Erneuerbare Friedensenergien wie Solar- und Windenergie sind durch sieben Vorteile definiert:

• Erneuerbar.
• Dezentral (Lokal produziert)
• Sparsam (Wertschöpfung vor Ort).
• Verfügbar.
• Nachhaltig.
• Mitweltschonend.
• Demokratisch bzw. demokratie-stärkend

Dagegen gehen fossile Gewaltenergien wie Kohle, Erdöl, Erdgas & Atomkraft mit sieben Nachteilen einher:

• Werden verbraucht.
• Zentralistisch (Konzern-produziert).
• Teuer (Mittel fließen ab.)
• Von Kartellen abhängig.
• Verbrauchsgüter.
• Mitweltbelastend.
• Autoritäre Rentiers-Regime fördernd.

Aus all diesen Gründen lassen sich #Erneuerbare auch als Freiheits-, Wohlstands- und Heimatenergien bezeichnen.

#Solarstrom #Windstrom #Batteriespeicher #Friedensenergien #Wohlstandsenergien #Freiheitsenergien #Heimatenergien #Solarpunk #Mitwelt #Energiedemokratie #Fossilismus #Gewaltenergien #Rentierstaat #Politikwissenschaft #Wirtschaft #Deutschland #Russland #USA #Iran #Israel #Australien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/solarpunk-waermepumpe-memes-und-lob-dem-spd-oekosozialen-hermann-scheer-1944-2010/

Solarpunk - Wärmepumpe - Memes und Lob dem SPD-Ökosozialen Hermann Scheer (1944 - 2010) » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Immer wieder fragen mich Menschen, wie ich es angesichts rechtslibertärer und fossiler Engführung der Bundespolitik in „meiner“ CDU aushielte. Die Antwort liegt in meiner Jugend als Orts- und Kreisvorsitzender der Jungen Union, in der sich meine christlich-ökologischen Grundüberzeugungen herausbildeten. Die Union war damals noch eine breit aufgestellte Volkspartei, in der sich auf der Basis des christlichen Menschenbildes soziale und liberale, konservative und ökologische Strömungen verbanden. Zu meinen frühen, christlich-demokratischen Vorbildern, denen ich auch begegnen durfte, gehörten Rita Süßmuth (1937 – 2026), Heiner Geißler (1930 – 2017) und Klaus Töpfer (1938 – 2024). Erinnerung an die große Rita Süßmuth beim CDU-Bundesparteitag …

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution
Hast Du gar keine Sorge, dass national-völkische Menschen bei Energiemangel (gefühlt oder tatsächlich) daraus ganz schnell machen könnten: Wir brauchen mehr Boden oder Küste oder sonnige Gebiete?

Oder „Deutscher Strom nur für Deutsche!“

Ich hab die ganze Zeit Viktor Klemperer im Ohr und dessen Analyse, wie Sprache verschoben wird und Dinge normalisiert werden, die besser unsagbar geblieben wären.

(Bezogen auf die Abbildung)

@Chaotica

Genau das.
Ich halte auch dieses Framing von Friedensenergie für komplett irreführend.
Eben genau aus den von Dir genannten Aspekten.

Und: dieses Frieden oder Gewalt Ding... Da schüttelt es mich jedes Mal wenn ich solche Ausdrücke lese.
Du kannst auch Öl als Friedensenergie bezeichnen, wenn man den Sinn dem Wort anpasst. Warum sagt man nicht einfach: Energie und definiert dann nach umweltfödernd bzw klimazerstörend.

Dann hat man auch endlich dieses Krieg und Frieden Framing endgültig vom Tisch.

@BlumeEvolution
@nocci Aber Fakt ist nunmal, dass etliche Kriege um dieses Öl kreisen. Das 'schwarze Gold' ist leider immer noch so begehrt als Rohstoff, dass z.B. der gierige Trump & MAGA nicht die Finger von lassen kann. Siehe Venezuela, siehe jetzt Iran. Diesen bisher immer noch zu wertvollen (da Marktnachfrage hoch) Rohstoff zu ersetzen mit dezentraler erneuerbarer Energie wird den Grund für Invasionskriege schrumpfen. Es wird aber Kriege um andere Rohstoffe nicht verhindern. @Chaotica @BlumeEvolution
@energisch_
Ein Aspekt, der mir in dieser ganzen Betrachtung komplett fehlt:
Ölförderung / Rohöl wird leider immer noch als Ausgangsmaterial für die Herstellung zahlreicher "Waren des täglichen Bedarfs" benötigt.

Nur mal zwei Bereiche:
- Kunststoff-/Plastikproduktion
- Herstellung von Kleidungsstücken

Link: https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/nicht-nur-treibstoff-was-rohoel-mit-sportbekleidung-verbindet,VFdQLl4

Wenn ihr euch in eurem Haushalt / eurer Produktionsstätte umschaut:
Was ist alles aus Kunststoff oder wo sind Ölbestandteile enthalten?

Angefangen bei zB Notebooks, Computer-Monitoren und -Peripheriegeräten, über Verpackungen, über Behälter jeglicher Art, Medikamente, und sehr, sehr vieles mehr.

Und eben Bestandteile in Kleidungsstücken:
"Die Modeindustrie produziert jedes Jahr 100 Milliarden Kleidungsstücke."

Quelle: eine Netflix-Doku (Titel habe ich jetzt nicht parat)

Was ich damit ausdrücken möchte:
Öl wird immer noch in sehr vielen Bereichen verwendet und benötigt.

Ein "öl-freies Leben", in dem die Menschheit keinen einzigen Tropfen Öl mehr fördert?

@nocci @Chaotica @BlumeEvolution
Nicht nur Treibstoff: Was Rohöl mit Sportbekleidung verbindet

Das Rohölprodukt Naphtha ist das Rückgrat der Chemieindustrie und muss seit dem Irankrieg viel teurer importiert werden. Als wichtigster fossiler Rohstoff ist es Ausgangspunkt für unzählige Produkte aus unserem Alltag – deren Preise steigen dürften.

BR24

@fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci @energisch_ Verpackungsplastik ist der "Plan B" der fossilen Ölförderung. Und wird zu einem guten Teil "thermisch recycled" aka verbrannt.

Dabei haben wir sowohl Bio-Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verfügbar, als auch sehr viel Wissen über geschlossene Rohstoff -Kreisläufe. Wir nutzen es nur nicht. Weil Öl noch viel zu billig ist.

@Reinald Problem mit "Bioplastik" es braucht mindestens 1 Jahr Heißkompostierung, um großteils zu verrotten. Das kann sich keine Kommune leisten. Die Kompostierungszeiten bei Wertstoffhöfen sind max. 7-8 Wochen. Da haste dann immer noch Plastikfetzen im Kompost, das während des Zerfallst nicht gut fürs Bodenleben oder fürs Grundwasser ist. @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci

@energisch_ @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci "Plastik" aus nachwachsenden Rohstoffen ist immer noch "Plastik". Es ist nicht automatisch kompostierbar. Sondern gehört IMHO stofflich recycled, denn es war energieaufwändig, das herzustellen.

Kompostierbarkeit ist eine spezielle Eigenschaft, die nur bedingt mit den nachwachsenden Rohstoffen zu tun hat.

@Reinald @energisch_ @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci

"Gut ist, was verrottet"
(Buchtitel von Peter Bloch)

@axebos Stimmt. Dumm eben, dass so vieles nicht verrottet ;-) @Reinald @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci

@energisch_ @axebos @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci das Dinge nicht verrotten, hat durchaus auch seine Anwendungen. Wir sind nur so dumm, phantastische Materialien für Einweg -Nutzung zu verarbeiten, statt an den Stellen Mehrweg zu nutzen oder abbaubare Materialien zu verwenden.

Bei Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen könnte man sich ja durchaus die Bilanz bei Verbrennung angucken. Der naive Blick sagt erst mal "CO2-neutral". Ob das in der kompletten Kette noch aufgeht?

@Reinald
Ich bin mir nicht sicher die genannten Punkte richtig verstanden zu haben.
Verrotten vs. Verbrennen sind im Bezug auf CO2-Bilanz keine echten Alternativen, da Verrotten quasi ein langsameres "Verbrennen" im Sinne der CO2-Erzeugung ist.
Diesbezüglich müsste man sich wünschen, dass Plastikmüll (egal ob aus Erdöl oder woanders her) luftdicht geologische eingelagert werden würde, was aus anderen Gründen nie passieren wird.

@energisch_ @axebos @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci

@Nowhereman @energisch_ @axebos @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci einlagern ist IMHO quark - es ist ja immer noch wertvolles Material. Wenn man es verbrennt, könnte man annehmen, dass die Pflanzen das CO2 vorher aufgenommen haben, es also CO2 neutral ist. "Carbon Capture" von Pflanzenmaterial findet in Mooren statt. Pflanzen als CO2-Senke funktionieren nur, wenn man sie langfristig dem Kreislauf entzieht, z.B. als Baumaterial.

@Reinald
Jepp, natürlich sind die Bestandteile nach ihrem Gebrauch genauso wertvoll wie vorher.
Es gibt zu dem Thema unterschiedliche Aspekte. Wenn Kunststoffe unsere Umwelt vergiften sind andere Lösungsansätze gefragt als beim CO2-Aspekt.

Der Teilaspekte Verrotten bedeutet die Aufspaltung der langkettigen Bestandteile in die üblichen CO2 und H2O Komponenten nebst einiger Salze usw.
Beteiligte Organismen "verrotten" ja ebenfalls.
@energisch_ @axebos @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci

@Nowhereman @energisch_ @axebos @fasnix @BlumeEvolution @Chaotica @nocci 100% Zustimmung. Der Plastik in der Umwelt ist ein anderes Thema als fossile Rohstoffe als CO2 und Energiebilanz. Sie haben Schnittmengen in Bereichen, z.B. funktionierende Kreislaufwirtschaft mit 80% oder mehr Kreislaufquote würde in allen Bereichen helfen. Andere Bereiche brauchen unterschiedliche Lösungsansätze.