Pflegeheime sind schon heute für „normale“ Menschen i.d.R. aus den Rentenbezügen nicht finanzierbar. Und die Pflegegradeinstufung ist schon jetzt häufig - vorsichtig formuliert - schwierig.

Übersetzt bedeutet dieser Rat hier, dass die „Alten ungepflegt verrecken sollen“. Oder durch die „Lifestyle-Teilzeit-Menschen“ aufgefangen werden sollen. 🤬🤮

[€] https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pflege-regierungsberater-empfehlen-radikale-kuerzungen-a-22e8431d-9607-4a2e-812c-653b387e225c

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Zuschüsse für Heimbewohner: Regierungsberater empfehlen radikale Kürzungen bei der Pflege

Die Kosten für Pflege im Heim sind drastisch gestiegen, trotzdem will die Bundesregierung die staatlichen Zuschüsse erst später zahlen. Den »Wirtschaftsweisen« geht selbst das nicht weit genug.

DER SPIEGEL
@behrmann dann könnten die, die diese Kürzungen fordern, doch bitte gleich bei den Leuten vorbei und die Pflegebedürftigen einfach über den Haufen ballern. Das wäre wenigstens ehrlich.

@Blahster Aus meiner Sicht ist das Problem, dass nur die Ausgabenseite betrachtet wird.

In DE ist aber in den vergangenen Jahrzehnten die Belastung von Erwerbseinkommen und Betriebseinkommen (KöSt) sowie Kapitaleinkünften stark auseinanderdriftet.

In DK ist die Belastung der Arbeitnehmer auch nicht höher, aber die bekommen - weil aus Steuermitteln (und somit aus allen Einkunftsarten) - Krankenversorgung und Pflege hin 🧐.

@behrmann da stehe ich vollkommen hinter Ihnen - würden sich alle fair an den Finanzierungen beteiligen, wäre auch überall genug für Alle da.