#Progressive, #Konservative, #Reaktionismus, #GrünePolitik, #Mitte
Diskussionen um Schlagworte bringen einfach nichts. Gerade "Konservativ vs. Progressiv" ist ein um mindestens hundert Jahre veraltetes Denken (Progressive Linke, konservative Kaiserreich-Anhänger).
Nur grad Isarblues versucht, da ein bisschen zu differenzieren. Aber es bringt m.E. nichts, Begriffe, die mal etwas wertvolles bedeutet haben, heute aber bis zur Unkenntlichkeit oder gar ins Gegenteil verzerrt sind, zu erörtern (in diese Kategorie gehören auch #Liberalismus, #Kommunismus
Redet doch besser über tatsächliche Inhalte. Was genau ist erhaltenswert (konservativ), was genau ist veraltet und sollte etwas neuem, besseren Platz machen (progressiv). Das würde viel mehr bringen, als sich über (veraltete) Begriffe zu streiten.
Einfaches Beispiel: Die Umstellung auf 100% erneuerbare Energien ist per se progressiv, aber in der Wirkung enorm konservativ (intakte Umwelt).
@SchattiJo @rpolenz @isf @pasci_lei
Genau, seh ich auch so. Das war ja der eigentliche Beitrag von rpolenz, so wie ich ihn verstanden habe. Er verteidigt mit diesem Beitrag explizit die Existenzberechtigung der CxU und ihre "konservativen" Politik, ohne zu differenzieren, was er darunter versteht. Und stellt sie einer "progressiven Politik" gegenüber, auch wieder ohne zu erläutern, was er darunter versteht.
@SchattiJo @rpolenz @isf @pasci_lei
Vielleicht muss ich diesen langen Artikel von ihm doch noch lesen, obwohl es mich eigentlich nicht sehr interessiert.
Schon der Titel "Die Welt ist nicht schwarz-weiss" im Gegensatz zu seinem Einleitungstext (der eben genau dieses schwarz-weiss bekräftigt), lässt mich nicht dran glauben, dass wirklich was wertvolles darin stehen kann.
Oder lohnt es sich?