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Das teile ich überhaupt nicht. Sie ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in die Auseinandersetzung mit Komplexität. Alle Wahl-o-maten, die ich kenne, enthalten sowohl Kommentaroptionen für die Parteien, als auch Links zu den Parteien.
Mit der gleichen Argumentation der Komplexitätsreduzierung könnte man auch Wahlen ablehnen.
Ideal ist es, wenn Wahl-o-maten das Gespräch der Nutzer:innen über Politik anregen, was in meiner bubble tatsächlich stattfindet
!!!
Die demokratischen Parteien und ihre unverbindlichen Ziele sind das größere Problem:
Die SPD macht Wirtschaftspolitik.
Die CDU macht rechtsnationale Politik.
Die Grünen machen konservative Politik.
Wenn diese Parteien keine klare Kernidentität mehr haben, kann man als Wähler nur noch nach Wahlprogramm gehen:
Und selbst dann verkoalieren sich die Parteien verschiedener Farben, bis ein brauner Einheitsbrei daraus geworden ist.