verteilt Knöllchen wegen Parkens im Ladebereich. Währenddessen kommt der Fahrer zurück, es gibt ein kurzes Gespräch – und der Fahrer lässt das Auto einfach dort stehen. Denn Knöllchen hat er ja eh schon, dann kann man auch entspannt noch länger da stehen bleiben.
VÜ hat ja auch kein Druckmittel, wenn man eh erst nach 1h abschleppen lässt.
@astronav
Ne, keine Einbahnstraße. Da sollen sich schon noch Autos begegnen können auf der Fahrbahn 🙈😅
@ingmarbolle Immer wieder ernüchternd :-/
Daher umso mehr: vielen Dank für dein (politisches) Engagement und den Kampf gegen verkehrspolitische Windmühlen