Erhoben zu Werbezwecken, verschleudert im Internet: Standortdaten aus der Werbe-Industrie können Menschen gefährden. Das zeigt die ARD-Doku „Gefährliche Apps“, die nun online ist. Sie beruht auf den Recherchen von @roofjoke, @sebmeineck und @br_data zu den #DatabrokerFiles.

https://netzpolitik.org/2026/grosse-ard-doku-achtung-datenhandel-lebensgefahr/

Große ARD-Doku: Achtung, Datenhandel! Lebensgefahr!

Erhoben zu Werbezwecken, verschleudert im Internet: Standortdaten aus der Werbe-Industrie können Menschen gefährden. Das zeigt die ARD-Doku

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@netzpolitik_feed @sebmeineck @roofjoke @br_data und alles ganz sicher unter der Ausrede „Berechtigtes Interesse“. 🤮🤬

@cyb3rrunn3r @netzpolitik_feed @sebmeineck @br_data Auf die datenschutzrechtlichen Aspekte sind wir unter anderem in diesem Artikel ausführlich eingegangen: https://netzpolitik.org/2025/databroker-files-datenhaendler-verkaufen-metergenaue-standortdaten-von-eu-personal/

TLDR: Vermeintliche Rechtsgrundlage ist die Einwilligung, diese erfolgt aber in der Regel nicht informiert und ist deshalb in der Regel ungültig. Die Datenschutzbehörden kommen aber nicht hinterher.

Databroker Files: Datenhändler verkaufen metergenaue Standortdaten von EU-Personal

Exakte Ortungen, verräterische Bewegungsmuster: Die Handy-Standortdaten von Millionen Menschen in der EU stehen zum Verkauf. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben, lassen sich die Daten auch für Spionage nutzen. Der europäische Datenschutz versagt, selbst EU-Spitzenpersonal in Brüssel ist betroffen. Die EU-Kommission sagt:

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Story: Gefährliche Apps · Im Netz der Datenhändler - hier anschauen

Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren – bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Dieser Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden – für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welche immensen Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt – auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln.

@netzpolitik_feed nun online? Mhmm, die hatte ich vorletzte Woche schon gesehen.

@roofjoke @sebmeineck @br_data

@hannes99 @netzpolitik_feed @roofjoke @sebmeineck Ja, auf Arte lief sie schon. Heute dann im Ersten und in der ARD-Mediathek

@br_data stimmt, bei Arte im Internet hatte ich sie gesehen.

@netzpolitik_feed @roofjoke @sebmeineck

@netzpolitik_feed @roofjoke @sebmeineck @br_data
Viele Leute sind naiv und deaktivieren die Standort-Daten nicht.
Mein GPS ist deaktiviert, Apps erhalten grundsätzlich keinen Zugriff auf andere Apps / Standortdaten etc. und auch die Einstellung Flugmodus nutze ich häufig.
Data Brokers — Das unsichtbare Geschäft mit deinen Daten

5.000 Unternehmen sammeln Daten über dich, ohne dass du es weißt. Wer sie sind, was sie wissen — und wie Deutschland mitmacht.

@carstenraddatz_fca @netzpolitik_feed @roofjoke @br_data interessante seite, danke für den hinweis!
@netzpolitik_feed @sebmeineck @roofjoke @br_data Gerne doch. Danke für die viele kleinteilige Recherchearbeit! :)