Mit etwas Abstand betrachtet ist es eine merkwürdige Vorstellung, dass politische #Abgeordnete und deren Büros im Bemühen um die Aufmerksamkeit hoffentlich ihrer Klientel Apparaten zu gefallen versuchen, die mit ihren algorithmisch kuratierten Unterhaltungs-Apps (den sogenannten #SocialMedia) vorrangig auf niedere Instinkte setzen, um vermeintlich irgendeine Art messbarer Reichweite zu erzeugen, und das dann mit demokratischer Öffentlichkeit verwechseln. 1/x
Florian Dieckmann (@[email protected])
Für die mediale Öffentlichkeitsarbeit werden neben dem klassischen Presseverteiler, der womöglich per Serien-E-Mail bedient wird, wahlweise Benutzeroberflächen von Google (YouTube), Meta (Instagram, Facebook, WhatsApp), Microsoft (LinkedIn) und TikTok genutzt, im besseren Fall auch Softwaresysteme, die eine zentrale Beschickung und Betreuung mehrerer medialer Kanäle gestatten (z.B. Scompler). Hinzu kommen parteiinterne Foren auf der Basis von Discourse, RocketChat oder Humhub. Die Nutzung des Fediverse steckt vielfach noch in den Kinderschuhen. 6/x