"Eine Milliarde Euro schüttet die Vonovia dieses Jahr an ihre Aktionäre aus. Dafür bezahlen die Mietenden der knapp 500.000 Wohnungen des Konzerns in Deutschland: 166 Euro, jeden Monat. Das bedeutet auch, dass die Miete bei Vonovia im Schnitt um 166 Euro im Monat günstiger sein könnte, wenn sich keine Dritten bereichern würden."

https://www.surplusmagazin.de/vonovia-166-euro-pro-mietwohnung-dividende/

#Vonovia #DWEnteignen #Miete

Vonovia: 166 Euro pro Mietwohnung gehen in die Dividende

Vonovia schafft Mehrwert – für Aktionäre. Das hat Konsequenzen für die Mietenden und für die ganze Gesellschaft.

Surplus – Das Wirtschaftsmagazin
@coba Bereichern ist eine sehr einseitige Sichtweise. Aktionäre haben der Vonovia Geld aus ihrem privaten Vermögen zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld wird Wohnraum geschaffen und erhalten. Es ist usus eine marktübliche und dem Risiko angemessene Verzinsung anzustreben. Zumal in den letzten Jahren , mit Ausnahme in jüngster Zeit, der Kursverlauf der Aktie ziemlich ungünstig war. Wenn man den Wohnungsmarkt privat organisiert, muss man mit den marktüblichen Regeln leben. ++ Ende Teil 1 ++

@stepano @coba
Wird doch schon im Artikel entkräftet:

"Das Argument ist altbekannt: Investoren und Investorinnen schaffen Wohnraum. Doch das ist so nicht ganz richtig. Die Vonovia beispielsweise schafft keine günstigen Mietwohnungen in nennenswerter Größenordnung. Die allermeisten Wohnungen der Vonovia gab es bereits, bevor sich Aktionäre von jedem Euro Miete rund 30 Cent eingesteckt haben"

Der Gesetzgeber muss dringend einen Riegel vor investitionslosen Rentierkapitalismus schieben

@stepano
Vonovia verlangt im Schnitt über 8 Euro/ qm Nettokaltmiete.

Selbst wenn Vonovia die nächsten 10 Jahre den Mietzins nicht erhöht, dann würde sie für eine 50qm Wohnung pro Jahr 4800 Euro einnehmen.

Soviel entfällt nicht auf Instantsetzungen usw.
Genau des halb gehören Wohnungen in öffentlicher Hand.

@coba

@FriedhelmFeldmann @coba Im Gebäude auch ohne Instandhaltung steckt geronnenes Kapital. Das Gebäude mit den Wohnungen wurde nicht aus Luft und Liebe gebaut. Personen, auch juristische, haben dafür Geld zur Verfügung gestellt. Auch beim Eigentümerwechsel finden Geldtransfers statt. Geld wird nur freiwillig investiert, wenn es sich irgendwie lohnt. Außerdem sinkt mit der Zeit der Gebäudewert. Auch dieser Verlust muss ausgeglichen werden. ++ Ende Teil 1 ++
@FriedhelmFeldmann @coba ++ Teil 2 ++
Wenn die ganze Veranstaltung zum Geldgrab wird, wird keiner Geld freiwillig zur Verfügung stellen. Springt der Staat ein, könnte dieser über Steuereinnahmen dieses Vorhaben finanzieren oder bezuschussen. Reicht das Geld nicht aus, muss er Schulden aufnehmen und wieder Zinsen dafür bezahlen. Das endet in einer Schuldenspirale die die Handlungsfähigkeit einschränkt.Am Ende gibt es ungemein günstige Mietwohnungen in heruntergerockten Häusern.Endphase DDR.

@stepano @FriedhelmFeldmann schau mal bei den Wohnungsgenossenschaften vorbei.

Hier stellen Menschen freiwillig Geld zur Verfügung für die Möglichkeit danach günstig zur Miete wohnen zu dürfen.

Teilweise z.b. beim Möckernkiez https://www.moeckernkiez.de/ sind das zinsfreie Darlehen um das Projekt zu unterstützen.

Es gibt durchaus Menschen, die solidarischer denken.

#Genossenschaft

Möckernkiez eG

Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen

@coba @FriedhelmFeldmann Genossenschaften können mit ein Weg aus der Krise sein. Sie haben Vorteile aber auch Nachteile.

Vorteile

Kostengünstig: Keine Spekulationsgewinne, langfristige Planungssicherheit

Stabilität: Kündigungen sind selten, da man Mitglied ist

Mitbestimmung: Einfluss auf die Wohnanlage und Gemeinschaft

Gemeinschaft: Oft stärkere soziale Bindung unter Bewohnern

++ Ende Teil 1 ++

@coba @FriedhelmFeldmann ++ Teil 2 ++

Nachteile

Kapitalbindung: Die Anteile sind gebunden und können nicht frei verkauft werden

Weniger Flexibilität: Umzug bedeutet Austritt aus der Genossenschaft

Wartezeiten: Bei beliebten Genossenschaften kann die Liste lang sein

Haftung: Mitglieder haften gemeinsam für Verbindlichkeiten

Auch Genossenschaften müssen kostendeckend arbeiten. Manche nehmen auch Bankkredite auf, die verzinst von den Mitgliedern zurückbezahlt werden müssen.

@coba ++ Teil 2 ++
Man könnte es anders machen. Jedoch wurden in den letzten Jahrzehnten immer wieder Parteien gewählt, die auf die Kräfte des freien Marktes schwören. Somit wird nur der Wille der meisten Wähler umgesetzt. Aber auch bei staatlicher oder halbstaatlicher Bewirtschaftung muss Geld bereit gestellt werden, das irgendwer bezahlen muss. Ich hätte es lieber gesehen, wenn mehr Wohnraum genossenschaftlich entstanden wäre.
@coba
Wenn die Leute so blöde sind verantwortliche zu wählen die kommunale Immobilien verramschen
Ist 166€ im Monat billig
@coba
PS wenn Deppen AFD wählen in Folge die Arbeitslosigkeit auf sagenwirmal 25mio steigt der Sozialetat aber nur noch 20%des Bruttolohns hergibt,ist mein Entrüstung- Mitleidspotential auch stark begrenzt.
Es gibt nunmal keine Wählerstimme mit Begrenzer Haftung

@osterhase @coba

Hier war es seinerzeit die SPD (DeGeWo = landeseigener Betrieb)!

😡

@coba Wie sieht denn der Plan von #DieGrünen für den #Wohnungsmarkt aus?

#Grüne

Grüne legen Entwurf für 'Faire-Mieten-Gesetz' vor

Berlin: (hib/SCR) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat den Entwurf eines 'Faire-Mieten-Gesetzes' (21/222(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorgelegt. Laut der Fraktion zielt der...

Deutscher Bundestag
@coba Bei dem Berliner Entwurf lese ich viele geplante Pflichten für Vermieter, aber keinen Interessenausgleich. Wenn sich Vermieten nicht mehr lohnt, dann werden die Wohnung wohl eher verkauft und fehlen dann dem Mietmarkt. Diese Pflichten könnten zu Nebenwirkungen führen.
@tor "Mit unserem Bezahlbare-Mieten-Gesetz werden wir Vermieter*innen, die mehr als 50 Wohneinheiten haben, dazu verpflichten, je nach Unternehmensgröße einen bestimmten Anteil ihrer Wohnungen zu bezahlbaren Preisen anzubieten, für die Instandhaltung Geld zurückzulegen und entsprechende Mittel zweckgebunden in die Häuser zu investieren."

@tor "Wir werden den Umbau von Büros in Wohnraum durch ein Förderprogramm ankurbeln. Dazu gehört die Förderung von Generationen-WGs – auch dezidiert für queere Menschen – und die Schaffung barrierefreier, bezahlbarer, kleiner Wohnungen innerhalb bestehender Siedlungen und Quartiere, um altersgerechte Alternativen im Kiez zu ermöglichen. "

https://gruene.berlin/wahlprogramm-neu/unser-wahlprogramm-kapitel-2

#GrueneBerlin

Berlin hält zusammen | Bezahlbares Wohnen und soziale Gerechtigkeit

Wie Berlin bezahlbar und solidarisch bleibt: grüne Konzepte für Mieten, Wohnungsbau, soziale Sicherheit, Stadtentwicklung und starken Zusammenhalt.

@coba @tor

Schön ware auch, endlich die Eigenbedarfskündigung zu canceln!