Die linksradikale Kampfschrift „Handelsblatt“ plädiert für hohe Preise für fossile Energien, obwohl alle wissen, dass es das Todesurteil für unsere Volkswirtschaft wäre. Irre. Gut dass unsere Regierung sowas nicht tut. https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-lasst-die-fossilen-preise-hoch/100214898.html
Kommentar: Lasst die fossilen Preise hoch!

Angesichts von Rekordpreisen beim Sprit und Kostensprüngen beim Gas diskutieren Politiker Preisbremsen und Subventionen. Damit konterkarieren sie wichtige Marktsignale.

Handelsblatt

@ewolff

am Handelsblatt gebäude wehen nun die Rote und schwarze fahne nebeneinander und die Marx Büste wird gerde geschlagen.

@moppi Auf dem Dach wird gerade ein sich drehendes Hammer und Sichel Logo montiert.

@ewolff

ich lache hart !!!

@ewolff @moppi naja, das lustige ist ja, dass aus kapitalistischer Argumentation mehr oder weniger dasselbe folgert. Wenn eine Ressourcen nicht verlässlich ist, suchst du dir ne neue.

Man müsste halt schon ökonomisch denken als Wirtschaftsministerin. Egal ob links oder rechts. Hauptsache ökonomisch

@jnfrd @ewolff @moppi das tut die Wirtschaftsministerin. Im Sinne ihres früheren Arbeitgeber!

@steffensmile @ewolff @moppi das ist nicht im Sinne der Wirtschaft, sondern einiger weniger unternehmen.

Ich weiß. Nur in Deutschland nennt sich solche Politik nicht Oligarchie oder Kleptokratie sonder gute Wirtschaftspolitik.

@moppi @ewolff
Ich fände es gut. Die Zukunft leuchtet grün.

@ewolff

Das als "Links" zu framen ist auch spannend.

@ewolff

,, Teure Energie ist schmerzhaft und doch in vielerlei Hinsicht heilsam. Der naheliegendste Beweis dafür ist der Boom bei erneuerbaren Energien, der sich gerade zeigt: Der Energiekonzern Eon etwa hat im März sowohl bei Privatleuten als auch bei Unternehmen eine so hohe Nachfrage nach Photovoltaik verzeichnet wie zuletzt 2023. Jeder Verbraucher, der sich heute grüne Alternativen sucht, ist in der nächsten Öl- und Gaskrise resilienter.

Wer Klimaschutz als vergleichsweise nachrangiges Thema betrachtet, kann auch anders argumentieren: Hohe Ölpreise tragen auch dazu bei, Raffinerien am Leben zu halten, die sich hierzulande immer schwerer tun. Solange Deutschland und Europa im Ernstfall verteidigungsfähig sein wollen, sollten sie jene, die den nötigen Treibstoff produzieren, nicht vollends um ihre Wirtschaftlichkeit bringen. ,,

OK

@c_th1 leider muß es wohl so laufen, ja. Das kleine Uruguay hat's vorgemacht, die taz hatte vor ca. 1½ Jahren darüber berichtet:

„Mit Klimawandel keinen überzeugt“

Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente.

https://taz.de/Physiker-ueber-Energiewende/!6033704

@ewolff

Physiker über Energiewende: „Mit Klimawandel keinen überzeugt“

Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@pantaRhei
Schade dass wir keine wirtschaftskompetente Partei in der Regierung haben

@c_th1 @ewolff

@c_th1 Ich bin nicht sicher, was Du damit sagen willst. IMHO ist es eine wichtige Erkenntnis, dass regenerative Energien nur Vorteile haben - auch wenn man wirtschaftlich oder patriotisch denkt. Dieses Thema muss aus der Öko-Ecke raus, da ist es sowieso jedem klar.

@ewolff

also eigentlich habe Ich nur den Artikel zitiert,

aber bei dem Thema
möchte Ich dir(euch)
die Podcastfolge 5 von Kennzeichen-E Empfehlen...

https://dts.podtrac.com/redirect.mp3/files.lagedernation.org/kennzeichen-e/KE005.mp3?ptm_source=feed&ptm_context=mp3&ptm_file=KE005.mp3

@ewolff
Jetzt regelt "der Markt" schon mal...
@ewolff @giggls bestes Zitat aus dem Artikel:
„…Klima-Transformation etwa wollten sie über steigende CO₂-Preise anreizen. Diese politisch durchzuhalten, gestaltet sich schon jetzt als schwierig. Hohe fossile Preise durch einen von den USA und Israel begonnenen Krieg hingegen lassen sich einfacher wegargumentieren – und der Effekt auf die Transformation ist ähnlich.“
#energiewende

@ewolff

Daran ist nichts "linksradikal", sondern tiefstes marktliberales Denken.
Es ist Preissignal-Fetischismus und absolut kein Widerspruch zum Kapitalismus – das ist Kapitalismus wie in sich die FDP wünscht.

Gleichzeitig passt es aber auch ins Weltbild der Grünen-Wähler, die oft sehr gut situiert sind und nicht unbedingt auf das Auto angewiesen sind – oder sowieso ein E-Auto mit Solarstrom vom eigenen Dach fahren.

Wer im Niedriglohnsektor arbeitet, pendelt aber oft zwangsläufig mit dem Auto und zahlt die "heilsamen" Preissignale schlicht aus dem Existenzminimum.

@mago Menschen, die ein Auto haben, haben mehr Geld als Menschen, die sich kein Auto leisten können. Die Abkehr von fossilen Energien kann mit sozialen Konzepten in Einklang gebracht werden - siehe 9€-Ticket. Ansonsten kann der Tröt Spuren von Sarkasmus enthalten... 😉