Die linksradikale Kampfschrift „Handelsblatt“ plädiert für hohe Preise für fossile Energien, obwohl alle wissen, dass es das Todesurteil für unsere Volkswirtschaft wäre. Irre. Gut dass unsere Regierung sowas nicht tut. https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-lasst-die-fossilen-preise-hoch/100214898.html
Kommentar: Lasst die fossilen Preise hoch!

Angesichts von Rekordpreisen beim Sprit und Kostensprüngen beim Gas diskutieren Politiker Preisbremsen und Subventionen. Damit konterkarieren sie wichtige Marktsignale.

Handelsblatt

@ewolff

Daran ist nichts "linksradikal", sondern tiefstes marktliberales Denken.
Es ist Preissignal-Fetischismus und absolut kein Widerspruch zum Kapitalismus – das ist Kapitalismus wie in sich die FDP wünscht.

Gleichzeitig passt es aber auch ins Weltbild der Grünen-Wähler, die oft sehr gut situiert sind und nicht unbedingt auf das Auto angewiesen sind – oder sowieso ein E-Auto mit Solarstrom vom eigenen Dach fahren.

Wer im Niedriglohnsektor arbeitet, pendelt aber oft zwangsläufig mit dem Auto und zahlt die "heilsamen" Preissignale schlicht aus dem Existenzminimum.

@mago Menschen, die ein Auto haben, haben mehr Geld als Menschen, die sich kein Auto leisten können. Die Abkehr von fossilen Energien kann mit sozialen Konzepten in Einklang gebracht werden - siehe 9€-Ticket. Ansonsten kann der Tröt Spuren von Sarkasmus enthalten... 😉